Saskia Averdiek – Malerei beiderseits

Der Kulturverein Borgholzhausen zeigt ab dem 13.10.2019 Arbeiten von Saskia Averdiek. “Beiderseits” als Titel weist auf eine besondere Maltechnik der Künstlerin hin: Sie malt oder zeichnet mit beiden Händen gleichzeitig. Sie ist Rechtshänderin, konzentriert sich aber beim Schaffensprozess auf die linke Hand, die rechte folgt unbewusst der anderen Hand. Hinter dieser Vorgehensweise steht ihre Feststellung, dass “das Unkontrollierte interessanter als das Kontrollierte ist”.

Begrüßung Astrid Schütze, Kulturverein Borgholzhausen
Einführung Beate Freier-Bongaertz
Musik << Rewind (Acoustic Rock)
Performance Yannick Averdiek „Stille“
Dauer der Ausstellung28.11.2019

Bei der Vernissage am Sonntag, dem 13.10.2019 in die Rathausgalerie in Borgholzhausen war die ganze Familie der Künstlerin vertreten. Ihr Ehemann Marc Plitzner (Gitarre) und Nadine Langenbach (Gesang) sorgten mit zwei Beiträgen für die Musik. Sohn Yannick Averdiek war während der ganzen Veranstaltung mit seiner Performance “Stille” unterwegs. Er schritt in langsamen Schritten durch die Veranstaltungsräume mit zwei großen, leeren Plastikbehältern auf dem Rücken, von denen Schläuche zu Kopfhörern an seinem Kopf führten.

Beginn war 11:15 Uhr, wie immer Eintritt frei. Wir danken für das Interesse an der Veranstaltung. Die Ausstellung ist bis zum 28.11.2019 zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

Bilder zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte

Veit Mette – Fotokunst im Schulze-Garten

Als Beitrag zu 300 Jahren Stadtrechte von Borgholzhausen gibt es ab dem 7.7.2019 im Garten des Ladencafés Schulze eine Bilderausstellung mit Motiven aus Borgholzhausen.

Der Fotograf Veit Mette hat eine besondere Art, Bilder zu gestalten. Mit Mehrfachbelichtungen und leichtem Verschieben des Motivs kommt eine fließende Bewegung in das Dargestellte. Auf große Planen gedruckt werden die Bilder im Garten des Ladencafés Schulze aufgehängt und fallen auch schon von der angrenzenden Straße ins Blickfeld vorbeikommender Passanten.

Vorgeschmack auf die Ausstellung in der Borgholzhausener Filiale der Kreissparkasse Halle (Foto: Ulf Richter)

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsprojekt des Ladencafés Schulze, der Kreissparkasse Halle und des Kulturvereins Borgholzhausen – und natürlich des Künstlers. In der Borgholzhausener Filiale der Kreissparkasse konnten Sie bereits einen ersten Eindruck bekommen: Zwei Arbeiten sind in einem etwas kleinerem Format ausgestellt.

Die Ausstellungseröffnung war am 7.7. ab 11:15 Uhr. Sie war gut besucht. Die Begrüßung erfolgte durch Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins. Die einführenden Worte hielt Jana Duda, Leiterin des OWL Kulturbüros. Clemens Moritz sorgte mit seiner Trompete für die musikalische Untermalung.

Fotos zur Ausstellungseröffnung (Ulf Richter):

Die Arbeiten sind im Frühjahr 2019 in Borgholzhausen entstanden. Neben den Bildern im Garten sind weitere Motive im Innenraum des Cafés zu sehen.

Die Arbeiten werden in kleinen Auflagen, hochwertig gedruckt und handsiginiert in zwei verschiedenen Formaten zum Kauf angeboten. Preise:

  • Format klein, ca. 50 x 40 cm, Auflage 10 Stück, 200 € ohne Rahmen, 265 € gerahmt
  • Format groß, ca. 100 x 70 cm, Auflage 5 Stück, 950 € ohne Rahmen, 1.080 € gerahmt

Ansichstsexemplare gerahmt sehen Sie in der Borgholzhausenere Filiale der Kreissparkasse Halle und im Schulze Ladencafé.
Bestellungen, Fragen und Rückmeldungen gerne an:
Astrid Schütze 05425 932 588
info@kulturverein-borgholzhausen.de

Am 30.10.2019 wurde die Ausstellung von allen Mitgliedern des Vorstandes gemeinsam abgebaut. Veit Mette nahm die Bildplanen zurück. Die verkauften Arbeiten wurden von ihm signiert. Die Plane mit dem Kekskarussell schenkte er Knaust. Es wird in der Keksfabrik aufgehängt. Jürgen Höcker von der Kreissparkasse (finanzielle Unterstützung) war persönlich bei diesem Termin anwesend.

Presseberichte

Patrizia Casagranda – Geschichten aus 1001 Nacht

Ab dem 5.5.2019 werden in der Rathausgalerie Portraits der Künstlerin Patrizia Casagranada gezeigt. Die Ausstellung kann bis zum 14. Juni in der Rathausgalerie angesehen werden.

Die Künstlerin hat an der Fachhochschule Niederrhein Design studiert und 2002 die Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen. Anschließend nahm sie in Nizza, Ravensburg und Trier an Malakademien teil. Nach verschiedenen Aufgaben im Designbereich arbeitet sie seit 4 Jahren als freischaffende Künstlerin. Ihre Werke setzen sich zusammen aus Malerei, Collage und Graffiti.

Astrid Schütze begrüßte Gäste und Künstlerin. Die Einführung in das Werk geschah in Form eines Interviews mit der Künstlerin. Neben der Herkunft der Frauen und ihre Lebensumstände war das Interesse sehr groß an der Technik, mit der die meisten Bilder hergestellt wurden.

Auf den ersten Blick sieht man anmutige Frauenporträts. Schaut man sie sich genauer an, wird man in dem Umgang mit den Materialien auf die in den Bildern steckende Vergänglichkeit aufmerksam. Es handelt sich bei den Bildern um mehrere Serien, darunter eine, die sich mit jungen Inderinnen der untersten Kaste befassen. Diese Frauen durchstöbern die Müllhalden nach brauchbaren Gegenständen, um ihre Familien zu ernähren. Ihre Lebenssituation ist eigentlich aussichtslos. Dennoch zeigen sie “bedingungsloses Vertrauen in die Zukunft” und haben eine “fast ausgelassene Lebensfreude”. Das fasziniert die Künstlerin. Sie ist mit den Mädchen ins Gespräch gekommen, hat von den Frauen gesammelte Materialien wie alte LKW-Planen oder Bretter abgekauft und sie zur Grundlage ihrer Bilder gemacht. Auf diesem Untergrund wird mit Graffiti, Schablonentechnik und typografischen Elementen das Bild aufgebaut. All dies “dient als Rahmen für emotional starke Portraits, die Lebensfreude und Vitalität ausstrahlen” und soll den Betrachter “umhauen”, ihn berühren.

Fotos zur Ausstellung (von Ulf Richter):

Presseberichte:

Martin Scholz – Selten gezeigte Bilder

Am Sonntag, dem 24.3.2019 eröffnete in der Rathausgalerie in Borgholzhausen, Schulstraße 5, eine neue Ausstellung:

Die Vernissage begann wie immer um 11:15 Uhr. Astrid Schütze begrüßte den Künstler und die Gäste. Der Künstler führte selbst in die Ausstellung ein. Musikalisch untermalt wurde die Eröffnung von Clemens Moritz, Sohn des Künstlers, auf der Trompete. Meditativer Jazz stimmte die zahlreich erschienen Besucher auf die Ausstellung ein.

Martin Scholz (siehe seine Website) ist ein in Bünde lebender Künstler. Er wurde 1958 in Wuppertal geboren, studierte Malerei bei bei Prof. Inge Dörries-Höher, FH Bielefeld, FB Design und bei Professor Hermann Albert, HBK Braunschweig. Von 1990 bis 1997 hatte er einen Lehrauftrag für Gestaltungslehre an der FH Bielefeld.

Er hat seine Werke schon in einer Vielzahl von Ausstellungen dem Publikum zeigen können, sowohl in Einzel- als auch in Gruppenausstellungen. Umso interessanter ist es, was sich hinter dem Ausstellungstitel verbirgt: Es sind Bilder, deren Enstehung einen größeren Zeitraum abdecken. Man hätte in den Titel auch den Ausdruck “Begegnungen” mit aufnehmen können, wie Martin Scholz feststellt: Begegnungen zwischen den Bildern.

Bilder zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis 2.5.2019 besucht werden.

Presseberichte:

Doris Grabbe – Die Frau im Farbenspiel

Die erste Ausstellung des Kulturvereins in diesem Jahr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen zeigt Ölbilder von Doris Grabbe mit dem Thema “Die Frau im Farbenspiel”. Sie sagt zu ihren Gemälden:

“Meine Bilder geben keine realistische Situation wieder, sondern zeigen Assoziationen zu emotionalen Augenblicken.”

Die Vernissage fand am 10.2.2019 um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen statt. Job Schräder, stellvertretender Vorsitzende des Kulturvereins, begrüßte die Künstlerin und die Gäste. Doris Grabbe selbst sprach einführende Worte zur Ausstellung. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 21.3.2019 besucht werden.

Doris Grabbe bei der Ausstellungseröffnung (Foto Job Schräder)

Bilder von der Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Mitgliederausstellung 2018

Wir waren eine Runde von etwa 40 Personen, die die Ausstellungseröffnung der Mitgliederarbeiten am 1 Advent als kleines Jahresendfest feierten. Wie immer gab es leckere Speisen, von den Mitgliedern mitgebracht.

Der Bürgermeister Dirk Speckmann sprach einige einleitende Worte und wies bei der Gelegenheit darauf hin, dass das Weiterbestehen der Künstlergruppe Down Town in der ehemaligen Bettfedernfabrik gesichert ist.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, stellte die hier austellenden Künstler und  in ihre Arbeiten in einem kurzweiligen Redebeitrag vor. Anschließend eröffnete sie die Ausstellung.

Buffet aus dem letzten Jahr
Buffet aus dem letzten Jahr (Foto: Ulf Richter)

Die Mitglieder konnten je nach Größe 2-3 Arbeiten ausstellen. Die Arbeiten wurden von Job Schräder am Donnerstag davor in Empfang genommen. Nicht alle Bilder wurden hängefertig anliefert, leider fehlten öfter kleine Beschreibung zur Arbeit, inklusive Preisvorstellung (auch für die Versicherung). Dennoch fand das versierte Hängeteam für alle Arbeiten im Rathausfoyer einen Platz. Im neuen Jahr bitte die Bilder am Donnerstag, den 17.01.2019 nach Ausstellungsende wieder abholen.

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Job Schräder – Farb-Gedanken

Am 6. September 2018 wurde um 18 Uhr in der Alten Posthalterei in Melle die Ausstellung “Farb-Gedanken” von Job Schräder eröffnet, eine Veranstaltung der Stadt Melle.

Job Schräder ist seit etlichen Jahren 2. Vorsitzender des Kulturvereins Borgholzhausen und organisiert hier in der Rathausgalerie die Ausstellungen. Vielen Dank für das Interesse der Besucher! Ein großer Teil hat den Weg aus Borgholzhausen nach Melle gefunden.

Die Einführung an diesem Abend hielt der Kunsthistoriker Dr. Jürgen Jesse aus Bielefeld, der bei uns in diesem Frühjahr die Ausstellung “Kunstspenden – Stiftung Bethel – Brockensammlung” durchgeführt hatte.

Einige Impressionen von der Ausstellungseröffnung (Fotos: Ulf Richter)

Ein sehr reizvolles Aufeindertreffen von Fachwerkarchitektur aus dem Jahre 1644 (älteste Gebäude der Stadt Melle) mit aktueller Kunst umschrieben mit den Begriffen “Konstruktiv”, “Farbreliefs”, “Strukturell” und “Landschaften”.

Tariq Alsaadi – “Von Leben zu Leben” – Grafic Novel

Der Künstler Tariq Alsaadi aus Syrien erzählt die Fluchtgeschichte einer jungen Syrerin und das Leben junger Menschen in Syrien.

Er hat an der Faculty of Fine Arts der Universität Damaskus studiert und mit dem Bachelor abgeschlossen. Während dieser Zeit arbeitete er schon für einige Firmen und Verlage als Zeichner. Es sollte sich der Masterstudiengang mit Schwerpunkt Buchillustration anschließen. Da sich aber die politische Lage in seinem Heimatland drastisch verschlechterte und eine erhebliche Angst um sich griff, flüchtete er und kam Anfang 2016 nach Deutschland. Seine neuer Lebensmittelpunkt wurde Osnabrück. Er lernte Manfred Blieffert von der Kunst- und Musikschule Osnabrück kennen. Es entstand die Idee einer Ausstellung über Flucht. Aber nicht seine Flucht, sondern die der jungen Syrerin Sarah wurde zum Mittelpunkt der Graphic Novell “Von Leben zu Leben”. Neben der Flucht thematisiert die Ausstellung auch das Leben der Menschen in Syrien. Anfang diesen Jahres wurde die Ausstellung bereits in der Lagerhalle in Osnabrück gezeigt.
(Quelle: Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge

Flyer-Text auf arabisch

Die Ausstellung wurde am 2.9.2018 um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie Schulstr. 5 eröffnet. Bis zum 18. Oktober kann sie zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, sprach die Begrüßungsworte und übergab das Wort an Alexander Daum aus Münster, der den Künstler und seine Arbeiten vorstellte. Alexander Daum berichtete von dessen bisherigen Lebensweg einschließlich Flucht und Finden eines neuen Zuhauses. Er benutzt nicht gerne das Wort Flüchtling, sondern lieber Geflüchteter, um deutlich zu machen, dass es auch ein Leben davor gab und dieses eine Ereignis in einem Leben nicht allein die Person charakterisiert. So beschäftigt sich die  Ausstellung nicht so sehr mit der Flucht, sondern mit dem Leben junger Menschen in Syrien, ihren Konflikten, denen sie durch die Proteste gegen das autoritäre Regime und den kriegerischen Handlungen seit 2011 ausgesetzt sind. Es sind nicht die Syrer, sondern lauter Einzelpersonen, die mit ihrem Leben und Lebensumständen versuchen klar zu kommen.

Der “Graphic Novell” liegt eine Geschichte zugrunde, die sich Tariq Alsaadi aus seinen persönlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Personen aufgebaut hat. Die Hauptperson ist die junge Syrerin Sarah, die hier an der Eröffnung teilgenommen hat. Die ausgehängten 18 Arbeiten sind eine stichpunktartige Auswahl aus der Geschichte und müssen nicht in einer bestimmten Reihenfolge betrachtet werden.

Einige Fotos zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Kita Sonnenschein – Alles Theater oder was

Am 11.07.2018 fand in der Rathausgalerie in Borgholzhausen um 11 Uhr die Eröffnung der Ausstellung “Alles Theater oder was” statt. Die Kita Sonnenschein am Bahnhof zeigt ihre Theaterkunst aufbereitet für eine Ausstellung. Es sind genug Kostüme von den bisherigen Aufführungen da, von denen einige in Rahmen gespannt hier ausgestellt werden. Zusätzlich gab es noch eine Perfomance von den “Kometen”, den Kindern die nach dem Sommerferien in die Schule kommen. Anlass für die Ausstellung ist der 50. Geburtstag der Kita.

Ein Blick in die Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Ilka Meschke – Lieblingsplätze

Am Sonntag, dem 13.05.2018 um 11:15 Uhr veranstaltete der Kulturverein in der Rathausgalerie in Borgholzhausen wieder eine Vernissage:

Ilka Meschke – Lieblingsplätze

Ilka Maeschke ist in Dresden geboren, hat nach einer Lehre als Schreinerin ab 1999 an der Kunstakademie in Düsseldorf Freie Malerei studiert. Sie war Schülerin und später Tutorin bei Prof. Markus Lüpertz.

Astrid Schütze vom Kulturverein begrüßte die Künstlerin und die Gäste.

Christiane Hoffmann, Kunsthistorikerin aus Gütersloh, führte in das Werk von Ilka Meschke ein. Sie verwies auf den heutigen internationalen Museumstag, an dem das Kroe-Haus geöffnet ist und auf die Parallelität von Musik und Bildender Kunst, die sowohl in der Familie Krömmelbein als auch hier zusammen von Mutter und Sohn eine wichtige Rolle spielt. Denn für die musikalische Begleitung sorgte ihr Sohn Silvan Meschke.

Weiter wurde hier auf drei verschiedene Themenbereiche in der Ausstellung hingewiesen:

  • Landschaftsmalerei in klassischem Stil, aber mit bestimmten Details, die die gewohnte Betrachtung aus dem Gleichgewicht bringt.
  • Stillleben von gedeckten Tischen, über die die Gäste herfallen, versehen mit Verweisen auf die aktuelle Gegenwart: Smartphone und Wirtschaftsmagazin.
  • Brandgefährliche Orte und andere Verwerfungen, Bildtitel, die einen in die Irre führen und damit die Ausseinandersetzung mit dem Bild beflügeln.

Die Ausstellung kann bis zum 5 7.2018 zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Leider keine Fotos zur Ausstellung!

Weitere Informationen dazu:

Presseberichte: