Mitgliederausstellung 2020 – Adventskalender

Einige Worte zu Beginn

Lock Down wegen Corona-Pandemie führt zu einer Mitlgiederausstellung ohne Vernissage

Wie jedes Jahr brachten die Mitglieder des Kulturvereins ihre Arbeiten zur Mitgliederausstellung ins Borgholzhausener Rathaus. Job Schräder nahm sie entgegen. Am Freitag, rechtzeitig vor dem ersten Advent, wurden die Werke aufgehängt. Am ersten Advent selbst passierte gar nichts, keine Vernissage, kein gemeinsamer Jahresabschluss, keine kleinen, köstlichen Leckereien.

Neue Wege der Präsentation der Ausstellung

Zusammen mit dem Haller Kreisblatt haben wir uns überlegt, dass jeden Tag in einem kleinen Beitrag in der Zeitung und auf unserer Internetseite eine ausstellende Person vorgestellt wird. Hier kann man die Beiträge zu den einzelnen bereits vorgestellten Künstler aufrufen. Unten werden in einer gemeinsamen Galerie alle Bilder der vorgestellten Künstler gezeigt.

Die einzelnen Künstler

01.12.2020 – Michaela Berning Tournier

01.12.2020

Michaela Berning Turnier

Zum Beitrag

02.12.2020 – Katrin Boidol

02.12.2020

Katrin Boidol

Zum Beitrag

03.12.2020 – Beate Freier Bongaertz

03.12.2020

Beate Freier-Bongaertz

Zum Beitrag

04.12.2020 – Johann Gnad

04.12.2020

Johann Gnad

Zum Beitrag

Gemeinsame Galerie der bereits vorgestellten Künstler

Bitte Fotos zum Durchblättern anklicken (Fotos: Ulf Richter)

Ankündigung Mitgliederausstellung 2020

Am 1. Advent wird es trotz aller Beschränkung wieder eine Ausstellung mit Arbeiten der Mitglieder geben. Eine Vernissage findet aber leider nicht statt und es gibt somit leider kein Buffet und kein nettes Zusammentreffen!

Aber wir werden dennoch eine Vorstellungsrunde haben: von jedem Künstler zeigen wir eine Arbeit in einer Galerie auf unserer Internetseite. In der Adventszeit werden wir dann nacheinander alle Künstler mit ihrer Arbeit in einem eigenen Beitrag kurz vorstellen! Wir würden uns freuen, wenn wieder viele Mitglieder ihre Arbeiten ausstellen würden, auch wenn wir nicht zu Besuchen im Rathaus aufrufen und natürlich die jeweils aktuellen Zugangsbeschränkungen beachten! Die Mitarbeiter werden sich freuen, und wenn es die Lage zulässt, werden wir am

Sonntag, 10. Januar 2012 um 11:15 Uhr eine Finissage veranstalten.

Das schreibt Astrid Schütze in ihrem Rundbrief an alle Mitglieder.

Die Arbeiten für die Mitgliederausstellung können am Donnerstag, 26.11.2020 zwischen 18 und 19 Uhr nach der Öffnungszeit ins Rathaus gebracht werden. Je nach Größe können 2 bis 3 Arbeiten ausgestellt werden, diese unbedingt hängefertig anliefern!

Wir haben eine Zusage vom Haller Kreisblatt, dass im Dezember täglich einer der Künstler mit seinen ausgestellten Arbeiten in einem Beitrag vorgestellt wird. So wird trotz der Coronapandemie die Möglichkeit für die Mitglieder geschaffen, sich mit ihren Arbeiten einem breiteren Publikum zu zeigen.

Am 13.1.2021 müssen die Arbeiten nachmittags wieder abgeholt werden.

Rita Riedel – Um’s Eck

Am 20. September um 11:15 Uhr hat der Kulturverein in der Rathausgalerie in Borgholzhausen nach längerer Ausstellungspause die Ausstellung “Um’s Eck” mit Arbeiten von Rita Riedel eröffnet. Wegen der Coronapandemie mussten die Gäste im Vorfeld sich telefonisch anmelden. Ein kleiner Kreis von Menschen hat das auch getan, viele scheuen offensichtlich noch solche Veranstaltungen.

Dennoch war es eine gelungene Veranstaltung mit interessanten Werken. Lilian Wohnhas vom Museum Peter August Böckstiegel in Werther führte in das Werk ein. Der Titel “Um’s Eck” bezieht sich auf die Motivauswahl. Alle Bilder beziehen sich auf Landschaften aus der näheren Umgebung. Sie sind nur der Anstoß, es gilt nicht sie in den Arbeiten wiederzuerkennen.

Vorderseite der Einladung ( “In der Senne” 60 x 125 cm, 2012)

Rita Riedel schreibt auf ihrer Einladungskarte:

Durch das experimentelle Arbeiten mit Farbe,
bevorzugt Acryl auf Leinwand,
gelingt es mir auf meinen Bildern,
das Gesehene in freie Formen aufzulösen.

Es geht mir dabei nicht um die Wiedergabe von Realitäten.
Vielmehr lasse ich mich von Stimmungen, Materialien und
Farben anregen und schaffe daraus eine subjektiv veränderte
Gegenständlichkeit.

Eine reduzierte Farbpalette charakterisiert die oft jahreszeitlich
geprägten Ansichten oder arbeitet die Kraft der Farben in
starken Kontrasten heraus.

Die Ausstellung ist in der Rathausgalerie bis zum 25.11.2020 zu besichtigen!

Für die Anmeldung galt:
Leider gibt es keine allgemeine Einladung zur Vernissage, da die Besucherzahl auf maximal 20 Personen begrenzt ist. Um an der Eröffnung teilnehmen zu können, bitte Astrid Schütze unter der Telefonnummer 05425 – 932 588 anrufen. Wenn sie nicht abnimmt, bitte auf den Anrufbeantworter sprechen und eine Telefonnummer für den Rückruf hinterlassen. Astrid Schütze meldet sich dann zurück.

Die Werke in der Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte und weitere Informationen:

Job Schräder – Landschaften

Ausstellung Job Schräder im Rathaus!

“Natürlich mussten wir alle geplanten Ausstellungen in der Rathausgalerie vorläufig verschieben. Den Künstlern soll ja zur Eröffnung die Ausstellungsfeier ermöglicht und Ihre Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Um den Mitarbeitern und Besuchern des Rathauses aber auch in dieser Zeit wieder eine inspirierende und angenehme Atmosphäre zu schaffen, hat Job Schräder eine wunderbare Auswahl seiner Landschaftsmalereien zur Verfügung gestellt.”

Astrid Schütze zu einer Ausstellung außerhalb der normalen Gepflogenheiten

Presseberichte und weitere Informationen:

Annelie Schreiner – Poesie des Verfalls

Am Sonntag, dem 1.3.2020 wurde in der Rathausgalerie in Borgholzhausen die zweite Ausstellung in diesem Jahr eröffnet:

Annelie Schreiner – Poesie des Verfalls

Sheherezade wäscht ihre Schleier
Sheherezade wäscht ihre Schleier (Foto: von der Künstlerin zur Verfügung gestellt)
Sheherezade wäscht ihre Schleier (Ausschnitt)
Ausschnitt daraus

“Verrostet, vertrocknet, ausgeschieden, verwittert, erodiert: wo andere wegschauen, da schaut Annelie Schreiner besonders genau hin.” Mit ihrer Kamera entdeckt sie die “Gemälde” auf einer Abfallmulde oder einem zerkratzten Müllcontainer. Die Fotos – meist sehr kleine wenige Zentimeter große Objekte wiedergebend – werden großformatig ausgedruckt. Mit unterschiedlichen Maltechniken wird das Erkannte hevorgehoben, Annelie Schreiner nennt es “Restaurieren”. Nur so viel wie nötig wird verändert. Schließlich wird das Bild eingescannt und auf Leinwand gedruckt.

Die Veranstaltung begann um 11:15 Uhr. Sie war sehr gut besucht. Annelie Schreiner führte selbst in ihr Werk ein. Zur Abrundung der Vernissage tanzten sie und ihr Ehemann drei verschiedenen Tangostücke.

Leider konnte die Ausstellung wegen der Coronavirus-Epedemie die meiste Zeit nicht besucht werden. Das Rathaus war für Publikumsverkehr geschlossen.

Bilder zur Veranstaltung (Fotos: Job Schräder und Ulf Richter):

Annelie Schreiner: Porträt – Erkanntes hervorheben (Restauration)
Annelie Schreiner: Wattwanderung
Im Bus nach Kandahar
Annelie Schreiner: Im Bus nach Kandahar, in einem großen Pflanzenblatt gesehen

Presseberichte und weitere Informationen:

Stefanie Schwedes – Wildes Denken – Konferenz der Bilder

Am Sonntag, dem 19.1.2020 (11:15 Uhr) gab es in der Rathausgalerie die erste Ausstellungeröffnung im neuen Jahr.

Stefanie Schwedes zeigt »Wildes Denken – Konferenz der Bilder« Werke verschiedener Projekte der letzten Jahre.

Das Leitmotiv von Schwedes’ Arbeit ist dabei stets die Suche nach Antworten auf die Fragen: Wie erschließt sich der Mensch die ihn umgebende Welt? Wie nimmt der Mensch Komplexität und Verbundenheit wahr? Wie reagiert der Mensch auf die Veränderung und das Verschwinden von geschaffenen Strukturen?

Schwedes begann ihr künstlerisches Schaffen in den 1980er Jahren mit der Erstellung von Klanginstallationen. Die Bearbeitung von digitalem Bildmaterial ist seit 2011 das zentrale Element ihrer Arbeit.

Der aktuelle Ausstellungstitel »Wildes Denken« ist inspiriert durch das Buch »Das Wilde Denken« des Kulturwissenschaftler und Ethnologen Claude Lévi-Strauß, der darin die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Denkweisen von naturnah lebenden und »modernen« Menschen einer weitreichenden kulturvergleichenden Forschung unterzieht.

Als konzeptuelle Ergänzung zur »Konferenz der Bilder« im Ausstellungsraum stellte Schwedes eine Klangcollage ihres Musik-Projekts bereit, das man auch an dieser Stelle auf sich wirken lassen kann:


„05-Does-It-Really-Happen“
Solo Observed
BECKER LEHNHOFF

Fotos von der Ausstellungseröffnung (Ulf Richter)

Bürgermeister Dirk Speckmann eröffnete mit einigen Worten die diesjährige Ausstellungssaison. Astrid Schützes folgte mit Begrüßungsworten an die Künstlerin und die Gäste. In einem darauf folgendem ausführlichen Interview mit Stefanie Schwedes, stellte die Künstlerin sich und ihre Arbeit vor.

Wir bedanken uns bei den Besuchern am Interesse an dieser Veranstaltung und hoffen, dass alle ein spannungsreiches Klang- und Seherlebnis erfahren und interessante Gespräche mit der Künstlerin führen konnten.

Presseberichte und weitere Informationen:

Mitgliederausstellung 2019

Wie jedes Jahr gibt es als Jahresabschluss zum ersten Advent wieder eine Mitgliederausstellung. Wir freuen uns, dass 16 Ausstellungsteilnehmer ihre Werke zur Verfügung gestellt haben, und über die Vielfalt der Arbeiten.

Das sind: Larissa Buterus, Johann Gnad, Gertrud Hoppen, Fritz Lüker, Sandra Leitz-Brüggeshemke, Wolfgang Meluhn, Beate Frier-Bongartz, Veronica Petersdorf, Ulf Richter, Job Schräder, Günter Schlömann, Elfriede Schildmann, Waltraud Scholz-Winterberg, Siegfried Alexander Scholz, KLarin Warias und Eike-Birke Schräder.

Bilder der Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Die Ausstellung kann zu den [sg_popup id=”12387″ event=”click”] Öffnungszeiten des Rathauses [/sg_popup] bis zum 16.1.2019 betrachtet werden. An diesem Tag müssen sie nachmittags wieder abgeholt werden.

Gertrud Hoppen hat zusätzlich zu ihren ausgestellten Bildern zwei Bücher mitgebracht, die Gedichte ihres verstorbenen Mannes und eigene Bilder zum Inhalt haben. Es sind Bücher mit sehr viel Einfühlungsvermögen. Sie liegen im Rathaus aus. Man kann sie bei ihr erwerben (siehe galerie5).

Presseberichte:

Saskia Averdiek – Malerei beiderseits

Der Kulturverein Borgholzhausen zeigt ab dem 13.10.2019 Arbeiten von Saskia Averdiek. “Beiderseits” als Titel weist auf eine besondere Maltechnik der Künstlerin hin: Sie malt oder zeichnet mit beiden Händen gleichzeitig. Sie ist Rechtshänderin, konzentriert sich aber beim Schaffensprozess auf die linke Hand, die rechte folgt unbewusst der anderen Hand. Hinter dieser Vorgehensweise steht ihre Feststellung, dass “das Unkontrollierte interessanter als das Kontrollierte ist”.

Begrüßung Astrid Schütze, Kulturverein Borgholzhausen
Einführung Beate Freier-Bongaertz
Musik << Rewind (Acoustic Rock)
Performance Yannick Averdiek „Stille“
Dauer der Ausstellung28.11.2019

Bei der Vernissage am Sonntag, dem 13.10.2019 in die Rathausgalerie in Borgholzhausen war die ganze Familie der Künstlerin vertreten. Ihr Ehemann Marc Plitzner (Gitarre) und Nadine Langenbach (Gesang) sorgten mit zwei Beiträgen für die Musik. Sohn Yannick Averdiek war während der ganzen Veranstaltung mit seiner Performance “Stille” unterwegs. Er schritt in langsamen Schritten durch die Veranstaltungsräume mit zwei großen, leeren Plastikbehältern auf dem Rücken, von denen Schläuche zu Kopfhörern an seinem Kopf führten.

Beginn war 11:15 Uhr, wie immer Eintritt frei. Wir danken für das Interesse an der Veranstaltung. Die Ausstellung ist bis zum 28.11.2019 zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

Bilder zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte

Veit Mette – Fotokunst im Schulze-Garten

Als Beitrag zu 300 Jahren Stadtrechte von Borgholzhausen gibt es ab dem 7.7.2019 im Garten des Ladencafés Schulze eine Bilderausstellung mit Motiven aus Borgholzhausen.

Der Fotograf Veit Mette hat eine besondere Art, Bilder zu gestalten. Mit Mehrfachbelichtungen und leichtem Verschieben des Motivs kommt eine fließende Bewegung in das Dargestellte. Auf große Planen gedruckt werden die Bilder im Garten des Ladencafés Schulze aufgehängt und fallen auch schon von der angrenzenden Straße ins Blickfeld vorbeikommender Passanten.

Vorgeschmack auf die Ausstellung in der Borgholzhausener Filiale der Kreissparkasse Halle (Foto: Ulf Richter)

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsprojekt des Ladencafés Schulze, der Kreissparkasse Halle und des Kulturvereins Borgholzhausen – und natürlich des Künstlers. In der Borgholzhausener Filiale der Kreissparkasse konnten Sie bereits einen ersten Eindruck bekommen: Zwei Arbeiten sind in einem etwas kleinerem Format ausgestellt.

Die Ausstellungseröffnung war am 7.7. ab 11:15 Uhr. Sie war gut besucht. Die Begrüßung erfolgte durch Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins. Die einführenden Worte hielt Jana Duda, Leiterin des OWL Kulturbüros. Clemens Moritz sorgte mit seiner Trompete für die musikalische Untermalung.

Fotos zur Ausstellungseröffnung (Ulf Richter):

Die Arbeiten sind im Frühjahr 2019 in Borgholzhausen entstanden. Neben den Bildern im Garten sind weitere Motive im Innenraum des Cafés zu sehen.

Die Arbeiten werden in kleinen Auflagen, hochwertig gedruckt und handsiginiert in zwei verschiedenen Formaten zum Kauf angeboten. Preise:

  • Format klein, ca. 50 x 40 cm, Auflage 10 Stück, 200 € ohne Rahmen, 265 € gerahmt
  • Format groß, ca. 100 x 70 cm, Auflage 5 Stück, 950 € ohne Rahmen, 1.080 € gerahmt

Ansichstsexemplare gerahmt sehen Sie in der Borgholzhausenere Filiale der Kreissparkasse Halle und im Schulze Ladencafé.
Bestellungen, Fragen und Rückmeldungen gerne an:
Astrid Schütze 05425 932 588
info@kulturverein-borgholzhausen.de

Am 30.10.2019 wurde die Ausstellung von allen Mitgliedern des Vorstandes gemeinsam abgebaut. Veit Mette nahm die Bildplanen zurück. Die verkauften Arbeiten wurden von ihm signiert. Die Plane mit dem Kekskarussell schenkte er Knaust. Es wird in der Keksfabrik aufgehängt. Jürgen Höcker von der Kreissparkasse (finanzielle Unterstützung) war persönlich bei diesem Termin anwesend.

Presseberichte

Patrizia Casagranda – Geschichten aus 1001 Nacht

Ab dem 5.5.2019 werden in der Rathausgalerie Portraits der Künstlerin Patrizia Casagranada gezeigt. Die Ausstellung kann bis zum 14. Juni in der [sg_popup id=”12387″ event=”click”]Rathausgalerie[/sg_popup] angesehen werden.

Die Künstlerin hat an der Fachhochschule Niederrhein Design studiert und 2002 die Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen. Anschließend nahm sie in Nizza, Ravensburg und Trier an Malakademien teil. Nach verschiedenen Aufgaben im Designbereich arbeitet sie seit 4 Jahren als freischaffende Künstlerin. Ihre Werke setzen sich zusammen aus Malerei, Collage und Graffiti.

Astrid Schütze begrüßte Gäste und Künstlerin. Die Einführung in das Werk geschah in Form eines Interviews mit der Künstlerin. Neben der Herkunft der Frauen und ihre Lebensumstände war das Interesse sehr groß an der Technik, mit der die meisten Bilder hergestellt wurden.

Auf den ersten Blick sieht man anmutige Frauenporträts. Schaut man sie sich genauer an, wird man in dem Umgang mit den Materialien auf die in den Bildern steckende Vergänglichkeit aufmerksam. Es handelt sich bei den Bildern um mehrere Serien, darunter eine, die sich mit jungen Inderinnen der untersten Kaste befassen. Diese Frauen durchstöbern die Müllhalden nach brauchbaren Gegenständen, um ihre Familien zu ernähren. Ihre Lebenssituation ist eigentlich aussichtslos. Dennoch zeigen sie “bedingungsloses Vertrauen in die Zukunft” und haben eine “fast ausgelassene Lebensfreude”. Das fasziniert die Künstlerin. Sie ist mit den Mädchen ins Gespräch gekommen, hat von den Frauen gesammelte Materialien wie alte LKW-Planen oder Bretter abgekauft und sie zur Grundlage ihrer Bilder gemacht. Auf diesem Untergrund wird mit Graffiti, Schablonentechnik und typografischen Elementen das Bild aufgebaut. All dies “dient als Rahmen für emotional starke Portraits, die Lebensfreude und Vitalität ausstrahlen” und soll den Betrachter “umhauen”, ihn berühren.

Fotos zur Ausstellung (von Ulf Richter):

Presseberichte: