Museumseröffnung 2024 nach der Winterpause

Am 7. April wurde das Museum nach der Winterpause wieder eröffnet. Ab 15 Uhr waren alle Interssierten zu einem ungezwungenen Nachmittag eingeladen, der neben Bildern und Gesang bei kalten Getränken Platz für Unterhaltung bot. Das Wetter zeigte sich von einer angenehmen Seite. Das Dielentor konnte geöffnet werden, lies Licht und frische, warme Luft hinein, Stehtische konnten vor das Museum gestellt werden. So hatten die zahlreichen Besucher genug Platz, um dem mehrstimmigen Gesang zuzuhören und den Eröffnungsworten von Astrid Schütze zu folgen.

Holger und Fiddi Schildmann, hatten die Ausstellung von Bernd Grodotzki vorbereitet. Es begann mit der Werksauswahl in der Größe und Anzahl passend zum Museum, das Thema “Landschaftsbilder” lag auf der Hand, die Beschränkung auf Bilder aus Borgholzhausen und direkter Umgebung bei der Fülle von Arbeiten sinnvoll, also “Bunte Heimat”. Die vielen, ausgewählten Arbeiten in dem beschränkten Platzangebot wandschonend aufzuhängen, war durchaus als eine weitere Herausforderung anzusehen. Den künstlerischen Hintergrund und die Motivation von den Anfängen in den 70er Jahren bis heute zu erfragen, war sehr aufschlussreich.

Das Kantorei-Quartett bestehend aus den Sängern Christian Eckey, Jakob Lieske, Matthias Nesemann und Oliver Lieske sangen zu Beginn drei mehrstimmige Lieder.

Anschließend stellte Holger Schildmann den Künstler vor und hob hervor, dass Bernd Grodotzki keine formale künstlerische Ausbildung hat, durch ein Buch über Vincent van Gogh den Anstoß zum Malen bekam, aber ein langer, beschwerlicher Weg sich vor ihm auftat. Fachbücher sollten helfen, blockierten ihn aber eher. Der Besuch von Museen und Ausstellungen und das direkte Wirken der Bilder auf ihn half ihm, eine eigene Position zu finden: Gegenständlichkeit in jedem Fall, aber nicht das Motiv, sondern Farben, Linien und Flächen und die Art des Farbauftrages erzeugen die Atmosphäre und die Emotion im Betrachter. Bernd Grodotzki kann zu jedem Bild sagen, welcher Ort in und um Borgholzhausen ihm zu Grunde liegt. Aber das ist nur der Aufhänger für den sich daran anschließenden Malprozess. Man findet keine Sonnenkollektoren, keine Autos, keine Straßen. Es sind romantisch verklärte Darstellungen in großer Farbenpracht.

Den offiziellen Teil beschloss das Kantorei-Quartett mit zwei weiteren Lieder und als Zugabe das Biene-Maja-Lied.

Die Ausstellung kann bis zum 5. Mai mittwochs und sonntags von 15 – 18 Uhr zu den Öffnungszeiten des Museums besucht werden.

Presseberichte und Infos

04.04.2024 Haller Kreisblatt: Früher Seebär malt sich seine Welt

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