Mitgliederausstellung 2022

Dieses Jahr findet die Mitgliederausstellung am Sonntag, dem 27.11.2022 wieder in alter Manier statt. Die Ausstellungseröffnung beginnt um 11.15 in der Rathausgalerie in Borgholzhausen.

“Wir freuen uns auf das traditionelle Buffet mit Leckereien, die wir alle wieder mitbringen – schön, eine solche Tradition pflegen zu können.”

Bitte die Bilder und anderen Werke am Donnerstag, den 24.11. zwischen 18 und 19 Uhr im Rathaus- hängefertig! und mit Angabe der Preise! im Rathaus anliefern! Wir freuen uns auch über eine kurze Notiz mit ein paar Infos zu den Arbeiten.

“Flagge zeigen” – Klaus Staeck

1994 rief Klaus Staeck befreundete Künstler und Künstlerinnen dazu auf, künstlerisch gegen Gewalt, Fremdenhass und Verdrängung und für demokratisches Engagement “Flagge zu zeigen”. 38 Künstler entwarfen hierfür Plakate.

Max Bill – Flagge zeigen (Foto: Edition Staeck)

Die Plakatserie “ist entstanden als Reaktion auf gewalttätige Übergriffe gegenüber ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und damals initiiert von der Aktion für mehr Demokratie mit dem Ziel die Demokratie ins Gespräch zu bringen und weiter zu entwickeln …”
Bischof Dr. Markus Dröge, Ausstellungseröffnung 2018 im Evangelischen Zentrum in Berlin

Auch heute, 28 Jahre nach der Enstehung der Plakate sind sie nicht weniger aktuell wie damals. Die Serie ist in ihrem Auftreten nicht so laut und spektakulär wie bei Wahlauseinandersetzungen oft üblich, ist dafür aber mit Zwischentönen versehen, die oft nachhaltiger wirken.

Ausstellungseröffnung war am 16.10.2022 um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen. Manfred Warias begrüßte die Gäste und Job Schräder, stellv. Vorsitzender führte in die Ausstellung ein (siehe unten). Wir freuen uns, dass die Eröffnung starken Anklang fand. Die Ausstellung dauert bis zum 24.11.2022. Erworben werden kann nur die gesamte Mappe, aber nicht einzelene Plakate.

Bilder zur Ausstellungseröffnung (Fotos: Ulf Richter)

Presseberichte und weitere Informationen:

heiter bis wolkig – Janina Brauer und Wolfgang Meluhn

Unter dem Titel “heiter bis wolkig” stellt der Kulturverein Borgholzhausen Malerei vom 25.09. bis zum 13.10.2022 in der Rathausgalerie von der jungen Künstlerin Janina Brauer und ihrem Mentor Wolfgang Meluhn aus.

Die Ausstellungseröffnung war sehr gut besucht. Astrid Schütze begrüßte Gäste und Künstler und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen DaunTown und dem Kulturverein.

Beate Freier-Bongaertz von DaunTown führte in das Werk der beiden Künstler ein. Sie hob hervor, dass es sich hier eigentlich nicht um eine Mentor-Mentee-Beziehung handelt, sondern um ein gegenseitiges Befruchten zweier unterschiedlichen Generationen und Stile auf gleicher Ebene. Im anschließenden Künstlergespräch betonte Wolgang Meluhn, dass die Erfahrung, Künstler drücken sich unterschiedlich aus, seinen künstlerischen Blick erweitert hat.

Hier in der Ausstellung gibt es einmal das Verbindende, das Thema Landschaft und speziell Bäume und Wolken, dann das Unterschiedliche in der Herangehensweise und Umsetzung: Janina Brauer entwickelt eine Arbeit über eine längere Zeitspanne über Skizzen, die schließlich übertragen werden, und dann in akribischer Arbeit ihre entgültige Form annehmen. Die dargestellten Objekte sind grafisch abstrahiert. Wolfgang Meluhn, der sich in positivem Sinne als “Malschwein” bezeichnet, lässt seine Arbeiten mit großem Pinselstrich in impressionistischer Ausdrucksweise entstehen. Es sieht aus, als wäre das Bild in kürzester Zeit umgesetzt. Das sagt aber nichts aus über die Dauer der Auseinandersetzung mit dem Thema.

Gegenseitig befruchten sich die Arbeiten. Deshalb sind sie thematisch nebeneinander plaziert. Unten in der Bildergalerie kann man das nachempfinden.

Beate Freier-Bongaertz von DaunTown schreibt zu der Ausstellung:

“Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das Landesbüro für Bildende Kunst (LaB K) fördern die Kunstszene in NRW auf vielfältige Weise. Eine Idee ist das Kunstmentorat NRW.

Jeweils ein junger Künstler oder Künstlerin werden einem erfahrenen Künstler zugeordnet. 18 Monate lang können die Künstler-Tandems gemeinsam die regionale Kunstlandschaft erkunden.

Der Maler Wolfgang Meluhn aus Borgholzhausen und die Malerin Janina Brauer aus Düsseldorf, haben gemeinsam eine Ausstellung erarbeitet. Der Reiz dabei ist für beide die Themenverwandschaft ihrer Arbeiten, jedoch mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen an Malerei. Dem Betrachter eröffnet sich ein vielversprechendes Spannungsfeld für diese Werkschau.”

Galerie zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter)

Presseberichte und weitere Informationen:

Kulturtipps 9 – Konkrete Ästhetik – Job Schräder

Kürzlich haben wir mit einer Rundmail auf eine Ausstellungseröffnung in Halle hingewiesen und möchten hierzu die Ankündigung des Kulturbüro-Teams in Halle wiedergeben, in der auf Job Schräder und seine Kunstrichtung etwas näher eingegangen wird:

Am 2. Oktober eröffnet die neue Ausstellung in der Städtischen Galerie ALTE LEDERFABRIK. Unter dem Titel „Konkrete Ästhetik“ wird Job Schräder Objekte und Malereien aus seinem Oeuvre präsentieren. In seinem künstlerischen Schaffen setzt sich Schräder mit dem Konstruktivismus auseinander. Aufgrund seines beruflichen Hintergrunds als Architekt liegt die Auseinandersetzung mit der Kunstrichtung nahe. Der Begriff “Konstruktivismus” kommt aus dem Lateinischen construere und bedeutet “aufbauen, in Verbindung setzen, errichten”. Die geometrisch-technische Konstruktion ist wichtigstes Gestaltungselement der Kunstrichtung. Auch in Schräders Arbeiten liegt die Anordnung von geometrischen Formen, die Nutzung von industriellen Materialien in Verbindung mit den Primärfarben und unbunten Farben im Fokus. Die Eröffnung am 2. Oktober beginnt um 17 Uhr mit einer Einführung von dem Kunsthistoriker Dr. Jürgen Jesse.   

Kulturbüro-Team der Stadt halle (Westf.)

PopUp-Galerie

Kunst kaufen in Pium

In den Räumen des ehemaligen Stadtcafés Freistr. 12 verkauft der Kulturverein Bilder aus seinem “Fundus”. Wir freuen uns, Bilder, die aus verschiedensten Gründen in unseren Besitz gekommen sind, an Kunst interessierte Menschen weiter zu geben. Der Kulturverein hat selbst nicht das Ziel, Kunst zu besitzen, sondern in Veranstaltungen den Menschen Kunst verschiedenster Ausprägung nahe zu bringen.

Impressionen zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter)

Bis zum 1.10.22 kann man sich die Bilder im Schaufenster betrachten. Zu folgenden Terminen – also auch während des Kartoffelmarktes – kann man in den Räumen mit dem Kulturverein ins Gespräch kommen und etwaiges Interesse an einzelnen Bildern bekunden. Bei der Finissage können die erworbenen Bilder abgeholt werden.
Bilder anschauen:
Sa 17.09. 15 – 18 Uhr
So 18.09. 13 – 16 Uhr
Sa 24.09. 9:30 – 12:30 Uhr
Finissage:
Sa 01.10. 10:30 – 12:30 Uhr

Günter Schlömann – Malerei

Dieses Mal gab es die Ausstellungseröffnung nicht wie gewohnt in der Rathausgalerie, sondern im Museum Borgholzhausen. Am 24. Juli 2022 um 11:15 Uhr fanden sich auch viele Freunde, Bekannte und Verwandte des Künstlers in der Freistraße 25 ein, um Günter Schlömann und seine Malerei zu würdigen. Astrid Schütze begrüßte die Gäste und den Künstler. Sie wies darauf hin, dass nach 30 Jahren endlich wieder eine Ausstellung im Museum eröffnet wurde. Margit Rusert, Künstlerin aus Osnabrück, führte in die Ausstellung ein. Das große Interesse an diesem Event ist sehr erfreulich.

Astrid Schütze sagte zu der Neuerung im Museum folgendes:

“Nach vielen Jahre, in denen wir uns über Werke von Bodo und Jutta Meyner und Wilfried Tönsing freuen durften, haben wir uns entschlossen, zukünftig gelegentlich wechselnde Dauerausstellungen zu zeigen. Beginnen möchten wir diese Reihe mit der Ausstellung von Günter Schlömann.”

Margit Rusert beginnt ihre Einführung in Günter Schlömanns künstlerisches Schaffen mit dem Bild des Künstlers mit seinem Sommerhut, das vielen, die die Sommerakademie in Borgholzhausen kennen, noch in Erinnerung sein muss. Das war Günter Schlömann als Lehrender und Organisator. Nach längerer Vorarbeit schaffte er es zusammen mit Gabriele Wieging ab 2003 die Sommerakademie durchzuführen, die von da an jedes Jahr stattfand (außer einmal Corona bedingt nicht). Aus Altersgründen übernahm die letzten Jahre Elfriede Schildmann die Organisation und Durchführung.

Die andere Seite ist sein eigenes künstlerisches Schaffen, das er 1990 mit dem Kunststudium an der Universität in Osnabrück in den Vordergrund rücken kann. Thematisch wandert die menschliche Figur in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. Von der Zeichnung ausgehend, entwickelt er eine Formensprache, die ihn zur dreidimensionalen Darstellung in der Bildhauerei bringt. Zeichnung, Malerei und Bildhauerei befruchten sich gegenseitig. Einige seiner Skulpturen kann man im Rathaus, am Bahnhof und einem Garten in Borgholzhausen auf sich einwirken lassen. Margit Rusert sagt:

“Aus einfachen, oft naturbelassenen Steinen hat Günther Skulpturen zusammengefügt, deren Ausdruckskraft und Präsenz im Raum nicht nur dem schweren und oft unbehauenen Material  geschuldet ist: Es ist vielmehr die ausdrucksvolle Komposition der Steine, die Günthers Skulpturen ihr Leben einhaucht.”

Hier in der Ausstellung werden nur Malerei und Drucke gezeigt in Mischtechnik, Aquarell, Linoldruck, Eitempera, Tusche auf Papyrus oder Kreide. Margit Rusert weist auf den Zusammenhang zur Bildhauerei hin:

“Seinen vielfach großen und wuchtigen und kraftvollen Skulpturen steht eine Malerei gegenüber, deren Strich- und Farbkomposition sensibel, ausgewogen, manchmal geradezu ätherisch ihren ganz eigenen Ausdruck entwickelt hat. Und doch, wer das Werk von Günther Schlömann kennt, sieht dass diese Malerei auch aus der monumentalen Kraft seiner Skulpturen hervorgegangen ist.”

Fotos zur Ausstellung und zur Vernissage (Fotos: Ulf Richter)

Presseberichte und weitere Informationen:

AWO-Kita Berghausen – Kunst trifft Kinderrechte

Diesen Sommer stellt die AWO-Kita Berghausen in der Rathausgalerie aus. Zwei Monate lang waren die Kinder beschäftigt mit dem Erstellen ihrer Arbeiten zum Thema:

Kinderrechte

Verschiedene Artikel aus der UN-Kinderrechskonvention wurden bildnerisch dargestellt und auch in Worten kurz gefasst wiedergegeben. Zu einigen Themen gibt es sogar die Möglichkeit, sich per Knopfdruck Texte anzuhören! Folgende Themen wurden angesprochen:

  • Recht auf Bildung, Schule, Berufsbildung (Artikel 28)
  • Flüchtlingskinder (Artikel 22 und 38)
  • Achtung der Kinderrechte, Diskriminierungsverbot (Artikel 2)
  • Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlung und Verwahrlosung, Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung (Artikel 19 und 32)
  • Zugang zu Medien, Kinder und Jugendschutz (Artikel 17)
  • Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben, staatliche Förderung (Artikel 31)
  • Gesundheit (Artikel 24)
  • Förderung behinderter Kinder (Artikel 23)
  • Berücksichtigung des Kinderwillens, Meinungs- und Informationsfreiheit (Artikel 12 und 13)

Ein Blick auf die Ausstellung (Fotos: Ulf Richter)

Presseberichte und weitere Informationen:

Helmut Feldmann – Land am Meer

Glücklicherweise können wir wieder regelmäßig im Rathaus die Arbeiten von Künstlern ausstellen. So ist das die dritte Ausstellung in diesem Jahr, das dritte Mal auch mit Besuchern.

Die Vernissage war nicht nur etwas für die Augen, sondern auch für die Ohren, aber nicht durch Musik sondern durch Worte. Job Schräder erzählte erst einmal über den Künstler und seine Eindrücke beim Betrachten der Arbeiten. Anschließend gab es ein ausführliches Künstlergespräch, bei dem Helmut Feldmann über seinen künstlerischen Werdegang von der Druckgrafik zur Malerei erzählte und das Besondere an seiner Maltechnik erläuterte.

Es wird mit Kupferdruckfarbe auf Siebkarton gearbeitet. Nicht der Pinsel oder der Spachtel sind dazu das Hauptwerkzeug, sondern der Handballen. Mit ihm wird die Farbe aufgetragen, wieder abgenommen und erneut aufgetragen. So baut sich allmählich das Bild auf. Es ist eine recht aufwendige Technik. Deshalb sind die Formate eher kleiner. Die Farbgebung ist stark geprägt von seinem Lebensraum als Kind in einem kleinen ostfriesischen Dorf, in einer Moorlandschaft gelegen.

Eindrücke zur Ausstellungseröffnung (Fotos: Ulf Richter)

Presseberichte und weitere Informationen:

“Blues im Mues”

Das Kultur- und Heimatmuseum ist aus der Winterpause erwacht mit Musik, bei einem Feierabendbierchen oder Glas Wein … Wir freuen uns, dass viele Besucher am Sonntag Nachmittag den Weg ins Museum in Borgholzhausen gefunden haben.

Das Tor zur Museumsdeele stand weit offen, man konnte von draußen in den gemütlichen Raum schauen. Die Besucher saßen an kleinen Tischen oder standen im Bereich des Tores und lauschten der Bluesmusik, die Martin Fetzer (Bluesharp) und Michael van Mervyk (Bluesoul-Gitarre) zum Besten gaben. Es war mehr als nur musikalische Unterhaltung nebenbei: Über eine Stunde spielten sie Blues, bis sie sich eine Pause gönnten. Michael van Mervyk begeisterte die Zuhörer nicht nicht nur mit seiner dunklen und souligen Stimme und seinen Fertigkeiten auf seiner Resonatorgitarre (durch eine Membran hat der Ton auch ohne Verstärker eine größere Lautstärke), sondern auch mit seinen unterhaltsamen Erläuterungen. Martin Fetzer spielte auf der Blues-Harp (die Affinität zum Blues wird in dieser Bezeichnung deutlich) begleitend und mittragend und beeindruckte mit herrlichen Soli.

Hier einige Fotos:

Presseberichte und weitere Informationen:

Malu Thören – SOGESEHEN

Am 27.3.2022 wurde in der Rathausgalerie in Borgholzhausen um 11:15 Uhr die Ausstellung SOGESEHEN von Malu Thören eröffnet. Joseph Schräder, Vorstand im Kulturverein, begrüßte die Künstlerin und die Besucher. Malu Thören selbst hielt die Einführung. Wir freuen uns, dass wir wieder Besucher begrüßen konnten.

In der Ausstellung werden Bilder zu verschiedenen Themen gezeigt: Straße, Tiere, Essen und Dinge des täglichen Lebens. Die Arbeiten sind in den letzten 13 Jahren entstanden. Entweder wurde mit Acrylfarben auf Leinwand gemalt oder in Mischtechnik auf Papier. Bei einem Bild handelt es sich um ein Aquarell. In Bezug auf die vorherige Ausstellung von Marvin Knopf, der sich vom Gegenständlichen befreit hat, sagt Malu Thören ganz selbstbewusst, sie eben nicht. Die Dinge um sie herum oder Fotos, in denen sie während der Coronapandemie herumgewühlt hat, sind Ausgangspunkte für ihre Arbeiten. Es werden Entwürfe erstellt, und wenn sie vielversprechend sind, wird die eigentliche Arbeit in Angriff genommen. Die Titel und Inhalte der Arbeiten sind oft Ausdruck einer gewissen Ironie oder mit einem Augenzwinkern geschaffen. Ein auf dem Rücken liegender Maikäfer – leider nicht mehr lebend – regt zum Experimentieren an. Es entsteht 2015 eine Reihe von Bildern, die 2019 noch ergänzt wird durch: “Wir hängen ab”. Äpfel im Setzkasten, schon eine interessante Konstellation, dann aber drei Monate warten, damit aus “Fast frisch” “Nicht mehr ganz frisch” wird, und diese beiden Zustände bildlich gegenüber zu stellen, ein besonderes Diptychon.

Fotos zur Ausstellung (Ulf Richter)

Presseberichte und weitere Informationen: