Ulrich Fälker – Kaukasus

 

Nach 2 Vorträgen über Kuba (Oktober 2011) und den Himalaya (März 2014) hat uns Ulrich Fälker mit folgendem Vortrag begeistern können:

Durch den wilden Kaukasus

Wegen des großen Interesses am Dia- und Filmvortrag wird diese Veranstaltung am 23.2.2018 um 19:30 Uhr im Museum in Borgholzhausen, Freistr. 25 wiederholt.

(Eintritt 6 € – Abendkasse und Vorverkauf in den Borgholzhausenenr Filialen der Volksbank Halle und der Kreissparkasse Halle)

Es ist eine Reisereportage, die im russischen Sotchi beginnt, über Georgien und Armenien nach Aserbaidschan führt. Die Städte Tiflis, Echmiadzin (nahe bei Eriwan gelegen) und Baku werden gezeigt, genauso aber auch die Schwarzmeerküste, Wälder im Kleinen Kaukasus, Ölfelder in Aserbaidschan und einsame Täler im Großen Kaukasus.

Aufstieg zum Kasbek

Aufstieg zum Kasbek (5000 m hoch an der russisch-georgischen Grenze gelegen)

Die erste Veranstaltung war am Freitag, dem 9.2.2018. Das Interesse war so groß, dass leider nicht für alle im Museum Platz war.

Es wurde auf eine Region aufmerksam gemacht, die sehr geschichtsträchtig ist. Schon 337 wurde in Georgien das Christentum zur Staatsreligion. Islamische und christliche Bevölkerungsgruppen leben nebeneinander, leider nicht immer friedlich. Es gibt viele alte Klosterbauten und in den Städten moderne neben heruntergekommene Viertel. Die Landschaft und Natur ist beeindruckend, in den Bergen des Kaukasus findet man menschenleere Täler, oft fehlen Wege. Daher ist man auf Bergführer angewiesen. Die Fauna beeindruckt durch ihren Blütenreichtum und Pflanzenarten, die man nur hier findet. Je weiter man nach Osten kommt, desto karger wird die Landschaft. Zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer erstreckt sich der Kaukasus auf eine Länge von etwa 1100 km und erreicht eine Höhe von mehr als 5500 m (in der Größe vergleichbar mit den Alpen).

Einige Bilder vom Abend und von der Diaschow:

Zu weiteren Informationen zum Diavortrag von Ulrich Fälker: Kaukasus-Kulturverein Borgholzhausen (bitte anklicken)

Presseberichte:

Poetry Slam – Wortkünstler im Wettstreit

Am 9.3.2018 findet um 19:30 Uhr in der Aula der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule in Borgholzhausen, Osningstraße 14, wieder ein Poetry Slam statt, das 4. Jahr in Folge. Dieses Mal werden auch Schüler des Standortes in Werther daran teilnehmen. Der Wettkampf wird wie zuvor von Marc-Oliver Schuster vorbereitet und moderiert.

“Ein Dichterwettstreit oder auch Poetry Slam ist ein Wettbewerb
bei dem in diesem Fall die Schüler der
Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule ihre selbst
verfassten Texte vortragen. Das Publikum bestimmt
den/die Gewinner/in des Abends.”

Der Kreissparkasse Halle und der Kulturverein Borgholzhausen unterstützen erneut die Veranstaltung.

Presseberichte:

Kunstspenden – Stiftung Bethel – Brockensammlung

Am Sonntag, den 11.3.2018 un 11:15 Uhr eröffnet in der Rathausgalerie Borgholzhausen die Ausstellung

Kunstspenden Stiftung Bethel – Brockensammlung

Dr. Jürgen Jesse aus Bielefeld wird in die Ausstellung einführen.

Lassen Sie sich überraschen, was für Ausstellungstücke hier zusammengetragen und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Was bedeutet der Ausdruck Brockensammlung? Wikipedia sagt dazu:

“In der Brockensammlung werden Kleider- und andere Sachspenden aufbereitet und entweder im Stiftungsbetrieb genutzt oder weiterverkauft. Der Name der Einrichtung leitet sich ab aus dem Johannesevangelium: „Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkommt!“ (Joh 6,12 LUT). Im Herbst 1890 begann man in Bethel systematisch, gebrauchte Dinge aller Art zu sammeln, herzurichten, auszubessern und wiederzuverwerten. Die „Brockensammlung“ wurde 1891 durch Karl Schnitger aus Lemgo, einen Onkel von Marianne Weber, zusammen mit Friedrich von Bodelschwingh dem Älteren gegründet.

Schnitger erstellte eine Liste von kleinen Gegenständen, die Menschen einfach wegwürfen. Von Bodelschwingh veröffentlichte diese Liste im Boten von Bethel. Der Erfolg war unerwartet gut. Bald reichte Schnitgers alleinige Arbeitskraft nicht mehr aus. Immer mehr Hilfskräfte sowie neue Räumlichkeiten für die Brockensammlung folgten. “

 

 

Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann – Easter Suite

Am Freitag, den 16.3.2018 veranstaltet der Kulturverein Borgholzhausen ein Jazzkonzert in der Evangelischen Kirche in Borgholzhausen, Kirchplatz 25. Veranstaltungsbeginn ist 19:30 Uhr.

Es spielt das Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann

Easter Suite

Das Werk stammt von dem kanadischen Jazzpianisten Oscar Peterson und erzählt die Leidensgeschichte Jesu in 9 Stationen. Es wurde 1984 als Auftragskomposition für die BBC erstellt. Nach 1984 wurde es nicht mehr aufgeführt. Erst das Bielefelder Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann hat das Werk nach 22 Jahren dem Publikum wieder zugänglich gemacht.

Die Sätze:

1. The Last Supper – Das letzte Abendmahl
2. The Garden Of Gethsemane  – Der Garten Gethsemane
3. Denial  – Verleugnung
4. Why Have You Betrayed Me? – Warum hast Du mich verraten?
5. The Trial – Das Verhör
6. Are You Really King Of The Jews? – Bist Du der König der Juden?
7. Why Hast You Forsaken Me? – Warum hast Du mich verlassen?
8. Jesus Christ Lies Here Tonight – Passionschoral
9. He Has Risen – Er ist auferstanden

Die Musiker:

Olaf Kordes (Klavier)
Wolfgang Tetzlaff (Kontrabass)
Karl Godejohann (Schlagzeug)

Weitere Informationen zu dem Jazztrio und ihrer Musik findet man auf ihrer Homepage.

Eintritt 12 € – Abendkasse und Vorverkauf in den Borgholzhausenenr Filialen der Volksbank Halle und der Kreissparkasse Halle

Irmela Osthus – Malerei

Am Sonntag, dem 21. Januar 2018 um 11:15 Uhr veranstaltete der Kulturverein Borgholzhausen in der Rathausgalerie in Borgholzhausen seine erste Vernissage im neuen Jahr:

Malerei von Irmela Osthus

Begrüßt wurden die Gäste von Astrid Schütze, der Vorsitzenden des Kulturvereins.

Prof. Dr. Tassilo Knauf führte in das Werk von Irmela Osthus ein. Die großformatigen Ölgemälde werden von gedeckten braunen und grauen Farben beherrscht, Stein-, Sand- und Zementfarben passen gut zu dem in den 70er Jahren gebauten Rathaus mit Sichtbeton. Die Arbeitsweise von Irmela Osthus, von Beruf Architektin, ist von thematischen Phasen bestimmt. Ein eng gefasste Themengruppe wird von verschiedenen Seiten bearbeitet. Hier in der Ausstellung fügen sich die 20 Gemälde in drei Gruppen ein:

  • Ganzkörperportrait: Es handelt sich um reale, historische Personen, die nach Fotos gemalt worden sind. Der Hintergrund ist einfach gehalten. Vor ihm gibt es für die Figur eine schmale Raumzone, in der sie sitzend oder stehend in lockerer Haltung plaziert ist. Die Person ist nicht repräsentativ, sondern in einem modernen, aufgeklärten Menschenbild dasrgestellt. Diese Art der Ganzkörperdarstellung gibt es relativ selten. Man findet sie aber auch im Reichstag bei den Kanzlerportraits.
  • Plakatabrisse: Es werden zerfallende, beschädigte Plakate gezeigt, die vielen übereinander geklebten Schichten treten hervor. Es liegt den Arbeiten keine politische, sondern eine gestalterische Intention zugrunde.
  • Bäume und Wurzeln: Wenn man die Gemälde sieht, denkt man an die Stürme Kyrill (2007) oder Friederike (vergangene Tage). In den Formen gibt es Kontrast zwischen spitzen und stumpfen Formen. Die Farbigkeit der Bilder ist auf Grau und Beigetöne reduziert. Trotz der ruhigen Farbigkeit ensteht durch die Form eine Dynamik in den Bildern.

Wir freuen uns über das zahlreiche Interesse an der Veranstaltung.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 8. März 2018 besichtigt werden.

Hier Fotos zur Ausstellung von Ulf Richter:

Der Kunstverein Kreis Gütersloh e.V. schreibt über Irmela Osthus (Bitte anklicken)

Presseberichte:

Mitgliederausstellung 2017

Wie jedes Jahr zeigen Mitglieder des Kulturvereins Borgholzhausen ihre Arbeiten und feiern den kulturellen Jahresausklang.

Blick in die Ausstellung 2016                                          Foto: Ulf Richter

Die Ausstellung wurde am 3.12.2017 um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen, Schulstraße 5, eröffnet. 20 Künstler nutzten die Gelegenheit, ihre Werke zur Schau zu stellen und sie bis zum 15.1.2018 dem Publikum des Rathauses weiter zu präsentieren. Mehr als 50 Gäste erfreuten sich an den Werken und dem Vortrag von Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, die einige passende Worte zu jedem Künstler und seinen Arbeiten fand. Ein Buffet aus mitgebrachten Leckereien sorgte bei allen Anwesenden zusätzlich für Gaumenfreude.

Kurzfristig ergab sich eine musikalische Premiere. Die beiden neuen Mitglieder des Kunstvereins Barbara Lequis (Violine) und Rainer Bähr-Lequis (Gitarre) trugen mehrere Musikstücke vor. Wir danken ihnen für ihren Beitrag.

Eine Bildergalerie zu den Arbeiten (Fotos: Ulf Richter).

 

Eine weitere Bildergalerie zu der Vernissage (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Experience Quartett: Junges Streichquartett spielt Mozart, Webern, Borodin

Vier Musiker der Nordwestdeutschen Philharmonie – Oliwia Locher (Violine), Nakhyun Kim (Violine), Robert Mende (Viola) und Max Gundermann (Cello) – boten am Montag, dem 20.11.2017 ab 19 Uhr große kammermusikalische Hörerlebnisse.

Experience Quartett

Sie spielten:

  • Streichquartett in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart
  • einen langsamen Satz von Anton Webern
  • Streichquartett in D-Dur von Alexander Porfirjewitsch Borodin

Die Veranstaltung fand dieses Mal im Rathausfoyer in Borgholzhausen, Schulstraße 5 statt. Der Eintritt betrug 10 €. Die zahlreichen Besucher wurden belohnt mit erstklassig vorgetragener klassischer Musik. Fidi Schildmann verwandelte das Foyer mit eigenen Kulissenwänden in eine Bühne, die eine angenehme, auf die Musiker konzentrierte, Atmosphäre bot. Die Zuhörer saßen im Bereich der Treppen auf drei Höhen. So konnten alle Konzertbesucher gut sehen und hören. Die Musiker und Zuhörer attestierten dem Voyer einen sehr guten Raumklang.

Bilder zur Veranstaltung (Fotos: Joseph Schräder):

Presseberichte:

Autorenlesung “Capitán Vadell und die Stasi” Kriminalroman von Dr. Günther Fischer

Am Freitag, dem 27.10.2017 fand im Museum in Borgholzhausen, Freistraße 25, eine Autorenlesung statt:

Dr. Günther Fischer stellte seinen Kriminalroman “Capitán Vadell und die Stasi” vor.

Günther Fischer                                     Foto: © 2017 Gisela Fischer

Dr. Günther Fischer (Jahrgang 1951) ist promovierter Medienwissenschaftler und hat viele Jahre als Fernsehjournalist für ARD und ZDF gearbeitet. 1997 machte er sich selbständig und produzierte Industriefilme und Medien für den internationalen Markt. Später entdeckte er für sich auch das Buch als ein geeignetes Ausdrucksmittel und begann zuerst mit Kurzgeschichten.
Zur Zeit arbeitet er an einer Krimireihe um den malorquinischen Ermittler Capitán Vadell. Mallorco ist ihm durch viele Besuche seit den 60er Jahren vertraut. Er hat dort auch persönliche Kontakte, die ihm Einblicke in malorquinische Polizeiarbeit ermöglichen. Andererseits hat er in Berlin-Hohenschönhausen einen Zeitzeugen kennengelernt, der als Stasi-Sträfling Haft und Folter ertragen musste, und darüber hinaus Experimente mit Psychopharmaka erleiden musste. Beide Seiten, auf detailierte Recherche aufbauend, bringt er in seinem Roman zusammen. Er schreibt zum Buch:

“Capitán Pedro Vadell war in Madrid Verbindungsbeamter zum BKA, hat gegen das organisierte Verbrechen ermittelt und ist froh, wieder in seiner ruhigen mallorquinischen Heimat zu sein. Er arbeitet bei der Mordkommission der Guardia Civil in Palma. Aber von Ruhe keine Spur:
Denn mit dem Tourismus kamen nicht nur harmlose Besucher auf die ehemalige »Insel der Stille«.

Der Besuch seiner Freunde, die mit ihm Mallorca kennenlernen wollen, verheißt ein paar entspannte Tage. Aber der Unfall eines deutschen Urlaubers aus Porto Cristo macht seinem eigenen Kurzurlaub ein jähes Ende.

Stattdessen sieht er sich mit bisher für ihn unbekannten Machenschaften der Stasi konfrontiert. Die Stasi? Jahre nach der Wende? Auf Mallorca?
Ein aufwendig recherchierter und anspruchsvoll geschriebener Thriller, der Politik, jüngste deutsche Geschichte, menschliche Schicksale und den klassischen Kriminalroman auf eine Weise verbindet und schildert, die die Leser nicht mehr loslässt. Die Geschichte beruht auf Tatsachen.”

Ablauf der Lesung:

  • Kurzer Powerpointvortrag über die Stasi.
  • Lesung Teil eins.
  • Pause
  • Kurzer Film: Lernen Sie die Orte der Handlung und den »echten Capitán Vadell« kennen.
  • Lesung Teil zwei.
  • Fragerunde mit dem Autor, Kauf- und Signierrunde.

Buchbestellung möglich über den Link: Buchbestellung Fischer

(Bilder: Ulf Richter)

Beginn war 19 Uhr, Eintritt 3 € (an der Abendkasse).

Presseberichte:

Johan Sol – strukturierter UNSINN

Am Sonntag, dem 15.10.2017 zeigte der Kulturverein Borgholzhausen in einer Ausstellungseröffnung strukturierten Unsinn über Wesen und andere Menschen, die man noch nicht gesehen hat. Verzapft hat diesen Unsinn Johan Sol.
Wer wissen wollte, was sich dahinter versteckt, der konnte sich in der Rathausgalerie in Borgholzhausen einen Eindruck verschaffen. Wer den Termin nicht wahrnehmen konnte, der kann das bis zum 29.11.2017 zu den Öffnungszeiten des Rathauses nachholen. Es lohnt sich! Es ist angebracht, sich etwas Zeit mitzubringen.

Die Begrüßung erfolgte durch Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins.

Die einführenden Worte zur Ausstellung sprach Barbara Remmert vom Gütersloher Künstlerkreis.

Der Künstler, gebürtiger Niederländer, studierte Grafik und war Chefdesigner bei der Königlichen Niederländischen Textilunion. Danach war er bei der Firma Vossen in Gütersloh tätig. Später machte er sich selbstständig als Designer von Teppichkunst. Im Ruhestand fand er keine Ruhe und begann, strukutrierten Unsinn zu schaffen. Frido Jacobs vom Gütersloher Kunstverein sagte dazu : „Hier wurde die alte Tradition, Bild und Wort miteinander zu kombinieren, wieder aufgenommen. Die Arbeiten besitzen eine spielerische Anmutung. Karikaturen, die weder zynisch noch boshaft sind. Ein herrlicher Unsinn.“

Einige Fotos zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte: