Angelika Nielsen & Thomas Loefke – Norðan: die Musik der Nordatlantischen Inseln

Nach eineinhalb Jahren erfreut uns Thomas Loefke wieder mit seiner Harfenmusik. An seiner Seite ist dieses Mal Angelika Nielsen mit Geige und Viola. Mit Lichtbildern der nordischen Inselwelt werden wir auf ein umfassendes Klang- und Seherlebnis eingestimmt.

Die Veranstaltung findet am 23.01.2017 um 20 Uhr im Heimat- und Kulturmuseum in Borgholzhausen, Freistraße 25 statt. Eintrittspreis 9 Euro (Vorverkauf in den Borgholzhausener Filialen der Volksbank Halle und der Kreissparkasse Halle).

Angelika Nielsen & Thomas Loefke

„Die färöische Geigerin Angelika Nielsen und Harfenist Thomas Loefke verbinden in ihren Klanglandschaften ihre eigenen Kompositionen mit Musik von den Färöern und aus Irland und lassen mit ihren Lichtbildern die Inselwelt auch visuell lebendig  werden.“

„Angelika Nielsen kommt von den Färöern. In ihrem Land ist sie die unbestrittene Nummer 1 auf ihrem Instrument, der Geige. Aufgewachsen in einer musikalischen Familie mit färingischer Folkmusik und mit Klassik – ihre Mutter war ihre Lehrerin –  studierte sie Musik in Reykjavik und Kopenhagen. Mit ihrer Band Kvonn („Angelika“ in der färingischen Sprache), dem Sinfonie Orchester der Färöer Inseln, der Folkgruppe Spælimennir, der Jazz-Formation Yggdrasil, mit Aldubaran, mit Norland Wind oder als Solistin war sie bislang in Skandinavien, den USA, Australien, Japan, Grönland, Ungarn und Deutschland auf Tour.   Aktuelle CD: Dimun

Thomas Loefke studierte in Dublin und Berlin. Sein Handwerk lernte er bei Irlands führenden Harfenistinnen Máire Ní Cháthasaigh, Helen Davies und Aine Ní Dhúill. Seit 1984 Tourneen mit eigenen Kompositionen sowie mehrere Preise, darunter der 1. Preis des O Carolan Harp Festivals in Irland. 1992 erschien die erste CD, das 2. AlbumNorland Wind“ erschien auf dem irischen Toplabel Celtic Heartbeat. Neben den Touren mit Norland Wind arbeitet er auch als Solist und in Projekten mit der irischen Riverdance -Geigerin Máire Breatnach, dem amerikanischen Duo Acoustic Eidolon, Pianist Lutz Gerlach und Flötistin Ellen Czaya.

Presseberichte:

Joseph Schräder – Gegensichten

Werkschau zu seinem 80. Geburtstag

Am Sonntag, dem 15. Januar 2017 hat eine Werkschau zum 80. Geburtstag von Joseph Schräder begonnen, stellvertretender Vorsitzender des Kulturvereins Borgholzhausen. Die Ausstellung wurde mit einer sehr gut besuchten Vernissage um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen eröffnet. Wir freuen uns, dass so viele interessierte Gäste den Weg ins Rathaus gefunden haben.

Der Bürgermeister Dirk Speckmann sprach als Hausherr einige einleitende Worte, Die Begrüßung und ein Rückblick auf das bisherige Engagement von Joseph Schräder im Kulturverein erfolgte durch Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins. Sie hob hervor, dass die Ausstellungen in der Rathausgalerie in ihrer Vielfältigkeit das Hauptstandbein des Vereins sind. Dazu sind Joseph Schräder und seine Frau sehr viel unterwegs, schauen sich Ausstellungen an, gehen in Museen, Galerien, zu Messen oder in Hochschulen. Auf sein fundiertes Wissen in Sachen Kunst ist Verlass. Seine Ideen für neue Ausstellungen gehen ihm nie aus. Er bekommt auch immer wieder Anfragen von Künstlern, die gerne bei uns ausstellen wollen. Er führt die Ausstellungen hier am Ort mit großer Akribie durch, egal wie bekannt oder wie jung die Künstler sind.

Professor Dr. Tassilo Knauf führte in das Werk von Joseph Schräder ein und betonte die hohe Menge und Vielfalt seiner Werke, die in über 6 Jahrzehnten enstanden sind. Seine Werke zeichnen sich durch eine hohe Experimentierfreudigkeit aus. Er arbeitet auch mit modernen Kunststoffmaterialien und findet immmer dazu die geeignete Technik, sie in das Kunstwerk einzubauen. Gegenständliches und Abstraktes findet sich gleichermaßen. Schräder schäut nicht, beides in einer Arbeit aufeinander treffen zu lassen. Es gibt Schattenbilder, die das Gegenständliche und Abstrakte „inklusiv“ in sich tragen. Es finden sich aber auch rein konstruktivistische Arbeiten, die an Piet Mondrian anknüpfen, Fotos und Landschaftszeichnungen.

Jan-Josef Bzdega sorgte auf der Trompete mit drei Stücken für die musikalische Untermalung.

Ein Gang durch die Ausstellung:

Joseph Schräder hatte die sehr schöne Idee, eines seiner Werke einem Besucher per Los zu schenken. Er merkte sich eine Zahl und jeder Besucher schrieb eine Zahl mit seinem Namen auf einen Zettel. Wer am nächsten war, erhielt das Bild. Die Gewinnerin suchte sich das Bild Herbstfelder aus.

Presseberichte:

Burghard Engel – Jüdische Satiren

Am 31.3.2017 gastiert wieder Burghard Engel im Kultur- und Heimatmuseum, Freistr. 25 um 19:30 Uhr in unserer Stadt:

Jüdische Satiren – Ein literarisch-musikalischer Abend.

„Mit Lesung und Rezitation, Gitarre und Gesang lädt Burkhard Engel vom Erbacher Cantaton Theater ein zu einer vergnüglichen Begegnung mit Satiren jüdischer Autoren.
Alle Satiriker brauchen ein außergewöhnliches Gespür dafür, die Paradoxien des Lebens aufzuspüren und zu beschreiben. Es scheint so zu sein, dass unter den jüdischen Autoren besonders viele mit dieser delikaten Fähigkeit begabt sind. Treffsicher, geistvoll und ironisch über eigene und fremde Schwächen lachen zu können – das unterhält und hilft zugleich manche Kränkung zu parieren oder wenigstens zu ertragen.
Das traditionelle jüdische Leben, bezogen auf die Schrift und die Herausforderung ihre richtige Auslegung zu finden, bot immer schon eine Chance den Geist zu schulen mit feinen Überlegungen, mit hintergründigen Interpretationen und Differenzierungen und auch mit der Notwendigkeit Widersprüche zu beleuchten und vielleicht aufzulösen.
Die gut bekannte Tradition ist Folie, gemeinsamer Bezugsort und Themenpool ebenso für Heinrich Heines Geschichte von seinem Hauswirt, der von schönen biblischen Frauen träumt, wenig toleriert von seiner eifersüchtigen Gattin, wie für Kishons Schilderung einer jüdischen Pokerpartie am Fuße des Berges Sinai, wo man gemeinsam auf Moses‘ Rückkehr wartet.
Doch auch das bürgerliche, nichtreligiöse, aufgeklärte Leben bietet genug Stoff für Satiren, ob es um das Leben eines Schriftstellers geht oder um die Liebe. Alfred Polgar, Wolfgang Hildesheimer, Ephraim Kishon, Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky und Heinrich Heine schreiben darüber mit Schlagfertigkeit und wunderbarer Ironie.“

Eintrittspreis

Mitgliederausstellung 2016

Die Ausstellung mit Arbeiten unserer Mitlgieder wurde am 1. Advent, dem 27. November um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie eröffnet. Es gab viele Besucher, die mit ihren mitgebrachten Speisen zu einem sehr schmackhaften Buffet beitrugen. Vielen Dank!

Bildr für die Ausstellung treffen ein (Joseph Schräder)

Joseph Schräder erwartet die Bilder für die Ausstellung

Galerie zu den ausgestellten Werken:

Am Donnerstag, dem 12. Januar 2017 müssen die Arbeiten zwischen 17 und 19 Uhr nach der Ausstellung wieder abgeholt werden.

Presseberichte:

 

Cornelia Weiß und Prof. Thomas Christian – Piano und Violine

Der Kulturverein Borgholzhausen hatte zum zweiten Mal Künstler der Hochschule für Musik Detmold zu Gast. Der Abend wurde wieder von Cornelia Weiß und Prof. Thomas Christian mit klassischer Musik für Piano und Violine gestaltet. Fünfzig Musik interessierte Zuhörer bekamen ein hochklassiges Konzert geboten.

Cornelia Weiß und Thomas Christian

Cornelia Weiss und Thomas Christian am Ende des Konzerts

Cornelia Weiss und Thomas Christian am Ende des Konzerts

Manfred Warias und Astrid Schütze bedanken sich bei den beiden Musikern

Manfred Warias und Astrid Schütze bedanken sich bei den beiden Musikern

Die Veranstaltung fand am 25.11.2016 um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindesaal, Kampgarten 1 in Borgholzhausen statt. Der Eintritt betrug 14 € (ermäßigt 10 €).

Weitere Informationen zu dem Abend und den Künstlern:

Zu den Komponisten Beiträge aus Wikipedia:

Presseberichte:

Schattentheater – Aschenputtel / Siddhartha

Am Freitag, dem 11.11.2016 gastierte das Schattentheater „Theater der Dämmerung“ aus Leichlingen (im Rheinland gelegen zwischen Düsseldorf und Koln) im Kultur- und Heimatmuseum, Freistraße 25 in Borgholzhausen mit gleich zwei Aufführungen.

  • Um 16 Uhr gab es die Vorstellung „Aschenputtel“ für Kinder ab 3 1/2 Jahren und Erwachsene. Der Eintrittspreis betrug 4 €.

Eintrittskarte Aschenputtel Einen Nachklang von der Vorstellung kann man mit folgendem Trailer gewinnen:

  • Um 19:30 Uhr folgte das Schattenspiel „Siddhartha“, einmal anders erzählt. Es ist eine indische Dichtung von Hermann Hesse, hier von Friedrich Raad als Schattenspiel konzipiert. Es richtet sich an Menschen ab 14 Jahre. Der Eintrittspreis betrug 6 € (ermäßigt 4 €)

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Presseberichte:

Theaterlabor – Varieté – Die Goldenen Zwanziger Jahre

Am Samstagabend, dem 5.11.2016 traten in Rathausfoyer in Borgholzhausen Schauspieler vom Theaterlabor in Bielefeld zusammen mit einheimischen Gastkünstlern auf und entführten die rund 60 Besucher in einer Varieté-Veranstaltung in die „Goldenen Zwanziger“.

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Mit dem Porjekt Stadtflucht (2016) möchte das Theaterlabor „Stadt und Land mittels der Kultur verbinden. Dazu „flieht“ das Ensemble (…) aus der Stadt in ländlich geprägte Regionen in OWL.“ In diesem Rahmen gibt es drei verschiedene Inszenierungen, eine davon ist Varieté. Dazu wird gesagt:

„Unsere Entdeckungsreise führt uns diesmal in die Welt der VARIETÉ-Theater und des Cabarets – die Welt des Verruchten, des sinnlichen Vergnüglichen, der grenzenlosen Freiheit des Exotisch-Erotischen. Vom VARIETÉ inspirieren lassen bedeutet für uns, sich der Spiellaune der entfesselten Bühne ganz hinzugeben: Wir haben Lust zu tanzen, zu singen und Musik zu machen – und präsentieren ein Programm, das eine neue Farbe ins TOR 6 Theaterhaus bringt.

Das erste VARIETÉ-Programm des Theaterlabors orientiert sich an der aufgeregten Zeit vor 110 Jahren. Wir zeigen die neuesten Errungenschaften aus der medialen Welt der Photographie und des Films, den Beginn des Ausdruckstanzes, der futuristischen Musik und ergötzen uns an wortgewaltigen Prosa- und Lyrikergüssen. Wir begegnen Mata Hari und Else Lasker-Schüler, Erich Mühsam und René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, Asta Nielsen und Marinetti.

Vom VARIETÉ inspiriert bringen wir Prosa, Poesie und Persönliches aufs Podium und evozieren den zerstörerischen Zeitgeist des Expressionismus. Doch keine Angst – wir wollen ja nur spielen …“

Neben den Schauspielern Alina Tinnefeld, Lukas Pergande, Yuri Birte Anderson und Michael Grunert von Team Varieté stellte Cornelia Eickhof das Gedicht „Ein Skelett liebt ein Skelett“ vor und Alexander Heim trug mehrere Stücke mit Gitarrenbegleitung vor, beide aus Borgholzhausen. Franziska Röchter aus Verl präsentierte weitere Gedichte.

Presseberichte:

Katrin Boidol und Karin Franitza-Oberschelp – (Mit-)menschliches

Katrin Boidol und Karin Franitza-Oberschelp stellten am Sonntag, dem 30.10.2016 in der Borgholzhausener Rathausgalerie Bilder und Skulpturen unter dem Thema „(Mit-)menschliches“ aus. Die Vernissage begann um 11:15 Uhr und war sehr gut besucht. Die Ausstellung geht bis zum 24.11.2016.
Franitza-Oberschelp und Boidol

Die Gäste wurden von Joseph Schräder begrüßt, stellvertretender Vorsitzender des Kulturvereins. Einleitende Worte zu den Künstlern sprach die Journalistin Christiane Gerner. Manfred Bogner aus Bielefeld spielte Gitarre.

Katrin Boidol zeigt zwei mit Moorlauge angefertigte Bildserien: Kinder der Migration und Frauengesichter von Mädchen und Frauen, die von der Terrororganisation Boko Haram entführt wurden und sich wieder aus der Gefangenschaft befreien konnten. Für die Malerin spielt bei ihren Arbeiten Empathie eine sehr große Rolle, sowohl beim Schaffensprozess als auch bei dem, was sie ausdrücken möchte. Wikipedia sagt zu dem Begriff:

„Zur Empathie gehört die Fähigkeit zu angemessenen Reaktionen auf Gefühle anderer Menschen, wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz. Auch Hilfsbereitschaft aus Mitgefühl gehört zu den Kennzeichen von Empathie. Grundlage der Empathie ist die Selbstwahrnehmung; je offener eine Person für ihre eigenen Emotionen ist, desto besser kann sie auch die Gefühle anderer deuten.“

Des weiteren werden von ihr Acryl- und Ölbilder aus dem Zyklus „Zeitfenster“ gezeigt. Sie selbst schreibt zu der Ausstellung: (Mit)-menschliches

Hier die Serie: „Geraubte Mädchen“ mit Zuschauern:

Karin Franitza-Oberschelp zeigt Bronze- und vor allem Terrakotta-Figuren. Es werden durch Einzelfiguren aber auch Gruppen von Menschen Beziehungen und Konflikte dargestellt. Der Ausdruckstanz, wie ihn die Tänzerin und Choreografin Pina Bausch hervorbrachte, ist für sie eine wesentliche Triebfeder in der Gestaltung ihrer Figuren, daneben aber auch musikailsche Werke wie die „Matthäus Passion“ von J.S. Bach oder „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Sie selbst schreibt zu der Ausstellung, besonders auch zu den Figurengruppen in einer Torffläche

Hier Terrakotta-Figuren:

Einige Eindrücke zur Ausstellungseröffnung:

Presseberichte:

Gemeinschaftsausstellung – Abbild / Bearbeitung

Eine lohnenswerte Ausstellung gibt es mit Werken der Holzbildhauerin Elfriede Schildmann und der Fotografin Karin Warias in der Alten Posthalterei Melle, Haferstr. 17 in Melle-Mitte. Ausstellungseröffnung war am Donnerstag, dem 20.10.2016 um 18 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 13.11.2016. und ist Mittwoch bis Samstag von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Sonntag von 11.15 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, Eintritt ist frei und Veranstalter ist die Stadt Melle.

Die ersten Worte der sehr gut besuchte Ausstellungseröffnung sprach Silke Meier, stellvertretende Bürgermeisterin in Melle.

Die Einführungsrede hielt Johannes Schepp (Künstler und Buchautor aus Borgholzhausen).

Anschließend konnten die Gäste die gut aufeinander abgestimmten Bilder und Plastiken betrachten und mit den Künstlern sich austauschen.

Zur Eröffnung auf der Galerie (von links) Johannes Schepp, Elfriede Schildmann, Karin Warias und Silke Meier (stellvertretende Bürgermeisterin)

Zur Eröffnung auf der Galerie (von links) Johannes Schepp, Elfriede Schildmann, Karin Warias und Silke Meier (stellvertretende Bürgermeisterin)

Beispiele ihrer Arbeiten:

Steinformationen von Karin Warias

Große Oper von Elfriede Schildmann

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Old Fellows – Konzert im Steinbruch

Am 3. September spielten die „Old Fellows“ im Bönkerschen Steinbruch – Skiffle Musik und mehr. Sie knüpften an die Veranstaltung im letzten Jahr mit der „Worried Man Skiffle Group“ an. Wir hofften auf gutes Wetter und hatten gutes Wetter. Der Steinbruch sorgte mit seiner Beleuchtung für eine herrliche Stimmung unter den rund 60 Gästen.

OldFellows VS_Karte_2Old_Fellows 4 Musiker mit Ellen klBesetzung:

  • Bernd Ehlebracht-Büchel: Gitarre und Gesang
  • Ellen Hildebrandt: Schlagzeug und Kistentrommel
  • Wolfgang Puls: Fiedel, Flöte und Gesang
  • Paul-Gerhard Lange: Bassist und Gesang

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