Ilka Meschke – Malerei

Am Sonntag, dem 13.05.2018 um 11:15 Uhr veranstaltet der Kulturverein in der Rathausgalerie in Borgholzhausen wieder eine Vernissage:

Ilka Meschke – Malerei

Ilka Maeschke ist in Dresden geboren, hat nach einer Lehre als Schreinerin ab 1999 an der Kunstakademie in Düsseldorf Freie Malerei studiert. Sie war Schülerin und später Tutorin bei Prof. Markus Lüpertz.

Wir freuen uns auf die Ausstellung und auf viele interessierte Gäste.

Museumseröffnung nach der Winterpause 2018

Am Sonntag, dem 8.4.2018 eröffnet wieder das Kultur- und Heimathaus Borgholzhausen, Freistraße 25.

Ab 15 Uhr gibt es neben Kaffee und Kuchen eine Fotoausstellung über den Kartoffelmarkt. Joseph Schräder, Stellvertretender Vorsitzender des Kulturvereins, zeigt Fotos aus mehreren Jahren.

Wir hoffen auf einen freundlichen und warmen Frühlingstag und, dass Sie Zeit haben, mit uns und anderen Freunden des Museums einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Blick in die Diele des Museums

Das Wetter hat bestens mitgespielt. Zahlreiche Besucher haben sich in der Diele des Museums zu Kaffee und Kartoffelkuchen, einer Fotoausstellung zum Borgholzhausener Kartoffelmarkt und einem Poetry-Slam-Beitrag zur Kartoffel eingefunden. Es dreht sich alles um die Kartoffel, im Frühling, kleine Zeitverschiebung, macht nichts. Ansonsten passt alles zusammen. Job Schräder erzählt von dem Weg der Kartoffel aus Amerika nach Europa, wie sie sich erst langsam auf unserem Kontinent durchsetzen konnte. Er stellt seine Fotoausstellung über den Borholzhausener Kartoffelmarkt vor, der dieses Jahr sein 30tes Jubiläum feiern wird. Poetry Slamer Arnulf Heine aus Detmold lässt sich über seinen Kampf gegen die Kartoffel aus, die ihm in den unterschiedlichsten Varianten begegnet.

Einige Bilder zu der Veranstaltung (Fotos: Ulf Richter)

Fotoausstellung von Joseph Schräder:

Presseberichte:

Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann – Easter Suite

Am Freitag, den 16.3.2018 veranstaltete der Kulturverein Borgholzhausen ein Jazzkonzert in der Evangelischen Kirche in Borgholzhausen, Kirchstraße.

Es spielte das Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann

Easter Suite von Oscar Peterson

und eigene Kompositionen und Arrangements.

Sowohl die Kreissparkasse Halle als auch die evangelische Kirche in Borgholzhausen haben durch ihre Unterstützung dieses Konzert erst möglich gemacht. Vielen Dank! Dadurch konnten zahlreiche Besucher mit einem erstklassigen Jazzkonzert belohnt werden. Der kirchliche Rahmen mit Akkustik und Räumlichkeit und die Easter Suite, die die Passionsgeschichte zum Thema hat, passen in der vorösterlichgen Zeit sehr gut zusammen.

Olaf Kordes (Klavier) – Wolfgang Tetzlaff (Kontrabass) – Karl Godejohann (Schlagzeug)

Oscar Petersons Easter Suite:

Oscar Peterson komponierte die „Easter Suite“ 1984 im Auftrag der BBC. Es entstand eine zutiefst berührende Jazz-Trio-Version der Passionsgeschichte, in welcher das Sujet aufs Feinsinnigste musikalisch umgesetzt wurde. Dabei birgt die Komposition selbst schon eine theologische Interpretation, stellt sie doch die Versöhnung und Vergebung programmatisch ins Zentrum der 9 kurzen Sätze. Eine bisher wenig bekannte, aber sehr bereichernde Ergänzung des Kanons der traditionellen Passionsmusiken. Dem Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann kommt das große Verdienst zu, dem lange in Vergessenheit geratenen Werk Petersons nach 22 Jahren wieder den Weg aufs Podium geebnet zu haben.

„Perfekt abgestimmtes und sensibel agierendes Triospiel, enorme Klangfülle, faszinierendes Spiel auf dem Flügel“, urteilt das renommierte Jazzpodium. Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis.

Biographische Angaben:

Olaf Kordes

studierte von 1989 – 1992 Klavier bei Martin Hansen (Uni Bielefeld, Uni Osnabrück) und von 1992 – 1995 bei Jochen Kilian (Uni Dortmund, Folkwanghochschule Essen) sowie das Fach „Jazz Arrangement“ an der Uni Dortmund. Neben seiner regen Konzerttätigkeit – allein die Easter Suite präsentierte er bisher in über 100 Konzerten im In- und Ausland – schrieb er für unterschiedlichste (Jazz)Ensembles, wie beispielsweise die Uni-Big-Band Bielefeld oder das Saxophon-Quartett „Forty Fingers“ sowie für verschiedenste Ausbildungsformationen und war viele Jahre als Komponist, Arrangeur sowie musikalischer Leiter unterschiedlichster Konzert- und Bühnenprojekte tätig. Olaf Kordes ist – neben seiner Konzert- und Ausbildungstätigkeit – ein gefragter Begleiter in der Improvisationstheaterszene. Seit 2005 liegt der Schwerpunkt seines Schaffens im Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann.

Wolfgang Tetzlaff

darf mit Recht als Urgestein der Bielefelder Jazzszene bezeichnet werden. Er ist Gründungsmitglied der mehr als 25 Jahre alten Universitäts-Big-Band, war lange Jahre Bassist der Band „Quinteto Java“ um die Sängerin und heutige Gesangsprofessorin Maria de Fatima und Begleiter zahlloser musikalischer Projekte.

 Karl Godejohann

arbeitet seit 1980 als freiberuflicher Musiker und Schlagzeuglehrer. Seitdem u.a. mit den Jazzbands „Alte Leidenschaften“ und „Die Konferenz“ in Deutschland und dem europäischen Ausland erfolgreich (z.B. „Berliner Jazztage“, „Leverkusener Jazztage“, „Int. Jazzfestival Kopenhagen“, „Jazz a Mulhouse“, „Int. Jazzfestival Münster“, Preisträger des „Stadtmusik“- Wettbewerbs des WDR/ Köln, 1. Preisträger „Westfalen-Jazz“, verschiedene CD- Veröffentlichungen). Tanztheater- und Schauspielmusik u.a. für das Theaterlabor/ Bielefeld. Seit 2006 Mitglied im Trio „Kordes-Tetzlaff-Godejohann“. Darüberhinaus auch als freiberuflicher Toningenieur tätig.

Die Sätze:

1. The Last Supper – Das letzte Abendmahl
2. The Garden Of Gethsemane  – Der Garten Gethsemane
3. Denial  – Verleugnung
4. Why Have You Betrayed Me? – Warum hast Du mich verraten?
5. The Trial – Das Verhör
6. Are You Really King Of The Jews? – Bist Du der König der Juden?
7. Why Hast You Forsaken Me? – Warum hast Du mich verlassen?
8. Jesus Christ Lies Here Tonight – Passionschoral
9. He Has Risen – Er ist auferstanden

Die Musiker:

Olaf Kordes (Klavier)
Wolfgang Tetzlaff (Kontrabass)
Karl Godejohann (Schlagzeug)

Weitere Informationen zu dem Jazztrio und ihrer Musik findet man auf ihrer Homepage.

Einige Bilder zur Veranstaltung:

Eintritt 12 € – Abendkasse und Vorverkauf in der Borgholzhausener Filiale der Kreissparkasse Halle. Beginn 19 Uhr.

Presseberichte:

Kunstspenden – Stiftung Bethel – Brockensammlung

Am Sonntag, den 11.3.2018 um 11:15 Uhr eröffnete in der Rathausgalerie Borgholzhausen die Ausstellung

Kunstspenden Stiftung Bethel – Brockensammlung

Der Bielefelder Kunsthistoriker Dr. Jürgen Jesse führte in die Ausstellung ein. Seine Rede können Sie hier nachlesen: Secondhand-Kunst-Austellung

Es ist eine ungewöhnliche Ausstellungspremiere. Über 60 Gäste ließen sich überraschen, was für Ausstellungstücke in der Brockensammlung zusammengetragen wurden und hier der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Was bedeutet der Ausdruck Brockensammlung? Wikipedia sagt dazu:

“In der Brockensammlung werden Kleider- und andere Sachspenden aufbereitet und entweder im Stiftungsbetrieb genutzt oder weiterverkauft. Der Name der Einrichtung leitet sich ab aus dem Johannesevangelium: „Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkommt!“ (Joh 6,12 LUT). Im Herbst 1890 begann man in Bethel systematisch, gebrauchte Dinge aller Art zu sammeln, herzurichten, auszubessern und wiederzuverwerten. Die „Brockensammlung“ wurde 1891 durch Karl Schnitger aus Lemgo, einen Onkel von Marianne Weber, zusammen mit Friedrich von Bodelschwingh dem Älteren gegründet.

Schnitger erstellte eine Liste von kleinen Gegenständen, die Menschen einfach wegwürfen. Von Bodelschwingh veröffentlichte diese Liste im Boten von Bethel. Der Erfolg war unerwartet gut. Bald reichte Schnitgers alleinige Arbeitskraft nicht mehr aus. Immer mehr Hilfskräfte sowie neue Räumlichkeiten für die Brockensammlung folgten. “

Ein Überblick in die Ausstellung:

Die Brockensammlung in den neuen Räumen in Bielefeld zu besuchen, lohnt sich in jedem Fall. Montag bis Freitag: 10:00 – 18:00 Uhr Samstag 10:00 – 14:00 Uhr können Sie sich An der Tonkuhle 1 in 33617 Bielefeld über das Angebot informieren. 

Presseberichte:

 

Poetry Slam – Wortkünstler im Wettstreit

Am 9.3.2018 fand um 19:30 Uhr in der Aula der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule in Borgholzhausen, Osningstraße 14, wieder ein Poetry Slam statt, das 4. Jahr in Folge.  Der Wettkampf wurde wie zuvor von Marc-Oliver Schuster vorbereitet und moderiert. Zuvor gab es dieses Jahr das erste Mal auch eine Austragung des Wettstreites am Standort Werther. Zwei der Teilnehmer aus Werther traten hier in Borgholzhausen auf. Die Veranstaltung in Borgholzhausen war wieder gut besucht. Es wurden 18 Teilnehmer in drei Gruppen bewertet (Klasen 5-7., 8 -10 und 11 bis 13). Die Themen der Vortragenden waren weit gestreut, vom Schulalltag, Erfahrungen mit der Busfahrt, Minderwertigkeitsgefühlen, Persönlichkeitsspaltungen bis hin zu Betrachtungen über die Zeit oder den sinnvollen Genuss eines Kekses.

“Ein Dichterwettstreit oder auch Poetry Slam ist ein Wettbewerb
bei dem in diesem Fall die Schüler der
Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule ihre selbst
verfassten Texte vortragen. Das Publikum bestimmt
den/die Gewinner/in des Abends.”

Nach einem unterhaltsamen Abend: Die Poetry Slamer und alle Beteiligten

Hier ein kleiner Einblick in den Abend:

Der Kreissparkasse Halle und der Kulturverein Borgholzhausen unterstützten erneut die Veranstaltung.

Presseberichte:

Ulrich Fälker – Kaukasus

Nach 2 Vorträgen über Kuba (Oktober 2011) und den Himalaya (März 2014) begeisterte uns Ulrich Fälker dieses mal mit folgendem Vortrag:

Durch den wilden Kaukasus

Die erste Veranstaltung war am Freitag, dem 9.2.2018- Eintrittspreis 6€. Das Interesse war so groß, dass leider nicht für alle im Museum Platz war. Deswegen wurde der Dia- und Filmvortrag am 23.2.2018 im Museum in Borgholzhausen wiederholt. Auch dieses Mal war der Zuschauerraum voll besetzt.

Die Reisereportage begann im russischen Sotchi und führte über Georgien und Armenien nach Aserbaidschan. Die Städte Tiflis, Echmiadzin (nahe bei Eriwan gelegen) und Baku wurden gezeigt, genauso aber auch die Schwarzmeerküste, Wälder im Kleinen Kaukasus, Ölfelder in Aserbaidschan und einsame Täler im Großen Kaukasus.

Aufstieg zum Kasbek

Aufstieg zum Kasbek (5000 m hoch an der russisch-georgischen Grenze gelegen)

Es wurde auf eine Region aufmerksam gemacht, die sehr geschichtsträchtig ist. Schon 337 wurde in Georgien das Christentum zur Staatsreligion. Islamische und christliche Bevölkerungsgruppen leben nebeneinander, leider nicht immer friedlich. Es gibt viele alte Klosterbauten und in den Städten moderne neben heruntergekommene Viertel. Die Landschaft und Natur ist beeindruckend, in den Bergen des Kaukasus findet man menschenleere Täler, oft fehlen Wege. Daher ist man auf Bergführer angewiesen. Die Fauna beeindruckt durch ihren Blütenreichtum und Pflanzenarten, die man nur hier findet. Je weiter man nach Osten kommt, desto karger wird die Landschaft. Zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer erstreckt sich der Kaukasus auf eine Länge von etwa 1100 km und erreicht eine Höhe von mehr als 5500 m (in der Größe vergleichbar mit den Alpen).

Einige Bilder vom Abend und von der Diaschow:

Zu weiteren Informationen zum Diavortrag von Ulrich Fälker: Kaukasus-Kulturverein Borgholzhausen (bitte anklicken)

Presseberichte:

Irmela Osthus – Malerei

Am Sonntag, dem 21. Januar 2018 um 11:15 Uhr veranstaltete der Kulturverein Borgholzhausen in der Rathausgalerie in Borgholzhausen seine erste Vernissage im neuen Jahr:

Malerei von Irmela Osthus

Begrüßt wurden die Gäste von Astrid Schütze, der Vorsitzenden des Kulturvereins.

Prof. Dr. Tassilo Knauf führte in das Werk von Irmela Osthus ein. Die großformatigen Ölgemälde werden von gedeckten braunen und grauen Farben beherrscht, Stein-, Sand- und Zementfarben passen gut zu dem in den 70er Jahren gebauten Rathaus mit Sichtbeton. Die Arbeitsweise von Irmela Osthus, von Beruf Architektin, ist von thematischen Phasen bestimmt. Ein eng gefasste Themengruppe wird von verschiedenen Seiten bearbeitet. Hier in der Ausstellung fügen sich die 20 Gemälde in drei Gruppen ein:

  • Ganzkörperportrait: Es handelt sich um reale, historische Personen, die nach Fotos gemalt worden sind. Der Hintergrund ist einfach gehalten. Vor ihm gibt es für die Figur eine schmale Raumzone, in der sie sitzend oder stehend in lockerer Haltung plaziert ist. Die Person ist nicht repräsentativ, sondern in einem modernen, aufgeklärten Menschenbild dasrgestellt. Diese Art der Ganzkörperdarstellung gibt es relativ selten. Man findet sie aber auch im Reichstag bei den Kanzlerportraits.
  • Plakatabrisse: Es werden zerfallende, beschädigte Plakate gezeigt, die vielen übereinander geklebten Schichten treten hervor. Es liegt den Arbeiten keine politische, sondern eine gestalterische Intention zugrunde.
  • Bäume und Wurzeln: Wenn man die Gemälde sieht, denkt man an die Stürme Kyrill (2007) oder Friederike (vergangene Tage). In den Formen gibt es Kontrast zwischen spitzen und stumpfen Formen. Die Farbigkeit der Bilder ist auf Grau und Beigetöne reduziert. Trotz der ruhigen Farbigkeit ensteht durch die Form eine Dynamik in den Bildern.

Wir freuen uns über das zahlreiche Interesse an der Veranstaltung.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 8. März 2018 besichtigt werden.

Hier Fotos zur Ausstellung von Ulf Richter:

Der Kunstverein Kreis Gütersloh e.V. schreibt über Irmela Osthus (Bitte anklicken)

Presseberichte:

Mitgliederausstellung 2017

Wie jedes Jahr zeigen Mitglieder des Kulturvereins Borgholzhausen ihre Arbeiten und feiern den kulturellen Jahresausklang.

Blick in die Ausstellung 2016                                          Foto: Ulf Richter

Die Ausstellung wurde am 3.12.2017 um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen, Schulstraße 5, eröffnet. 20 Künstler nutzten die Gelegenheit, ihre Werke zur Schau zu stellen und sie bis zum 15.1.2018 dem Publikum des Rathauses weiter zu präsentieren. Mehr als 50 Gäste erfreuten sich an den Werken und dem Vortrag von Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, die einige passende Worte zu jedem Künstler und seinen Arbeiten fand. Ein Buffet aus mitgebrachten Leckereien sorgte bei allen Anwesenden zusätzlich für Gaumenfreude.

Kurzfristig ergab sich eine musikalische Premiere. Die beiden neuen Mitglieder des Kunstvereins Barbara Lequis (Violine) und Rainer Bähr-Lequis (Gitarre) trugen mehrere Musikstücke vor. Wir danken ihnen für ihren Beitrag.

Eine Bildergalerie zu den Arbeiten (Fotos: Ulf Richter).

 

Eine weitere Bildergalerie zu der Vernissage (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Experience Quartett: Junges Streichquartett spielt Mozart, Webern, Borodin

Vier Musiker der Nordwestdeutschen Philharmonie – Oliwia Locher (Violine), Nakhyun Kim (Violine), Robert Mende (Viola) und Max Gundermann (Cello) – boten am Montag, dem 20.11.2017 ab 19 Uhr große kammermusikalische Hörerlebnisse.

Experience Quartett

Sie spielten:

  • Streichquartett in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart
  • einen langsamen Satz von Anton Webern
  • Streichquartett in D-Dur von Alexander Porfirjewitsch Borodin

Die Veranstaltung fand dieses Mal im Rathausfoyer in Borgholzhausen, Schulstraße 5 statt. Der Eintritt betrug 10 €. Die zahlreichen Besucher wurden belohnt mit erstklassig vorgetragener klassischer Musik. Fidi Schildmann verwandelte das Foyer mit eigenen Kulissenwänden in eine Bühne, die eine angenehme, auf die Musiker konzentrierte, Atmosphäre bot. Die Zuhörer saßen im Bereich der Treppen auf drei Höhen. So konnten alle Konzertbesucher gut sehen und hören. Die Musiker und Zuhörer attestierten dem Voyer einen sehr guten Raumklang.

Bilder zur Veranstaltung (Fotos: Joseph Schräder):

Presseberichte:

Autorenlesung “Capitán Vadell und die Stasi” Kriminalroman von Dr. Günther Fischer

Am Freitag, dem 27.10.2017 fand im Museum in Borgholzhausen, Freistraße 25, eine Autorenlesung statt:

Dr. Günther Fischer stellte seinen Kriminalroman “Capitán Vadell und die Stasi” vor.

Günther Fischer                                     Foto: © 2017 Gisela Fischer

Dr. Günther Fischer (Jahrgang 1951) ist promovierter Medienwissenschaftler und hat viele Jahre als Fernsehjournalist für ARD und ZDF gearbeitet. 1997 machte er sich selbständig und produzierte Industriefilme und Medien für den internationalen Markt. Später entdeckte er für sich auch das Buch als ein geeignetes Ausdrucksmittel und begann zuerst mit Kurzgeschichten.
Zur Zeit arbeitet er an einer Krimireihe um den malorquinischen Ermittler Capitán Vadell. Mallorco ist ihm durch viele Besuche seit den 60er Jahren vertraut. Er hat dort auch persönliche Kontakte, die ihm Einblicke in malorquinische Polizeiarbeit ermöglichen. Andererseits hat er in Berlin-Hohenschönhausen einen Zeitzeugen kennengelernt, der als Stasi-Sträfling Haft und Folter ertragen musste, und darüber hinaus Experimente mit Psychopharmaka erleiden musste. Beide Seiten, auf detailierte Recherche aufbauend, bringt er in seinem Roman zusammen. Er schreibt zum Buch:

“Capitán Pedro Vadell war in Madrid Verbindungsbeamter zum BKA, hat gegen das organisierte Verbrechen ermittelt und ist froh, wieder in seiner ruhigen mallorquinischen Heimat zu sein. Er arbeitet bei der Mordkommission der Guardia Civil in Palma. Aber von Ruhe keine Spur:
Denn mit dem Tourismus kamen nicht nur harmlose Besucher auf die ehemalige »Insel der Stille«.

Der Besuch seiner Freunde, die mit ihm Mallorca kennenlernen wollen, verheißt ein paar entspannte Tage. Aber der Unfall eines deutschen Urlaubers aus Porto Cristo macht seinem eigenen Kurzurlaub ein jähes Ende.

Stattdessen sieht er sich mit bisher für ihn unbekannten Machenschaften der Stasi konfrontiert. Die Stasi? Jahre nach der Wende? Auf Mallorca?
Ein aufwendig recherchierter und anspruchsvoll geschriebener Thriller, der Politik, jüngste deutsche Geschichte, menschliche Schicksale und den klassischen Kriminalroman auf eine Weise verbindet und schildert, die die Leser nicht mehr loslässt. Die Geschichte beruht auf Tatsachen.”

Ablauf der Lesung:

  • Kurzer Powerpointvortrag über die Stasi.
  • Lesung Teil eins.
  • Pause
  • Kurzer Film: Lernen Sie die Orte der Handlung und den »echten Capitán Vadell« kennen.
  • Lesung Teil zwei.
  • Fragerunde mit dem Autor, Kauf- und Signierrunde.

Buchbestellung möglich über den Link: Buchbestellung Fischer

(Bilder: Ulf Richter)

Beginn war 19 Uhr, Eintritt 3 € (an der Abendkasse).

Presseberichte: