Indira Heidemann und Karl Godejohann – Rhythmus des Lebens

Rhythmus des Lebens
gespielt von Schauspielerin Indira Heidemann und Musiker Karl Godejohann

Am Freitag, dem 29. August 2014, abends um 19 Uhr spielten Schauspielerin Indira Heidemann und Musiker Karl Godejohann, den “Rhythmus des Lebens” im Heimatmuseum in Borgholzhausen vor vollem Haus (ursprünglich im Garten des Künstlers Kroe geplant). Ein besonderer Abend durch die genau abgestimmten und vielfältigen Effekte am Schlagzeug durch Karl Godejohann im Zusammenspiel mit der Stimme, Gestik und Mimik von Indira Heidemann, die in ihrer Ausdruckskraft weit über einen normalen Vortrag hinausgehen.

Bilder vom Abend:

Hier eine kleine Kostprobe ihrer Mimik:

(Fotos und Video: Ulf Richter)

Seit ca. zwei Jahren gibt es dieses Projekt, in dem wir Gedichte von Kästner & Kalecko, Rilke & Gernhardt, Erhardt & Morgenstern und vielen anderen vertont und mit Schlagzeug und Samples, Stimme und Schauspielkunst auf der Bühne präsentieren (…).

Mit herzlichem Gruß,
Karl Godejohann

 

Indira Heidemann

Geboren 1977, Theaterfrau in Bielefeld

Wurde um das Jahr 2000 herum von der Gewissheit befallen, dass es ohne Theater wohl nicht gehen würde. Hat ab 2003 – zunächst für zwei Jahre auf Probe – im Theaterlabor (einem freien Theater in Bielefeld) als Schauspielerin, Theaterpädagogin und Organisatorin gearbeitet, ist danach als Mitbetreiberin und Ensemblemitglied fest in das Künstlerteam eingestiegen. Hat in den folgenden fünf Jahren furchtbar viele Sachen gemacht. Seit 2010 frei. Macht, was sie will, davon (immer noch) viel. Gern gesehene Gastschauspielerin, Theaterpädagogin und Regisseurin in allen freien Theatern dieser Stadt.
Hat 2012 ein SPRECH:MUSIK Projekt mit Karl Godejohann erarbeitet, das sich spielt wie Blumen pflücken.

Karl Godejohann

Geboren 1955 , Schlagzeuger, Soundfachmann , Kulturentwickler in Bielefeld

Jazzbands: Reichlich Weiblich, Alte Leidenschaften, Die Konferenz, Die Erben u.a.). Jazzfestivals: Moers, Berlin, Leverkusen, Mulhouse, Kopenhagen u.a. Auszeichnungen: Stadtmusik des WDR, Westfalen Jazz. Aktuell das ’Easter Suite’ Projekt mit dem Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann. Theatermusik mit dem Theaterlabor/ Bielefeld: Kamikaze, Doubles, Honka Dori. Künstlerische Leitung für das Kulturamt Bielefeld: Space Hotel, Jahnplatz Kantate… und vieles mehr.

Liebste Beschäftigung zur Zeit: Blumen pflücken mit Indira Heidemann.

Vorankündigung im Haller Kreisblattes vom 8.8.2014: HK Gedichte im Kroe Garten

Nachbesprechung im Haller Kreisblatt vom 2.9.2014: HK_Inszenierte Poesie

 

Liederabend und Ausstellung zu Alma Rosé – “Don’t forget me …”

Zum Gedenken an Alma Rosé, Leiterin des Frauenorchsters in Ausschwitz fanden zum Jahresbeginn zwei Veranstaltungen statt:

Therese Berger, Heidi Kommerell und Sabine Ritterbusch

Therese Berger, Heidi Kommerell und Sabine Ritterbusch (von links)

  • Am Freitag, dem 17.1.2014 gab es im Evangelischen Gemeindesaal, Kamgarten 1 einen Liederabend. Die Pianistin Heidi Kommerell ist seit vielen Jahren bemüht, vergessene Komponisten und Komponistinnen wieder in das heutige Bewusstsein zurückzuholen: So auch Alma Rosé, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Wien geboren, aus einer Musikerfamile stammend, jüdischer Abstammung, selbst Geigenvirtuosin, nach Auschwitz deportiert dort das Frauenorchester leitete.
    Begleitet von Heidi Kommerell sang die Sopranistin Sabine Ritterbusch Lieder aus der damaligen Zeit von Alma Schindler-Mahler, Gustav Maler und Erich Wolfgang Kornfeld. Damit abwechselnd las die Schauspielerin Therese Berger auszugsweise Passagen aus Alma Rosés Biographie, die einen tiefen Eindruck von ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebenssituation hinterlies.
  • Am folgenden Sonntag, dem 19.1.2014 folgte dazu eine Ausstellungseröffnung mit 18 großformatigen Tuschezeichnungen von Michaela Berning-Tournier. Die Arbeiten zeigen Alma Rosé in verschiedenen Lebensabschnitten, beginnend in Wien als “Die glückliche Debütantin” über “Flucht vor den Nationalsozialisten” , “Spielen für die Lagerleitung” bis zu zwei Zeichnungen zu “Sterbelied” aus Korngolds “Liedern des Abschieds”, die er bereits zu Beginn der 20er Jahre der 15-jährigen Alma Rosé gewidmet hatte. In einem eindrucksvollen Gespräch mit Heidi Kommerell erzählen beide von dem Entsehungsprozess, ihren Gedanken und Gefühlen, die beiden Veranstaltungen zugrunde liegen.

Bilder zum Liederabend und der Ausstellungeröffung, Tuschezeichnungen von Michaela Berning-Tournier (Fotos: Ulf Richter):

Beitrag aus dem Haller Kreisblatt: HK_Ein Liederzyklus, der berührt

Dr. Burghard Engel – Ein Abend der komischen Lyrik

Am 13.3.2014  gestaltete Burghard Engel im Museum, Freistraße 25 in Borgholzhausen “Einen Abend der komischen Lyrik” mit Liedern und Versen von Ringelnatz bis Morgenstern.

Er selbst sagt zu seinem Programm: “Das Cantaton Theater [von ihm gegründet] präsentiert Gedichte und Satiren bekannter Autoren wie Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Wilhelm Busch oder Frank Wedekind; aber auch seltener gelesene Dichter wie Arno Holz oder Oscar Blumenthal finden in diesem Programm ihren Platz und versprechen mit ihren Texten voller Sprachwitz vergnügliche Unterhaltung.”

Der Abend hielt, was versprochen wurde. Er war gut besucht und kurzweilig. Wer diesen Abend verpasst hat kann sich auf der Internetseite von Burghard Engel über seine Tournee 2014 informieren und findet vieleicht einen passenden Termin. Es lohnt sich.

Ein kleine Kostprobe (Oscar Blumenthal):

Der weise Schoppenhauer spricht –
Und gern betret’ ich seine Spur:
“Ein jedes Menschen Angesicht
Ist ein Gedanke der Natur.”

Es folgt daraus das Eine nur,
Wenn man den Worten Glauben schenkt:
Daß die ewige Natur
Mehr Dummes als Gescheidtes denkt.

Wir freuen uns, dass der Kartenvorverkauf in der Volksbank Borgholzhausen und in der Kreissparkasse in Borgholzhausen erfolgen kann und die Eintrittskarten von Dreisparren Druck erstellt werden.

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Theater Osnabrück – Spielplanpräsentation in Borgholzhausen

am kommenden Mittwoch, dem 26. Juni 2013 um 19:30 laden wir, gemeinsam mit dem Theater Osnabrück, ins Rathaus von Borgholzhausen (Schulstraße 5) ein.
 
Der Intendant, Dr. Ralf Waldschmidt wird, begleitet von Mitgliedern des Ensembles, über die kommende Spielzeit berichten. Wir werden kleine Kostproben aus den Inszenierungen sehen können.
 
Wir freuen uns auf viele Interessierte, Prosecco und Eintritt sind frei!
 
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Ein Sommernachtstraum – spannend inszeniert – kontrovers diskutiert in Osnabrück

Ein Sommernachtstraum – Theater am Dom in Osnabrück

DO 31. Januar 2013 – Beginn 19:30

Die Inszenierung in Osnabrück wurde und wird kontrovers diskutiert. Wir wollen uns und allen Interessierten die Gelegenheit geben, uns eine Meinung zu bilden. Im Anschluss an die Vorführung bietet uns das Theater exklusiv die Möglichkeit zur Nachlese und Diskussion.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 10. Januar (05425/932588 oder info@kulturverein-borgholzhausen.de) , wir bekommen einen Preisrabatt im Theater (Eintritt zwischen 28 und 20 Euro) und der Kulturverein organisiert bei genügend Anmeldungen eine Fahrgelegenheit aus Borgholzhausen.

Theater Osnabrück

 

 

“Ein Fest für die Augen” – eine Performance rund um Kroe

vom Theaterlabor im Tor 6 im Rahmen des Projekts Marktplatz der Geschichten

Im Rahmen des Projekts „Marktplatz der Geschichten“ findet am 6. und 7. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, im Rathaus Borgholzhausen eine Performance rund um Kroe statt.

Inspiriert von einzelnen Bildern und Erzählungen von Zeitzeugen haben die KünstlerInnen des Theaterlabors Bielefeld unter Leitung des Regisseurs Siegmar Schröder und Mitwirkung der Kölner Künstlerin Ilona Pászthy das Stück „Ein Fest für die Augen“ entwickelt, das sich auch in ästhetischer Hinsicht an den Maler anlehnt. So kommen sehr unterschiedliche Elemente zum Einsatz: In konkreten Szenen werden Episoden aus Kroes Leben nachgezeichnet, mit eher abstrakten Formen sich seiner Kunst genähert. Das Spielen mit Farben, Bodypainting und Singspiel versucht den Spagat Kroes zwischen abstrakter Kunst und seinem Wirken im regionalen Kontext nachzuzeichnen. Dabei kommen diverse Zeitzeugen zu Wort. Es wird eine Modenschau geben – und ein lange gehegtes Geheimnis kommt ans Tageslicht …

 

 

KROE – EIN FILMPORTRAIT von Daniel Manns

Premiere des Filmportraits am 29. Sept. um 19:30                       
Rathausgalerie, Schulstraße 5 in Borgholzhausen

Im ersten Teil des Abends werden wir den Filmemacher Daniel Manns vorstellen. Der gebürtige Borgholzhausener hat eine Anzahl beeindruckender Musikvideos und Dokumentarfilme abgeliefert. Als Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann und Produzent arbeitet er erfolgreich im Filmgeschäft. Zur Zeit laufen Castings für Daniels ersten Spielfilm nach eigenem Drehbuch.

Nach einer Pause zeigen wir das Filmportrait zu Walter Kroe. Zahlreiche Interviews wurden geführt, Bilder und Orte werden gezeigt. Daniel Manns hat es verstanden, aus vielen unterschiedlichen Quellen ein Mosaik entstehen zu lassen, dass uns den Maler und Menschen Kroe nahe bringt.

In der Pause und im Anschluss gibt es Gelegenheit bei einem Glas Wein oder Wasser ins Gespräch zu kommen.

Lesebühnenstars aus Bielefeld in Borgholzhausen!

Volker Backes, Andreas Beune und Sacha Brohm

werden am 1. April im Museum Borgholzhausen zu Gast sein um, 1. das Museum zu eröffnen – für die neue Saison nach der Winterpause und 2. um zu lesen – und das wird für allerlei Kurzweil und Freude sorgen. Drittens werden Die Drei auch noch eine Ausstellungseröffnung miterleben, dazu aber später mehr an dieser Stelle.

Sagt der Fachmann dazu:

Mit üblichen „Dichterlesungen“ haben die Veranstaltungen der drei Bielefelder Lesebühnenautoren Andreas Beune, Volker Backes und Sacha Brohm nichts zu tun. Ihre Texte lesen sie überall dort vor, wohin man sie einlädt. Kneipen, Kinos und manchmal auch Küchen. Texte können schließlich überall funktionieren, wenn sie gut sind. Und die Texte der drei Autoren sind gut. Sie arbeiten mit allen Mitteln, die zur Verfügung stehen: Satire, Parodie, Alltagsbeobachtungen, Briefe, Märchen, all das kann in einem Programm der drei auftauchen. Bunt gemischt, immer auch ein bisschen überspitzt dargestellt beobachten sie die Welt um sich herum und machen daraus Texte, die zum Loslachen animieren. Aber ganz so platt wie die aktuelle Fernsehkomik kommen sie auch nicht daher. Hier und da schleichen sich schon mal Gedankengänge ein, die zeigen, dass mehr hinter den Alltagsbeobachtungen steckt. Fußball, Literatur, Popmusik, Besuche bei der Krankenkasse, Briefe von Erich Honecker, die Bandbreite ist groß. Was die drei lesen, das entscheiden sie immer spontan. So halten sie es seit 2002, als sie in Bielefeld die erste Lesebühne Ostwestfalens gegründet haben. Seitdem sind sie viel herumgekommen und haben bewiesen, dass Lesungen durchaus Spaß machen kann.

Nachlese 4. Feb. 2012 – Heinrich Heine – Lieder und Satiren

Die Veranstaltung war mehr als ausverkauft, die Besucher waren begeistert und die Presse berichtet.

Westfalen-Blatt: Ein Schmankerl für Heine-Fans

Haller Kreisblatt: Großer Poet und getreuer Chronist der Ereignisse

Vorschau 4. Feb. 2012 – Heinrich Heine – Lieder und Satiren

Am Samstag, dem 4. Februar gastiert Dr. Burkhard Engel mit einem literarisch-musikalischen Programm zu Heinrich Heine.

Beginn 20:00 Uhr im Museum Borgholzhausen

Eintritt: 6 Euro

Weitere Infos aus seine Website: http://www.burkhard-engel.de/