Mitgliederausstellung 2025

Nach erfolgreichem Umbau des Rathauses konnte dieses Jahr unsere Mitgliederausstellung wieder an üblicher Stelle stattfinden. Zu gewohnter Zeit am 30.11.25 um 11:15 Uhr füllte sich das Rathaus mit Besuchern und das Buffet mit verschiedensten Speisen, die die Mitglieder mitbrachten. Für Getränke sorgte der Kulturverein.

Fünfzehn Mitglieder präsentierten ihre Arbeiten: Veronika Petersdorf, Gertrud Hoppen, Beate Freier-Bongaertz, Wolfgang Meluhn, Katrin Boidol, Ulf Richter, Johann Gnad, Anke Henke, Annette Henke-Lüker, Bernd Grodotzki, Diana Pelovska, Fiddi Schildmann, Karin Warias, Job Schräder und Gudrun Sturm (Foto Ute Richter)

Die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Schröter begrüßt alle Anwesenden und freut sich über solch ein vielfältiges Angebot an künstlerischen Arbeiten.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, stellt dieses Mal Job Schräder in den Mittelpunkt ihrer Rede. Job ist ist seit den letzten Mitgliedswahlen aus Altersgründe nicht mehr im Vorstand, aber weiterhin Mitglied im Kulturverein. Sie bedankt sich bei ihm für seinen Einsatz für den Verein. In den letzten 15 Jahren ging die Auswahl der Künstler für die Rathausausstellungen vor allem auf seine Initiative. Mehr als 80 Ausstellungen wurden unter seiner Leitung durchgeführt. Er schaffte es Werke von Johannes Grützke, Marc Chagall, Veith Mette, Horst Janssen oder Plakate von Klaus Staeck ins Rathaus zu bringen. Er achtete darauf, dass die Qulität der Ausstellungen nichts zu wünschen übrig ließ.

Weiterhin ging Astrid Schütze auf die Arbeit von Gudrun Sturm ein, die das erste Mal ausstellte. Es geht um 1000 aus Papier gefaltete Kraniche, die sie auf 17 Fäden aufreihen, dabei eine besondere farbige Anordnung berücksichtigen, eine eindrucksvolle Arbeit. Dahinter steht eine Geschichte, die von der Unsterblichkeit der Kraniche im Reich der Mitte berichtet. Sie wird weitergeführt von einem japanischen Mädchen, die in Hiroshima durch den Atombombenabwurf 1945 verstrahlt wurde. Im Krankenhaus hoffte sie auf Genesung und begann kleine Kraniche aus Papier zu falten. Ihr Ziel war das Falten von 1000 Kranichen. Sie schaffte mehrere Hunderte, starb dann aber.
Diese Kraniche sollen „ein Symbol sein für die Stärke der Natur und damit ein Zeichen für Gesundheit, Glück und Freundschaft“.

Fotos zur Ausstellung (Uf Richter):

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