Ausstellung von 14 Künstler und Künstlerinnen im Museum

Die einzelnen Künstler und Künstlerinnen stellen sich vor:

BEATE FREIER-BONGAERTZ -,,Bubbles of journey“

Beate Freier-Bongaertz zeichnet Reisegeschichten, aus literarischen Vorlagen entnommen, historisch oder selbst erlebt. Gebannt auf Schnittmusterbogen wirken sie wie Landkarten. ln Stickrahmen gespannt, erinnern sie an Seifenblasen. Für die Künstlerin gibt stets das Material den lmpuls für ihre Arbeiten.

BERND GRODOTZKI – Malerei

Sein Thema ist emotionale Landschaftsmalerei. „ln der Malerei ist es nicht unbedingt das Motiv, welches ein Bild ausmacht, sondern es sind die Farben und Linien, der Farbauftrag oder die Größe der Farbflächen, die Emotionen erzeugen. Kein Foto kann diese Eindrücke ersetzen.“

SUSANNE KINSKI – Collagen

Collagen als Forschungsreise in die sinnliche Erfahrbarkeit von Materialität und Farbe. Gesammelt, gefunden, ausgeschnitten, kombiniert. Ein Wechselspiel von Fläche und Form, abstrakt und konkret. Verbunden und verknüpft zu Assoziationen und kleinen Geschichten.

WOLFGANG MELUHN – ,,Spaziergang im Botanischen Garten Gütersloh“

Meine Malerei ist eine Einladung zum Spazierengehen im Bild und im Kopf. Es sollen Entdeckungen gemacht werden im Gemalten und in zufälligen Andeutungen. Bäume, Tiere, Wetter, der Spaziergang lädt zum Abenteuer des Sehens ein. Die Frage: Sehen Sie sich selbst im Bild oder sind Sie Zuschauer?

BODO UND JUIIA MEYNER

Altmeisterliches Können zeigen die Arbeiten des Borgholzhausener Künstlerehepaares Jutta und Bodo Meyner. lm Stil klassischer Ausbildung hinterließen sie eine Vielzahl von beeindruckenden Gemälden, Landschaften, Stillleben und Blumenstudien, die in den ersten Jahrzehnten in diesem Museum ausgestellt wurden.

VERONICA PETERSDORF

Veronika Petersdorf war Schülerin vom Bielefelder Prof. Sommer und von Jelena Reinert. Sie arbeitet bis heute mit vielen unterschiedlichen Materialien, war Dozentin in verschiedenen künstlerischen Einrichtungen und hat ihre Werke in vielen nationalen Galerien präsentiert.

MATTHIAS POLIROCK

Seine Objekte entstehen aus Fundstücken. Ausgehend von der Materialität, zeigen die Werke das Nachdenken über die Definition von Müll und unseren Umgang damit. Durch Kunst erfährt der Abfall eine Emporhebung und wird als wertvoll kenntlich gemacht. Außerdem sind die 0biekte auch gesellschaftspolitische Äußerungen.

ULF RICHTER-Skulptur

Ulf Richter bearbeitet ohne konkretes Ziel den Stein. Die Formen entwickeln sich bei der Arbeit. Es ist eine Abwechslung zwischen Tun und Betrachten. Es gibt Zwischenstufen, die immer wieder verändert werden und in die Tiefe des Steines führen, im Versuch der Dreidimensionalität gerecht zu werden. Am Ende steht eine abstrakte Figur.

JOHANNES SCHEPP – Malerei

Johannes Schepp, bekannt durch viele regionale und überregionale Ausstellungen, lebt und arbeitet seit Jahren in der historischen Wassermühle nahe dem Wasserschloss Brincke in Borgholzhausen. Er war Meisterschüler bei Bruno Goller und nahm on Meisterkursen in Wien und Castelfranco teil.

ELFRIEDE SCHILDMANN -Skulptur

Mit ihren Arbeiten reagiert Elfriede Schildmann auf regional politische Ereignisse, die sie mit Humor umzusetzen weiß. Aber auch formalästhetisch sind ihre Arbeiten am Puls der Zeit. Aus der klassischen Holzbildhauerei kommend, sind ihre Arbeiten heute oft im Mixed Media Bereich angesiedelt. lhr Werk spiegelt dabei lhre enge familiäre Beziehung zu Holzarbeiten wider.

Günter SCHLÖMANN – Malerei

Günter Schlömann, geboren 1930 begann 60jährig Kunst in 0snabrück zu studieren. lhn interessierte die menschliche Figur. Er experimentierte mit verschiedenen Techniken, wie Malerei, Aquarell und Druck. In seiner letzten Schaffensphase arbeitete er intensiv mit Anröchter Dolomit und gestaltete vielfältige Skulpturen, teilweise für den öffentlichen Raum.

JOB SCHRADER – Konkrete Malerei

Konkrete Kunst zeigt nichts aus der Wirklichkeit. Meine Malerei ist geprägt von klaren geometrischen Formen und kraftvollen Farbflächen. Kreise, Linien und Rechtecke treten in ein spannungsreiches Verhältnis zueinander. Mein architektonischer Blick untersucht das Zusammenspiel von Fläche, Raum und Proportion. Formen schaffen zwischen Ordnung und Spannung immer neue Räume.

JÖRG SPÄTIIG – ,,Von woher auch immer sie kommen“

Seine Skulpturen sind pure Sinnesfreude im Abbilden surrealer Denkwelten, angelehnt on alte Mythen. Dabei wird der künstlerische Arbeitsprozess von Deformation und Konstruktion deutlich. Das Experiment mit dem Medium Farbe sorgt für eine neue Wahrnehmung von Dreidimensionalität und verändert unseren Blick auf Skulpturen.

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