Museumseröffnung nach der Winterpause 2016

Am Sonntag, dem 3.4.2016 wurde das Museum Borgholzhausen (Kultur- und Heimathaus), Freistraße 25, nach der Winterpause um 15 Uhr mit einer kleinen Veranstaltung wieder eröffnet. Jeder, der Zeit und Lust hatte, war herzlich eingeladen. So fanden ca. 60 Gäste und Akteure zusammen.

Kultur- und Heimathaus

Das Museum ist zur Besichtigung mittwochs und sonntags von 15 – 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen siehe Flyer Museum Borgholzhausen (bitte anklicken)

Die Veranstaltung wurde mit Sängern der Borgholzhausener Kantorei unter Leitung von Andreas Schnell eröffnet. Drei Lieder wurden gemeinsam mit den Besuchern gesungen, ansonsten gab es Lieder vorwiegend aus Schweden, die mit ihrer Mehrstimmigkeit, aber auch einem etwas melancholischen Charakter beeindruckten.

Anschließend stellte Joseph Schräder seine Ausstellung mit dem Titel „Tod eines Denkmals“ über den Verfall und Abriss des Nolten-Hofes vor. Er ging dabei in der Geschichte weit zurück, erklärte die Bedeutung von Meierhöfen (siehe Wikipedia). In Borgholzhausen gibt es noch zwei weitere, den Upmeyer-Hof gegenüber dem Museum gelegen und den Hof Meyer zur Capellen. Die Anzahl sagt etwas über die frühere Bedeutung des hiesigen Passes über den Teutoburger Wald aus. Joseph Schräder sprach davon, dass er in den 60er Jahren damit beauftragt war, das Haus umzubauen. Die Pläne waren fertig, aber aus nicht genannten Gründen wurden sie leider nicht umgesetzt. So begann die traurige Geschichte des allmählichen Verfalls, die mit dem Abriss vor kurzem endete. Dem entsprechen auch die in Schwarz-Weiß gehaltenen Fotos der Ruine.

Danach konnte man bei Kaffee und Kuchen für das eigene Wohl sorgen, sich unterhalten, die Fotos anschauen und sich über das gute Wetter freuen.

Bilder von der Eröffnung (bitte anklicken):

Presseberichte:

 

 

 

 

 

 

 

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