Johannes Grützke – FRAUEN und ein HASE

Am 20. September 2015 um 11:15 wurde die Ausstellung
Johannes Grützke – FRAUEN und ein HASE
in der Rathausgalerie, Schulstr. 5 in Borgholzhausen eröffnet.

Die Begrüßung erfolgte durch Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins. Die Einführung in das Werk hielt die Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann.

EinladungVor einem zahlreich erschienen Publikum bedankte sich Astrid Schütze bei Joseph Schräder für sein großes Engagement, dem Borgholzhausen diese hervorangende Ausstellung zu verdanken hat. Neben dem Mut, mal bei der Ladengalerie in Berlin anzufragen, ob Bilder von Grützke bei uns ausgestellt werden können, waren es die Kosten für einen kunstgerechten Transport, die in einem für den Kulturverein angemessenen finanziellen Rahmen gehalten werden mussten.

Als nächstes wurde das 7. von Johannes Grützke verfasstes “Pamphlet zur Abschaffung des Begriffs ‘Kunst’” (bitte anklicken) von vier Personen (Rolf Syassen, Joseph Schräder, Astrid Schütze und Christina Hoffmann) vorgetragen.

Anschließend hielt Christiane Hoffmann eine sehr beindruckende Einführung in das Werk von Johannes Grützke und betonte dabei, dass er in seiner realistischen Darstellung den Menschen so wiedergibt wie er ist und nicht ins Heroische überhöht. Eine Überhöhung findet eher dadurch statt, dass der Mensch in seiner ungeschminkten und intimen Wirklichkeit und nicht als ewig jung bleibendes Überwesen dem Betrachter gegenüber tritt. Aus dem Rahmen der Ausstellung fällt der Hase, der nicht so manierlich und brav herüberkommt wie der Hase von Albrecht Dürer, sondern überlebensgroß, sich seiner bewusst, es nicht für nötig hält, den Betrachter zu beachten.

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Johannes Grützke, Jahrgang 1937, ist geborener Berliner und gilt als der „eigenwilligste Maler Berlins“.
Grützke studierte in Berlin an der Hochschule für bildende Kunst. In Berlin lebt und arbeitet er auch noch heute.
Grützke ist Maler, Zeichner, Bildhauer und Bühnenbildner, u. A. unter Peter Zadek am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Wiener Burgtheater. Grützke ist auch Schriftsteller. Für ihn ist Schreiben die Fortführung der Malerei mit den Mitteln der Sprache.
1973 gründete er mit den Malerkollegen Manfred Bluth und Matthias Koeppel die „Schule der neuen Prächtigkeit“.
Grützke malt in einem sehr eigenwilligen Stil, meist voluminös und überzeichnet. Die gemalte Prächtigkeit ist Ausdruck für Fülle, Reichtum und Übermaß. Seine Bilder sind Ausdruck seiner persönlichen Erfahrungen. Ein Großteil seiner Grafiken beschäftigt sich mit dem Ur-Berliner Bildhauer Schadow, der die Quadriga auf dem Brandenburger Tor schuf. Grützke verehrt Schadow.
Von 1987 bis 1991 schuf Grützke das 33 x 3 m große Wandbild „Der Zug der Volksvertreter“ in der Frankfurter Paulskirche. Neben vielen anderen Auszeichnungen wurde ihm 2002 das Große Bundesverdienstkreuz verliehen.

Für weitere Informationen folgenden Links anklicken:

Presseberichte:

Oliver Prehl und Jörg Spätig – Bilder und Skulpturen

Am Sonntag, dem 8. März 2015 um 11:15 Uhr fand im Rathaus in Borgholzhausen die Eröffnung der Ausstellung mit Bildern von Oliver Prehl und Skulpturen / Figuren des Borgholzhausener Künstlers Jörg Spätig statt.

JS_OP_S1_075Jörg Spätig, einer der Dauntown-Künstler, begeistert mit seinen ausdrucksstarken, wilden und phantastischen Figuren, Oliver Prehl zeigt seine phantastischen Bildwelten. Joseph Schräders Idee einer Gemeinschaftsausstellung von Jörg Spätig und Oliver Prehl wurde von beiden Künstlern gerne aufgenommen. Wir freuen uns sehr auf diese Ausstellung!

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von links: die Künstler Oliver Prehl und Jörg Spätig und vom Kulturverein Joseph Schräder

Leider keine weiteren Fotos zur Veranstaltung!

Presseberichte:

Bernhard Wöstheinrich – Malerei

Bernhard Wöstheinrich – Malerei

Eröffnung war am Sonntag, den 24. August 2014 im Rathaus Borgholzhausen. Die Begrüßung übernahm Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins. Die Einführungsrede hielt Dr. Judith Krafczyk (Kleinkunstbühne Gütersloh). Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Tim Motzer (Video bei Youtube), Gitarrist aus Philadelphia. Die Ausstellung ist bis zum 22. September zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

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“Bernhard malt Verben und Adjektive, doch niemals beschränkte Substantive. Manchmal ist seine Arbeit organisch, schroff, biologisch; manchmal zart; immer aber leidenschaftlich, intelligent. Seidige Lichtwellen beleuchten ausufernde Rätsel, harte misstönende Kontraste, Gegenüberstellungen bringen die Vorstellungskraft der Betrachter ins Schleudern” – Kathy Melaas

Bernhard Wöstheinrich ist am 28.6.1968 in Herzebrock geboren und lebt heute in Berlin, wird aber zur Ausstellungseröffnung da sein. Er ist ein vielfältiger Künstler, der sich als Komponist, Musiker, Maler und Multimedia-Künstler einen Namen gemacht hat. Er ist Diplom-Designer und studierte an der Fachhochschule in Bielefeld visuelle Kommunikation. Das Thema seiner Diplomarbeit war “Visualisierung von Klang und Musik”. Seit 1996 ist er Mitglied in der Band Centrozoon, deren Musikrichtung der elektronischen Musik zuzuordnen ist. Unter dem Pseudonym “The Redundant Rocker” veröffentlicht er Soloalben. Als Multimedia-Künstler hat er zahleiche Auftritte gehabt und an vielen Ausstellungen teilgenommen, auch im Ausland (aus Wikipedia).

Bilder zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Bernhard Wöstheinrich liebt das an sich spannungslose quadratische Format und legt keinen großen Wert auf den goldenen Schnitt. Die Spannungen kommen durch die Abweichungen, dadurch, wie das Dargestellte sich im Bild verteilt. Räumlichkeit dient der Orientierung im Bild. Die Bilder sind Ausdruck von Stimmungen, aber nicht solchen wie Trauer oder dergleichen. Die Motive könnten auch aus dem Mikrokosmos oder Makrokosmos entlehnt sein.

Beitrag zur Ausstellung im Haller Kreisblatt vom 25.8.2014: HK Appell an die Gefühle des Betrachters

Ankündigung im Westfalenblatt vom 15.8.2014:
WB Ankuendigung

Ankündigung im Haller Kreisblatt vom 18.8.2014:
HK Ein digitales Ergebnis auf analogem Weg