Ulrich Fälker – Kolumbien

Am 29.11.2019 um 19:30 Uhr hielt Ulrich Fälker im Heimatmuseum in Borgholzhausen eine Multimediaschow über Kolumbien.

Es war nach Kuba, Himalaya und Kaukasus die vierte Veranstaltung, die Ulrich Fälker, Lehrer an der PAB Gesamtschule, mit dem Kulturverein durchführte. Der Abend war wieder sehr interessant, die 6 € Eintrittsgeld haben sich gelohnt.

Ulrich Fälker im Heimatmuseum bei seinem Vortrag über den Kaukasus (Foto: Ulf Richter)

Zu heutigen Zeitpunkt kann man das Politische nicht außer Acht lassen, wenn man über Kolumbien berichtet. Nach dem Ende des Drogenkrieges und dem Friedensnobelpreis für den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos hat sich in dem südamerikanischen Land manches geändert. Der Tourismus hat wieder eine Chance, die Ulrich Fälker und seine Frau genutzt haben. Sie sind dort gewesen und konnten berichten von der kolonialen Pracht von Dörfern wie Villa de Leya, von Cartagena, zum Weltkulturerbe gehörig, von den bis über 5000 m hohen drei parallel verlaufenden Gebirgszüge der Kordilleren, von der Hauptstadt Bogotá mit seinen 8 Millionen Einwohnern, die nur durch Seilbahnen aus den Wohngebieten am Rand in die Innenstadt zu ihrer Arbeit gelangen können. Es gibt als Folge der bewaffneten Konflikte mehr als fünf Millionen Binnenvertriebene, die es in erster Linie in die Städte gedrängt hat. In Kolumbien gibt es eine große Spaltung in Arm und Reich, jetzt in Frieden fordern die Armen ihre Rechte durch Demonstrationen ein. Es wurden versunkene Kulturen erwähnt, von denen man nur Steinfiguren hat ausgraben können, sonst aber nichts weiß, da sie keine Schrift kannten. Die großen Häfen sind nur an der Atlantikseite, eine Folge der spanischen Kolonialzeit. Der Ostteil Kolumbiens ist dicht bewaldetes Flachland, kaum besiedelt und sich an einer kleinen Stelle bis zum Amazonas erstreckend. Will man dort in den Süden, kann man nur das Flugzeug benutzen. es gibt keine Straßen. Dort unten am Länderdreieck zwischen Kolumbien, Peru und Brasilien spielen die Landesgrenzen keine Rolle.

Einige Bilder zum Vortrag: (Fotos: Ulf Richter)

Presseberichte:

Ulrich Fälker – Kaukasus

Nach 2 Vorträgen über Kuba (Oktober 2011) und den Himalaya (März 2014) begeisterte uns Ulrich Fälker dieses mal mit folgendem Vortrag:

Durch den wilden Kaukasus

Die erste Veranstaltung war am Freitag, dem 9.2.2018- Eintrittspreis 6€. Das Interesse war so groß, dass leider nicht für alle im Museum Platz war. Deswegen wurde der Dia- und Filmvortrag am 23.2.2018 im Museum in Borgholzhausen wiederholt. Auch dieses Mal war der Zuschauerraum voll besetzt.

Die Reisereportage begann im russischen Sotchi und führte über Georgien und Armenien nach Aserbaidschan. Die Städte Tiflis, Echmiadzin (nahe bei Eriwan gelegen) und Baku wurden gezeigt, genauso aber auch die Schwarzmeerküste, Wälder im Kleinen Kaukasus, Ölfelder in Aserbaidschan und einsame Täler im Großen Kaukasus.

Aufstieg zum Kasbek

Aufstieg zum Kasbek (5000 m hoch an der russisch-georgischen Grenze gelegen)

Es wurde auf eine Region aufmerksam gemacht, die sehr geschichtsträchtig ist. Schon 337 wurde in Georgien das Christentum zur Staatsreligion. Islamische und christliche Bevölkerungsgruppen leben nebeneinander, leider nicht immer friedlich. Es gibt viele alte Klosterbauten und in den Städten moderne neben heruntergekommene Viertel. Die Landschaft und Natur ist beeindruckend, in den Bergen des Kaukasus findet man menschenleere Täler, oft fehlen Wege. Daher ist man auf Bergführer angewiesen. Die Fauna beeindruckt durch ihren Blütenreichtum und Pflanzenarten, die man nur hier findet. Je weiter man nach Osten kommt, desto karger wird die Landschaft. Zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer erstreckt sich der Kaukasus auf eine Länge von etwa 1100 km und erreicht eine Höhe von mehr als 5500 m (in der Größe vergleichbar mit den Alpen).

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Zu weiteren Informationen zum Diavortrag von Ulrich Fälker: Kaukasus-Kulturverein Borgholzhausen (bitte anklicken)

Presseberichte:

Jost Kobusch – Bergsteiger – Wenn nicht jetzt, wann dann

Eintrittskarte_JostKobuschSchon vor einem Dreivierteljahr lud der Kulturverein den jungen Borgholzhausener Bergsteiger Jost Kobusch ein, über eine seiner Touren zu berichten. Inzwischen wurde Jost zum Weltbekannten Chronist der Geschehnisse bei dem verheerenden Erdbeben in Nepal. Jost, der dieses direkt am Berg miterlebte und nur knapp der tödlichen Lawine entging, hatte die Naturkatastrophe live mit dem zufällig eingeschalteten Mobiltelefon gefilmt. Über die sozialen Medien ging der Film um die Welt.

JKobuschWir haben uns für den Bericht von Jost über ein anderes Projekt entschieden. In Kirgistan verbindet Jost seine Leidenschaft für die Berge der Welt mit einem selbst initiierten sozialen Projekt. Jost wird erzählen, Bilder zeigen und uns ein spannender Gesprächspartner sein.

So wurde die Veranstaltung am 5. November, 19:30 im Museum Borgholzhausen, Freistraße 25 in Borgholzhausen angekündigt. Er hat uns (an die 60 Interessierte) davon erzählt und hat uns seine Leidenschaft für die Berge näher bringen können, ganauso wie sein Engagement, Bewohnern in Kirgisien durch Bergsportprojekte zusätzliche Möglichkeiten für  ihren Lebensunterhalt zu schaffen. Auf seinem Blog schreibt er dzu:

“Wir wollen nachhaltig Arbeitsplätze schaffen indem wir die Gegend zu einem attraktiven Reiseziel für nationale und internationale Kletterer, Naturliebhaber und Abenteurer machen. Wir werden kurze Fels- und Übungsrouten einrichten, den Leuten kostenlos und dauerhaft Klettermaterialen zur Verfügung stellen und einige der Dorfbewohner zu Guides ausbilden. Die von uns ausgebildeten „local guides“ können Kletterer einweisen und sie zum Einstieg führen. Weitere mögliche Einnahmequellen sind Übernachtungen, Versorgung der Gäste, uvm.”

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Wenn nicht jetzt, wann dann?
Jost sagt: „Die Kirgisen dachten ich wäre verrückt“. Und:
“Richtig spannend wird es mit Jost Kobusch, einem 22 Jahre jungem Bergsteiger aus dem flachen Norden Deutschlands. Aufgewachsen in Borgholzhausen entwickelte er schon früh eine große Leidenschaft für die Berge und für verrückte Solo-Besteigungen. Im April 2015 wollte er den Lhotse 8516m solo und ohne Sauerstoff besteigen, doch plötzlich fand er sich in einer Lawine im Everest Base camp, inmitten dem Chaos, dass durch das schwere Erdbeben von 7.8 ausgelöst wurde, wieder. Das Video dieses Erlebnisses ging um die Welt, es erzielte gar 22 Millionen Youtube Klicks in einer Woche, doch der Schwerpunkt liegt diesmal woanders. Wenn man einen Traum hat, dann sollte man losziehen und ihn leben, wenn man Angst vorm Scheitern hat und zu lange wartet, dann wird man es nie tun, genau das ist der Leitfaden. Sein Vortrag handelt von magischen Momenten, von düsteren Augenblicken von Erfolg und Misserfolg hauptsächlich in Kirgistan. Fünf Mal überschritt er die Grenze in das Land der Pferde, Hirten und Bergbauern, ein halbes Jahr lebte er unter ihnen. Durch diese Art zu Reisen hat er einen ganz anderen Zugang zur Bevölkerung gefunden und realisiert auch einige Bergsportprojekte die die Lokale Bevölkerung unterstützen. Bei seinen eigenen Projekten dreht es sich darum, Menschen langfristig zu unterstützen und eine weitere Lebensgrundlage durch Bergsport zu schaffen. Dafür brach er diesen Sommer zusammen mit Lisa Hermes auf um neue Routen in der Nähe eines Bergdorfes zu begehen und für den Bergsport einzurichten. Und natürlich dreht es sich auch um einige andere Projekte, einen Berg erstbesteigen und als Weihnachtsgeschenk nach jemandem benennen? ist es möglich einen 7000er im Kirgisischen Winter ganz auf sich alleine gestellt zu bezwingen? Jost hat einige Rezepte parat aber nicht alle haben funktioniert.”

Presseberichte:

Aurelien Avohou führt durch seine Ausstellung “Impressionen aus Tiébélé”

Auf mehrfachen Wunsch führte Aurelien Avohou am 11. Juni 2015 durch seine Ausstellung “Impressionen aus Tiébélé” im Rathaus Borgholzhausen.

Aurelien Avohou (Foto: Ulf Richter)

Einer kleine Gruppe von Interessierten erklärte er seine Werke, deren Hintergrund sehr stark mit der Kultur seiner Heimat (Burkina Faso) verbunden ist.

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Afrique: Installation 2012 – 300 x 280 cm – Bronze, Metall, Horn, Holzfiguren, Metallsockel (Foto: Ulf Richter)

Ulrich Fälker – Abenteuer Himalaya

Am Freitag, dem 31. Januar 2014 hielt Ulrich Fälker im Museum in Borgholzhausen einen Digitalvortrag mit dem Thema “Abenteuer Himalaya” – Reiseerinnernungen aus verschiedenen Reisen oder der Himalaya im Wandel der Zeit. Wegen des guten Zuspruchs gab es dazu noch eine weitere Veranstaltung.

Leider keine Fotos zur Ausstellung!

Ulrich Fälker selbst schreibt zu seiner Veranstaltung:
“Fast 3000 km erstreckt sich das höchste Gebirge der Erde zwischen den großen Strömen Asiens, dem Indus im Westen und dem Brahmaputra im Osten. Das Dach der Welt ist Staatsgebiet zahlreicher Länder, Lebensraum unterschiedlicher Völker, Heimat verschiedener Sprachen, Kulturen und Religionen.
Fahren Sie mit auf die Reise über den Karakorum-Highway entlang der Ufer des Indus durch das wilde Karakorum-Gebirge von Pakistan nach China. Gehen Sie mit auf eine Trekking-Tour durch Ladakh, dem „Land der hohen Pässe“, auf einsamen Bergpfaden ins alte Königreich Zanskar im indischen Himalaya, vorbei an buddhistischen Klöstern und abgelegenen Dörfern.
Nepal, Heimat der höchsten Gipfel der Erde, ist von Buddhismus und Hinduismus geprägt, hier trifft Buddha auf Shiva. Wir folgen mit der Kali-Gandaki -der tiefsten Schlucht der Erde-  alten Handelswegen von Tibet ins indische Tiefland, stehen im Sagamartha-Nationalpark staunend vor den Eisriesen der 8000er. In Kathmandu mischen wir uns in das quirlige Leben der Hauptstadt.
Bhutan, das kleine Königreich, in dessen Verfassung das Glück zum Staatsziel erhoben wurde, ist von Tradition und weitsichtigem Handeln geprägt. Ein modernes Märchen oder Vorbild?
Der Berg Kailash in Tibet, an dessen Hängen drei der großen Ströme Asiens entspringen, ist in vielen Religionen heilig. Ihn zu umrunden, ist Ziel vieler Pilger. Für 2012 wollen wir den Berg und seine Menschen besuchen. Ob die chinesischen Behörden die Genehmigung erteilen…?
Lassen Sie sich ein auf das Abenteuer Himalaya!”

HK_Aufs Dach der Welt mit Ulrich Fälker

Ingo Hecker – “Querschnitte” – Fotografische Arbeiten

Vom 22. September bis 17. Oktober zeigten wir Fotografien des Bünders Ingo Hecker. Hecker ist ein national und international hoch prämierter Fotoamateur. Weitere Informationen über seine Internetseite.

Die Laudatio bei der Eröffnung am 22. September hielt Paul G. Haselhorst, Begründer der Haller Fotogruppe “Augenblick”. Im großen SItzungssaal des Rathauses von Borgholzhausen erlebten über 60 Besucher eine informative und sehr professionelle Einführung.

links: Ingo Hecker, rechts: Paul G. HaselhorstIngo Hecker (links) und Paul G. Haselhorst (rechts)

Im Sitzumgssaal

Im Sitzungssaal

Einladungskarte: Einladung_Querschnitte_Ingo Hecker

Bericht im Haller Kreisblatt vom 25.09.2013: HK Bericht Ingo Hecker