Chagall und die Bibel

Ausstellung der berühmten Bibel-Lithographien von Marc Chagall in Borgholzhausen

Was das Musée National Marc Chagall in Nizza kann, kann der Kulturverein Borgholzhausen e.V. schon lange: Die 41 herrlichen Lithographien aus den beiden Chagall-Bibelzyklen, die dort in Schauvitrinen zur Ansicht geboten werden, kann der Kulturverein Borgholzhausen in der Rathausgalerie seinen Besuchern präsentieren.

Die Austellungseröffnung war am Sonntag, dem 3.10.2021 zu gewohnter Zeit um 11:15 Uhr Coronabedingt mussten die 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet) eingehalten werden. Wir denken, dass nach der langen Ausstellungspause wieder mit Regelmäßigkeit Ausstellungen aufeinander folgen können und der Begriff “gewohnte Zeit” wieder seiner Bedeutung gerecht wird.

Birgit Schröter begrüßte als stellvertretende Bürgermeisterin von Borgholzhausen alle Anwesenden und drückte ihre Freude aus, dass nach der langen Pause jetzt wieder Ausstellungen möglich sind.

Anschließend begrüßte Astrid Schütze als Vorsitzende des Kulturverein ebenfalls alle Gäste und drückte ihre Freude aus, dass man Lilian Wohnhas vom Museum Peter August Böckstiegel für die Einführung in das Werk Chagalls und in die beiden Chagall-Bibelzyklen gewinnen konnte. Sie wies auch darauf hin, dass auch schon für das nächste Jahr eine Reihe von Ausstellungen fest eingeplant ist und demnächst die Informationen dazu herausgehen.

Lilian Wohnhas äußert sich in ihrer Einführung auch allgemein zu Marc Chagall:

Chagalls Bilder sind zu Ikonen der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts geworden, sie hängen in den großen Museen der Welt von Berlin bis New York. Chagall sagte selbst, seine Kunstwerke seien Ausdruck seines „Seelenzustandes“. Sie sprengen die formale Einheit aus Ort und Zeit und entziehen sich dem Drang der Kunstwissenschaft, sie in Kategorien zu fassen. Seine Bildkompositionen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Kubismus, Surrealismus, Symbolismus, sie greifen Elemente des Impressionismus auf genauso wie des Expressionismus. Allen Motiven wohnt zudem eine, wie er sagte, „Dimension des Psychischen“ inne. Immer bewegen sich die Figuren inmitten traumgleicher Topografien, umgeben von chiffrehaften Symbolen, die sich nur vor dem Hintergrund seiner Biografie entschlüsseln lassen.

Und speziell zu den Lithographien sagt sie:

Bei den Motiven, die in dieser Ausstellung „Chagall und die Bibel“ gezeigt werden, ging es Chagall mehr als um eine bloße Illustration der Bibel. Die Intensität der Situation und sicherlich auch das Nachempfinden des Gezeigten standen für ihn im Vordergrund.

Die Chagall-Bibelzyklen von 1956 und 1960 – Job Schräder schreibt dazu:

Nachdem Marc Chagall 1956 seine Arbeit an der immensen Anzahl von 105 Radierungen für sein berühmtes Bibel-Portfolio beendet hatte, beschloß man, diese Werke als großformatige Reproduktionen auch einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Sie wurden für die Veröffentlichung in der sog. “Verve-Bibel” (1956) als Heliogravüren aufwändig gedruckt. Um diesen “La Bible”-Band jedoch nicht zu einem schweren (er wiegt immerhin 2 kg) sondern auch wertvollen Druckwerk zu machen, krönte ihn Mark Chagall mit insgesamt 17 Original-Farblithographien (plus eine weitere für den Bucheinband), die er eigens dafür anfertigte. Doch damit nicht genug. Für 12 der Farblithographien erstellte Chagall zusätzlich kleine Zeichnungen, die als einfarbig schwarze Lithographien deren Rückseiten zieren. Sämtliche 30 Werke sind Original-Lithographien und somit im maßgeblichen Werkverzeichnis zu Chagalls lithographischem Oeuvre aufgeführt.

Die Beschäftigung mit biblischen Themen ließ Mark Chagall auch in den Folgejahren nicht los. 1958 und 1959 arbeitete er an weiteren 96 biblische Motiven, diesmal nicht als Radierungen, sondern als Zeichnungen und Gemälde. Sie wurden erstmalig-wieder als Heliogravüren für den zweiten Bibelband “Verve Bibel II” gedruckt. Auch hierfür zeichnete Chagall Original-Lithographien auf die Lithosteine, die dem Band beigegeben wurden: 24 farbige Motive (plus eine weitere für den Bucheinband) sowie 23 einfarbig schwarze lllustrationen für die Rückseiten der Blätter. Und selbverständlich sind auch diese Original-Steindrucke (Lithographien) im Werkverzeichnis katalogisiert.

Zusammen hinterläßt uns Chagall mit den beiden Bibeln 41 bewegende und inspirierende Originalgrafiken zu den wichtigsten Gestalten und Kapiteln des Alten Testaments sowie der Schöpfungsgeschichte. Damit zählen die Bibelillustrationen zu den bedeutendsten Werken Chagalls im Oeuvre seiner Druckgrafik. Die Auflage der beiden Bände war für damalige Verhältnisse relativ hoch (6500 Exemplare), sodaß man auch heute noch mit etwas Glück ein Exemplar in einem Antiquariat finden kann.

Job Schräder mit dem Druck “Sarah und Abimelech”

Die Original-Lithographien wurden dem Kulturverein von einer befreundeten Galerie kostenlos für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung gestellt:

Artistshome e.K. Kunsthandlung für Originalgrafik, Hamburg
Die Inhaberin, Christine Blenner, ist Sachverständige für Europäische Druckgrafik nach 1945 und Mitglied im Deutschen Gutachter- und Sachverständigen Verband (DGuSV e.V.)

Ein Ausstellungskatalog “Mark Chagall – Bilder zur Bibel” von Traudisch-Schröter liegt während der Ausstellung zur Einsicht bereit.

Alle Blätter sind (in kleinen Mengen, einige wenige auch Einzelstücke) für die Besucher, einschl. Auszug aus dem Werkverzeichnis und Echtheitszertifikat, erwerbbar und noch vor Weihnachten lieferbar.

Fotos zur Ausstellung (Ulf Richter)

Presseberichte und weitere Informationen:

Böckstiegel.we

Böckstiegelmuseum in Werther zeigt Werke von Veit Mette

Menschen aus der Gegend konnten sich für Fotoportraits melden. Bei jeder Sitzung wurde mittels eines Beamers ein Böckstiegelwerk auf die Person projiziert und davon ein Foto erstellt. So überschnitten sich jedes Mal zwei Personen, die eine ein von Böckstiegel gemalter “westfälischer Typ”, die andere ein Mensch von Heute, eine bildnerische Verbindung über 100 Jahre reichend.

Das „we“ in Böckstiegel.we steht in erster Linie für das „wir“ der Kunstinteressierten, die sich von Veit Mette haben fotografieren lassen und damit das Werk des Künstlers mit der Gegenwart verbinden.

Blick auf den Garten beim Böckstiegelmuseum (Fotos: Ulf Richter)

Borgholzhausen nicht nur Ideengeber

Vor zwei Jahren gab es in Borgholzhausen eine Veit Mette Ausstellung, bei der Fotografien in Mehrfachbelichtung auf große PVC-Bahnen gedruckt und auf Holzrahmen gespannt wurden. Die Motive stammten aus Borgholzhausen und Umgebung. Die über 2 Meter breiten Bilder standen mehrere Monate im Garten des Schulze Ladencafés und konnten von jedermann betrachtet werden. Diese Technik machte sich Veit Mette für das Böckstiegelmuseum zum Vorbild, die Thematik ist allerdings eine andere.

Für die neue Ausstellung in Werther wurde das eingelagerte Material für Holzrahmen vom Kulturverein zur Verfügung gestellt. Gemeinsam an zwei Tagen wurde alles nach Werther geschafft und dort für die neuen Formate zurechtgeschnitten und aufgebaut.

Die Ausstellung ist in Werther bis zum 12. September zu besichtigen, im Außenbereich jederzeit, im Museumsgebäude zu den Öffnungszeiten mittwochs und sonntags von 12 – 18 Uhr.

Presseberichte und weitere Informationen:

Dreierprogramm auf Burg Ravensberg

Wir freuen uns, dass wir Sie endlich wieder zu einer Veranstaltung einladen konnten. Zusammen mit der Burgstiftung veranstalteten wir am Sonntag, 27. Juni ab 18:30 Uhr auf der Burg Ravensberg ein dreiteiliges Programm in Gruppen:

  • Gartenbesichtigung (wie bei den Tagen der offenen Gartenpforten)
  • Konzert im kleinen Burgtheater mit dem Musiker Willem Schulz aus Melle
  • Besonderes Selbstporträt, aber nicht mit dem Handy.

Es wurden zwei Gruppen gebildet, die eine startete mit dem Konzert, die andere mit der Gartenbesichtigung. Zum Schluss sollten beide Gruppen zusammenkommen zum besonderen Selbstporträt.

Willem Schulz begann sein Konzert im kleinen Burgtheater. Der Situation und Umgebung entsprechend improvisierte er auf dem Cello. Der zweite Improvisationsteil fand im Burgturm statt. Willem Schulz spielte unten vom Grund des Turmes, die Zuschauer blickten und hörten von den Treppenstufen aus, die sich an der Turmmauer innen hochziehen. Die Klänge waren entsprechend der anderen Umgebung völlig unterschiedlich zu denen im Burgtheater. Anschließend ertönten ganz besondere rythmische Klänge. Drei lange, flache, aufeinanderliegende Holzleisten wurden von Willem Schulz in der Mitte haltend heftig aufeinandergeschlagen, wobei er die Art und Weise immer wieder änderte. Der Abschluss fand oben auf der Aussichtsplattform des Turmes statt. In der Mitte stehend und um die eigene Achse drehend spielte er das Cello in waagerechter Lage haltend. Die Zuschauer standen am Geländer den Klängen lauschend, der Drehbewegung folgend und mit weit schweifendem Blick in die Landschaft. Unterschiedlichste musikalische Erlebnisse waren an diesem Abend von Willen Schulz geboten worden.

Willem Schulz spielt sein Cello oben auf dem Turm der Burg Ravensberg

Ulrike Korelski führte die Besucher durch den Burggarten. Die mit Blumen und Kräutern bepflanzten Flächen sind mit Natursteinen aus der Umgebung eingefasst, so dass man problemlos zwischen ihnen durchgehen kann und die Vielfältigkeit aus allen Blickrichtungen bewundern kann.
Sie erzählte auch von dem alten Backhaus, das hier aus der Gegend stammt und wie sie das Brotbacken lernen musste inklusive Befeuern des Ofens.

Das Selbstportät als dritte Veranstaltungsaktion wurde nur bedingt in Anspruch genommen. Es lagen Masken – nicht FFP2-Masken, sondern Karnevalsmasken – und Hüte zur Auswahl bereit. Man konnte sich davon etwas ausssuchen, wurde fotografiert und bekam das Ergebnis als Papierausdruck ausgehändigt.

Manche hatten bereits den Heimweg angetreten, andere hatten es sich schon in der Außengastronomie gemütlich gemacht und warteten auf das Angebot der Stiftung: Es wurden Getränke und Bratwurst serviert.

Bitte Fotos anklicken und Durchblättern (Fotos und Video: Ulf Richter)

Um teilnehmen zu können, hatte man sich telefonisch oder per E-Mail anmelden müssen. Der Eintritt betrug 5€.

Presseberichte und weitere Informationen:

Rathausgalerie ohne Ausstellung

Zuletzt gab es die Mitgliederausstellung – jetzt erst einmal keine neue Ausstellung

Die Mitgliederausstellung hing fast drei Monate in der Rathausgalerie. Am 26. Februar wurden die Arbeiten abgenommen und von den Künstlern abgeholt. Zurückgeblieben sind graue Wände.

Das Recht der grauen Architektur auf ihre Wirkung (Fotos: Ulf Richter)

Die für den 17. Januar geplante Ausstellung des jungen Osnabrücker Künstlers Marvin Knopf war bereits der Pandemie zum Opfer gefallen. Die sich ab dem 28. Februar anschließende Auschwitzausstellung der PAB-Gesamtschule fällt aus, genauso die am 14. März geplante Ausstellung der Bremer Künstlerin Malu Thoeren und die für den 2. Mai geplante Ausstellung mit Helmut Feldmann. Wann und wie es weitergeht, steht derzeit in den Coronasternen. Irgendwann verblassen sie und ein normales Kulturvereinsleben kann sich wieder einstellen. Darauf freuen wir uns.

Mitgliederausstellung 2020 – Adventskalender

Einige Worte zu Beginn

Lock Down wegen Corona-Pandemie führt zu einer Mitlgiederausstellung ohne Vernissage

Wie jedes Jahr brachten die Mitglieder des Kulturvereins ihre Arbeiten zur Mitgliederausstellung ins Borgholzhausener Rathaus. Job Schräder nahm sie entgegen. Am Freitag, rechtzeitig vor dem ersten Advent, wurden die Werke aufgehängt. Am ersten Advent selbst passierte gar nichts, keine Vernissage, kein gemeinsamer Jahresabschluss, keine kleinen, köstlichen Leckereien.

Neue Wege der Präsentation der Ausstellung

Zusammen mit dem Haller Kreisblatt haben wir uns überlegt, dass jeden Tag in einem kleinen Beitrag in der Zeitung und auf unserer Internetseite eine ausstellende Person vorgestellt wird. Hier kann man die Beiträge zu den einzelnen bereits vorgestellten Künstler aufrufen. Unten werden in einer gemeinsamen Galerie alle Bilder der vorgestellten Künstler gezeigt.

Gemeinsame Galerie aller Künstler der Mitgliederausstellung

Bitte Fotos anklicken und Durchblättern (Fotos: Ulf Richter)

Die einzelnen Künstler

01.12.2020 – Michaela Berning Tournier

01.12.2020

Michaela Berning Turnier

Bilder: „Er guckt“ – „Sie guckt“ – „Er guckt auch

02.12.2020 – Katrin Boidol

02.12.2020

Katrin Boidol

Bild: “Hof Springmeiler”, Aquarell

03.12.2020 – Beate Freier Bongaertz

03.12.2020

Beate Freier-Bongaertz

Bild: “Reiseerinnerung Lettland

04.12.2020 – Johann Gnad

04.12.2020

Johann Gnad

Bild: “Waldspaziergang”, Acryl auf Leinwand

05.12.2020 – Anke Henke

05.12.2020

Anke Henke

Bild: “Buntstiftzeichnung

07.12.2020 – Gertrud Hoppen

07.12.2020

Gertrud Hoppen

Bild: “Ohne Titel”, Acryl

08.12.2020 – Sandra Leitz-Brüggeshemke

08.12.2020

Sandra Leitz-Brüggeshemke

Bild: “Wie im Himmel, so auf Erden”, Kollage mit Acrylfarbe

09.12.2020 – Fritz Lüker

09.12.2020

Fritz Lüker

Bild: “Die Ravensburg” aus älterer Zeit, Ansicht von der Vorderseite

10.12.2020 – Annette Lüker-Henke

10.12.2020

Annette Lüker-Henke

Bild: “Föhr, Dunsum

11.12.2020 – Wolfgang Meluhn

11.12.2020

Wolfgang Meluhn

Bild: “Borgholzhausen

12.12.2020 – Joachim Müller

12.12.2020

Joachim Müller

Bilder aus dem LOCK DOWN: “Dr. Usama Riaz

15.12.2020 – Veronica Petersdorf

15.12.2020

Veronica Petersdorf

Bild: “Frauenbilder

16.12.2020 – Ulf Richter

16.12.2020

Ulf Richter

Bild: “Der Blick

17.12.2020 – Fiddi Schildmann

17.12.2020

Fiddi Schildmann

Plastik: “Die drei Könige

18.12.2020 – Günter Schlömann

18.12.2020

Günter Schlömann

Bild: “Farbige Zeichnung

19.12.2020 – Alexander Scholz

19.12.2020

Alexander Scholz

Bild: “Reiseerinnerung Brontallo

21.12.2020 – Waltraud Scholz-Winterberg

21.12.2020

Waltraud Scholz-Winterberg

Bild: “Mohn-Tag

22.12.2020 – Eike Birte Schräder

22.12.2020

Eike Birte Schräder

Bild: “Vogel auf trockenem Ast

23.12.2020 – Job Schräder

23.12.2020

Job Schräder

Bild: “Konstruktiv III

24.12.2020 – Karin Warias

24.12.2020

Karin Warias

Bild: “Vogel auf trockenem Ast

Können Sie Kunst – Ja!

Preisrätsel aus “art – DAS KUNSTMAGAZIN” gelöst

Die Lösungen zum Preisrätsel aus “art – DAS KUNSTMAGAZIN” sind eingegangen und die Gewinner sind ermittelt worden. Trotz der Schwere des Rätsels – ohne Nachforschungen im Internet ging es nicht – schafften es einige, alle Rätselfragen zu lösen!

Die Gewinner der Preise sind bei einer Auslosung im Garten des Heimathauses von Jürgen Höcker von der Kreissparkasse Halle ermittelt worden.

Genaueres im Haller Kreisblatt vom 14.12.2020: Kniffliges Kunstquiz des Kulturvereins

Können Sie Kunst?

So richtig gut können wir Kunst und Kultur nicht (anbieten) – aber wir geben uns Mühe – und jetzt wollen wir mal wissen, ob Sie/Ihr Kunst können/könnt:

Job Schräder hat für unseren Verein exklusiv die Erlaubnis vom Verlag Gruner & Jahr erhalten, Ihnen/Euch ein Preisrätsel aus “art – DAS KUNSTMAGAZIN” per Post zukommen zu lassen. Es sind 40 Fragen zur Kunst mit jeweils drei Antwortmöglichkeiten. Versuchen Sie/versucht möglichst viel zu beantworten und schreiben Sie/schreibt die Lösungen auf die letzte Seite des Rätsels und schicken Sie/schickt diese bis spätestens Montag, 30.November an den Kulturverein:

  • Astrid Schütze
    Ravensberger Str. 12
    33829 Borgholzhausen

oder

  • info@kulturverein-borgholzhausen.de

Natürlich gibt Preise zu gewinnen:

  • 1. Preis! einjährig aktiver Überraschungs-Hauptgewinn im Wert von über 150 €
  • 2. Preis! ein Büchergutschein über 50 €, einzulösen bei Herold in Borgholzhausen
  • 3. Preis! ein wertvolles kleines Weinpaket, gepackt von Weinkontor Freund in Borgholzhausen

Wenn alle Einsendungen richtig sind, wovon wir ausgehen, entscheidet das Los.
Vorstandsmitglieder und Angehörige machen nicht mit – alle anderen: Viel Erfolg!

Zur Klarstellung: Diejenigen mit den meisten richtigen Antworten kommen in die engere Auswahl, bei Gleichstand entscheidet das Los.

Die Frage 31 braucht nicht beantwortet zu werden und zählt nicht bei der Punktevergabe. Grund: Die Fragestellung “In diesem Jahr …” ist irreführend, da das Rätsel in einer Ausgabe aus dem Jahr 2019 stammt, ist 2019 gemeint und nicht das aktuelle Jahr.

Ankündigung Mitgliederausstellung 2020

Am 1. Advent wird es trotz aller Beschränkung wieder eine Ausstellung mit Arbeiten der Mitglieder geben. Eine Vernissage findet aber leider nicht statt und es gibt somit leider kein Buffet und kein nettes Zusammentreffen!

Aber wir werden dennoch eine Vorstellungsrunde haben: von jedem Künstler zeigen wir eine Arbeit in einer Galerie auf unserer Internetseite. In der Adventszeit werden wir dann nacheinander alle Künstler mit ihrer Arbeit in einem eigenen Beitrag kurz vorstellen! Wir würden uns freuen, wenn wieder viele Mitglieder ihre Arbeiten ausstellen würden, auch wenn wir nicht zu Besuchen im Rathaus aufrufen und natürlich die jeweils aktuellen Zugangsbeschränkungen beachten! Die Mitarbeiter werden sich freuen, und wenn es die Lage zulässt, werden wir am

Sonntag, 10. Januar 2012 um 11:15 Uhr eine Finissage veranstalten.

Das schreibt Astrid Schütze in ihrem Rundbrief an alle Mitglieder.

Die Arbeiten für die Mitgliederausstellung können am Donnerstag, 26.11.2020 zwischen 18 und 19 Uhr nach der Öffnungszeit ins Rathaus gebracht werden. Je nach Größe können 2 bis 3 Arbeiten ausgestellt werden, diese unbedingt hängefertig anliefern!

Wir haben eine Zusage vom Haller Kreisblatt, dass im Dezember täglich einer der Künstler mit seinen ausgestellten Arbeiten in einem Beitrag vorgestellt wird. So wird trotz der Coronapandemie die Möglichkeit für die Mitglieder geschaffen, sich mit ihren Arbeiten einem breiteren Publikum zu zeigen.

Am 13.1.2021 müssen die Arbeiten nachmittags wieder abgeholt werden.

Norland Wind Trio

Ein Lichtblick für Musikfreunde in Corona- Zeiten!

Harfenmusik und Gesang aus dem Celtics Nordwest

mit

Kerstin Blodig Gesang, Gitarre Bohran

Thomas Loefke keltische Harfe

Ian Melrose Gesang, Gitarre, Low Whistle

von links: Ian Melrose, Kerstin Blodig und Thomas Loefke (Foto: Website Thomas Loefke)

Das Konzert fand am Donnerstag, 29.10.2020, 19.30 Uhr in der ev. Kirche in Borgholzhausen statt. Gut 35 Besucher nutzten ein letztes Mal vor dem erneuten Lock Down wegen der Corona-Pandemie die Möglichkeit, ein Konzert zu besuchen. Die Abstandsregeln konnten durch gute Vorbereitung von Seiten der Verantwortlichen der Kirche eingehalten werden. Jede zweite Bank und dort immer nur 2 oder 3 der 8 Sitzplätze durften besetzt werden. Mund- und Nasenschutz waren vorgeschrieben. in der Pause mussten die Besucher auf ihren Sitzplätzen bleiben, es gab nichts zu trinken und knabbern.

Dennoch war es eine gelungene Veranstaltung, die Musiker überzeugten mit ihrem Können. Keltische Harfe, Musik inspiriert durch den keltischen Nordwesten Irlands, teilweise in gälischer Sprache, viele Lieder von Kerstin Blodig komponiert, ein herrliches Zusammenspiel von Instrumenten und Gesang.

Der Abend in Bildern (Fotos: Ulf Richter)

Der Eintritt betrug 10,- €, man musste sich wegen der Corona-Pandemie zuvor telefonisch anmelden.

Presseberichte und weitere Informationen:

Rita Riedel – Um’s Eck

Am 20. September um 11:15 Uhr hat der Kulturverein in der Rathausgalerie in Borgholzhausen nach längerer Ausstellungspause die Ausstellung “Um’s Eck” mit Arbeiten von Rita Riedel eröffnet. Wegen der Coronapandemie mussten die Gäste im Vorfeld sich telefonisch anmelden. Ein kleiner Kreis von Menschen hat das auch getan, viele scheuen offensichtlich noch solche Veranstaltungen.

Dennoch war es eine gelungene Veranstaltung mit interessanten Werken. Lilian Wohnhas vom Museum Peter August Böckstiegel in Werther führte in das Werk ein. Der Titel “Um’s Eck” bezieht sich auf die Motivauswahl. Alle Bilder beziehen sich auf Landschaften aus der näheren Umgebung. Sie sind nur der Anstoß, es gilt nicht sie in den Arbeiten wiederzuerkennen.

Vorderseite der Einladung ( “In der Senne” 60 x 125 cm, 2012)

Rita Riedel schreibt auf ihrer Einladungskarte:

Durch das experimentelle Arbeiten mit Farbe,
bevorzugt Acryl auf Leinwand,
gelingt es mir auf meinen Bildern,
das Gesehene in freie Formen aufzulösen.

Es geht mir dabei nicht um die Wiedergabe von Realitäten.
Vielmehr lasse ich mich von Stimmungen, Materialien und
Farben anregen und schaffe daraus eine subjektiv veränderte
Gegenständlichkeit.

Eine reduzierte Farbpalette charakterisiert die oft jahreszeitlich
geprägten Ansichten oder arbeitet die Kraft der Farben in
starken Kontrasten heraus.

Die Ausstellung ist in der Rathausgalerie bis zum 25.11.2020 zu besichtigen!

Für die Anmeldung galt:
Leider gibt es keine allgemeine Einladung zur Vernissage, da die Besucherzahl auf maximal 20 Personen begrenzt ist. Um an der Eröffnung teilnehmen zu können, bitte Astrid Schütze unter der Telefonnummer 05425 – 932 588 anrufen. Wenn sie nicht abnimmt, bitte auf den Anrufbeantworter sprechen und eine Telefonnummer für den Rückruf hinterlassen. Astrid Schütze meldet sich dann zurück.

Die Werke in der Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte und weitere Informationen: