Experience Quartett: Junges Streichquartett spielt Haydn, Puccini, Shostakovich

Wie im Vorjahr gab es wieder ein Konzert mit Musikern der
Nordwestdeutschen Philharmonie und der Hochschule für Musik in Detmold: Oliwia Locher, Nakhyun Kim, Ermanno Niro und Max Gundermann spielen Haydn, Puccini und Shostakovich.

Die Veranstaltung fand am Freitag, dem 23.11.2018 um 19:30 Uhr im Borgholzhausener Rathausfoyer, Schulstr. 5 statt. Der Eintritt betrug 12€. Die Karten gab es an der Abendkasse und im Vorverkauf bei den Borgholzhausener Filialen der Volksbank Halle und der Kreissparkasse Halle. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeiten, dann können wir besser uns besser darauf einstellen. Die Abendkasse lief dann aber sehr gut. Wir haben uns über das zahlreiche Kommen sehr gefreut.

Drei der Musiker hatten uns bereits letztes Jahr bestens unterhalten. Für Robert Mende war dieses Mal Ermanno Niro mit von der Partie.

von links: Oliwia Locher (Violine), Nakhyun Kim (Violine), Ermanno Niro (Bratsche) und Max Gundermann (Cello)

Die Komponisten:

Joseph Haydn (* 31. März oder 1. April 1732 in Rohrau, Niederösterreich; † 31. Mai 1809 in Wien) war ein österreichischer Komponist zur Zeit der Wiener Klassik. Er hat unter anderem Opern, Messen, Oratorien, Solokonzerte und Kammermusik geschrieben.
An diesem Abend: Streichquartett op. 77 Nr. 1

Giacomo Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; † 29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist. Er hat in erster Linie Bühnenwerke geschrieben wie Madama Butterfly.
An diesem Abend:  Crisantemi

Dimitri Shostakovich (* 25. September 1906 in Sankt Petersburg; † 9. August 1975 in Moskau) war ein russischer Komponist, Pianist und Pädagoge der Sowjetzeit. Er hat unter anderem Opern, Ballette, Operetten, Sinfonien, Konzerte, Filmmusik und Kammermusik geschrieben.
An diesem Abend: Streichquartett op. 110 Nr. 8

Die Musiker:

Oliwia Locher (Violine):

  • 1999 – 2003: Studium im Fach Violine an der Musikschule in Würzburg bei Prof. Sören Uhde
  • 2003 – 2006: Fortbildung an der Universität der Künste in berlin bei Prof. Axel Gerhardt
  • seit 2006: Mitglied der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford
  • 2017: Gründung des Quartetts Experience

Nakhyun Kim (Violine): stammt aus Seaul in Südkorea

  • 2008 – 2010: Diplomstudium an der Universität der Künste in Berlin
  • 2011 – 2013: Studium an der Musikhochschule in Detmold
  • 2012: Praktikum bei den Bochumer Symphonikern (2. Violine)
  • 2013 – 2014: Bochumer Symphoniker (1. Violine)
  • ab 2014: Nordwestdeutsche Philharmonie

Ermanno Niro (Bratsche): Geboren 1990, stammt aus Iserina in Italien

  • 2001: Er beginnt im Alter von 11 Jahren, Geige zu spielen
  • 2017: Er wechselt zur Bratsche und gewinnt mehrere Kammermusikwettbewerbe in Italien. Er konzertierte in verscheiedenen Orchestern in USA und Europa
  • Er hat sein Studium im Fach Viola an der Hochschule für Musik in Detmold in der Klasse von Prof. Diemut Poppen abgeschlossen

Max Gundermann (Cello): 1986 in Berlin geboren

  • 1992: Er beginnt im Alter von 6 Jahren mit Cellounterricht. Er gewinnt erste Preise bei “Jugend musiziert”
  • ab 2007: Studium an der Hochschule für Musik in der Klasse von Prof. Xenia Jankovic mit dem Abschluss der Künslterischen Reifeprüfung
  • 2013: Masterabschluss im Studiengang “Orchesterspiel” im Orchesterzentrum NRW
  • 2014 – 2015: Akademist bei der Nordwestdeutshcen Philharmonie in Herford
  • Weitere Orchestererfahrungen im Symphonischen Orchester des Landestheaters Detmold, sowie als Solocellist der “Jungen Sinfonie Berlin”
  • 2017 – 2018: eine Spielzeit Orchestermanager des Detmolder Kammerorchesters

Zum Abschluss gab es als Zugabe nach dem düsteren, aber sehr virtuos vorgetragenen Werk von Sostakovich das Musikstück “Air” von Johann Sebastian Bach, das sich mit alle Stimmungen verträgt, in die Zuhörer und Musiker versetzt werden können. “Johann Sebastian Bach setzt in mehreren seiner Suiten einen mit Air oder Aria bezeichneten Satz ein, beispielsweise in der zweiten und vierten Französischen Suite und in der vierten und sechsten Partita. Diese Sätze sind in Tempo und Charakter sehr unterschiedlich, so dass sich kaum eine konkrete Bedeutung dieser Bezeichnung folgern lässt. Auch Bach wird einfach „Melodie“ gemeint haben, wenn er diesen Satztitel verwendete.” (Wikipedia)

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