Prof. Jochen Geilen – ZWEIRAD

Am 11. Juni 2017 wurde die Grafikausstellung ZWEIRAD von Prof. Jochen Geilen eröffnet. Sie begann wie üblich um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen. Die rund 50 Gäste und der Künstler wurden von Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, begrüßt. Sie skizzierte mit einigen Worten den Lebenslauf von  Prof. Jochen Geilen.

Die Einführung in sein Werk nahm Jochen Geilen selbst vor. Er betonte, dass das Fahrrad in der Kunst bisher keine große Rolle gespielt hat, es aber derzeit zwei Jubiläen gibt:
Sein erstes Fahrradbild, eine Collage – auch in dieser Ausstellung, hat er vor 50 Jahre geschaffen, und 200 Jahre sind vergangen, seit der Forstbeamte Karl Drais seine Laufmaschine (später Draisine genannt) vorstellte (-> weiter Infos bei Wikipedia). Weiterhin gibt es an diesem Wochenende in Bielefeld an der Radrennbahn das diesjährige Stadtradeln. Einige der Zeichnungen von Jochen Geilen sind eine Hommage auf Bildende Künstler, die sie in eine Beziehung zum Fahrrad bringen: Pablo Picasso, Maurice de Vlamink, Marcel Duchamp, Max Ernst, Boccioni Marinetti, Lyonel Feininger, Paul Klee, Marino Marini und Christo. Viele der Arbeiten sind in den letzten drei Monaten entstanden. Das Thema wird Jochen Geilen auch noch in nächster Zeit beschäftigen.

Jochen Geilen schreibt zu seiner Ausstellung: Zweirad (bitte anklicken)

 

(Eine erste Fotogalerie zur Ausstellung)

(Eine zweite Fotogalerie zur Ausstellung)

Auf der Internetseite des Bielefelder Fördervereins Cafewelt wurde am 7.11.2013 über Prof. Jochen Geilen folgendes geschrieben:

„Prof. Jochen Geilen ist gelernter Bleisetzer. Schon sehr früh interessierte er sich für die Druckgrafik. Von 1965 – 1969 studierte er an der Bielefelder Werk­kunstschule, erst unter Otto Kraft, später unter Karl-Heinz Meyer, der sein künstlerisches Verständnis entscheidend prägte. (Wer hätte damals gedacht, dass er, Geilen, später dessen Stelle einmal übernehmen würde?) Es folgte der Besuch der Düsseldorfer Kunstakademie, die Geilen als Meisterschüler abschloss. „Die Studienzeit war sehr wichtig für mich – und ist sie auch heute noch für junge Menschen. Es ist toll zu sehen, wie sich Menschen entwickeln, mit den Jahren und Semestern reifen“, so Geilen. In seinen Werken fühlt er sich ver­pflichtet, Inhalte zu transportieren, Stellung zu nehmen auch zu politischen Themen, so z.B. in der Radierung „Schach hält wach“ (1971) oder in seinem Werk „Schmorbraten“ (1994) oder auch mit seinem Kupferstich  „Schäuble“ (1995), der ihn fast seine Professur gekostet hätte. Die Professur an der Fachhochschule Bielefeld war für ihn wie ein Geschenk. „Das Schönste am Job war der ständige Kontakt mit jungen Studenten, die einen immer neu fordern und antreiben“, resümiert Geilen.“

Über Aktivitäten von Prof. Jochen Geilen aus diesem Jahr kann man auf dem Online-Portal des Westfalen-Blattes unter der Überschrift „Die Neunte“ ist da etwas erfahren.

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