Irmela Osthus – Malerei

Am Sonntag, dem 21. Januar 2018 um 11:15 Uhr veranstaltete der Kulturverein Borgholzhausen in der Rathausgalerie in Borgholzhausen seine erste Vernissage im neuen Jahr:

Malerei von Irmela Osthus

Begrüßt wurden die Gäste von Astrid Schütze, der Vorsitzenden des Kulturvereins.

Prof. Dr. Tassilo Knauf führte in das Werk von Irmela Osthus ein. Die großformatigen Ölgemälde werden von gedeckten braunen und grauen Farben beherrscht, Stein-, Sand- und Zementfarben passen gut zu dem in den 70er Jahren gebauten Rathaus mit Sichtbeton. Die Arbeitsweise von Irmela Osthus, von Beruf Architektin, ist von thematischen Phasen bestimmt. Ein eng gefasste Themengruppe wird von verschiedenen Seiten bearbeitet. Hier in der Ausstellung fügen sich die 20 Gemälde in drei Gruppen ein:

  • Ganzkörperportrait: Es handelt sich um reale, historische Personen, die nach Fotos gemalt worden sind. Der Hintergrund ist einfach gehalten. Vor ihm gibt es für die Figur eine schmale Raumzone, in der sie sitzend oder stehend in lockerer Haltung plaziert ist. Die Person ist nicht repräsentativ, sondern in einem modernen, aufgeklärten Menschenbild dasrgestellt. Diese Art der Ganzkörperdarstellung gibt es relativ selten. Man findet sie aber auch im Reichstag bei den Kanzlerportraits.
  • Plakatabrisse: Es werden zerfallende, beschädigte Plakate gezeigt, die vielen übereinander geklebten Schichten treten hervor. Es liegt den Arbeiten keine politische, sondern eine gestalterische Intention zugrunde.
  • Bäume und Wurzeln: Wenn man die Gemälde sieht, denkt man an die Stürme Kyrill (2007) oder Friederike (vergangene Tage). In den Formen gibt es Kontrast zwischen spitzen und stumpfen Formen. Die Farbigkeit der Bilder ist auf Grau und Beigetöne reduziert. Trotz der ruhigen Farbigkeit ensteht durch die Form eine Dynamik in den Bildern.

Wir freuen uns über das zahlreiche Interesse an der Veranstaltung.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 8. März 2018 besichtigt werden.

Leider keine Fotos zur Ausstellung!

Der Kunstverein Kreis Gütersloh e.V. schreibt über Irmela Osthus (Bitte anklicken)

Presseberichte:

Ankündigung

  • DRK-Sommerfest am Haus Ravensberg am 25.08.2018 ab 15 Uhr – Kulturverein ist Kooperationspartner
  • Busfahrt am 15.09.2018 nach Bremen: Besuch der Sammlung der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung in Bremen (Unkosten 25 € – Abfahrt um 9 Uhr – Rückfahrt um 16 Uhr)
  • Feuerabend im Steinbruch am 29.9.2018 ab 19 Uhr
  • Konzert am 8.11.2018 geplant: ACOUSTIC EIDOLON & Thomas Loefke
  • Ausstellung im Herbst: Der syrische Künstler Tariq Alsaadi hat in Zeichnungen das Leid und Leben eines jungen syrischen Mädchens festgehalten
  • Mitgliederausstellung am 2.12.2018

Mitgliederausstellung 2017

Wie jedes Jahr zeigen Mitglieder des Kulturvereins Borgholzhausen ihre Arbeiten und feiern den kulturellen Jahresausklang.

Blick in die Ausstellung 2016                                          Foto: Ulf Richter

Die Ausstellung wurde am 3.12.2017 um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen, Schulstraße 5, eröffnet. 20 Künstler nutzten die Gelegenheit, ihre Werke zur Schau zu stellen und sie bis zum 15.1.2018 dem Publikum des Rathauses weiter zu präsentieren. Mehr als 50 Gäste erfreuten sich an den Werken und dem Vortrag von Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, die einige passende Worte zu jedem Künstler und seinen Arbeiten fand. Ein Buffet aus mitgebrachten Leckereien sorgte bei allen Anwesenden zusätzlich für Gaumenfreude.

Kurzfristig ergab sich eine musikalische Premiere. Die beiden neuen Mitglieder des Kunstvereins Barbara Lequis (Violine) und Rainer Bähr-Lequis (Gitarre) trugen mehrere Musikstücke vor. Wir danken ihnen für ihren Beitrag.

Eine Bildergalerie zu den Arbeiten (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Experience Quartett: Junges Streichquartett spielt Mozart, Webern, Borodin

Vier Musiker der Nordwestdeutschen Philharmonie – Oliwia Locher (Violine), Nakhyun Kim (Violine), Robert Mende (Viola) und Max Gundermann (Cello) – boten am Montag, dem 20.11.2017 ab 19 Uhr große kammermusikalische Hörerlebnisse.

Experience Quartet (Foto: Joseph Schräder)

Sie spielten:

  • Streichquartett in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart
  • einen langsamen Satz von Anton Webern
  • Streichquartett in D-Dur von Alexander Porfirjewitsch Borodin

Die Veranstaltung fand dieses Mal im Rathausfoyer in Borgholzhausen, Schulstraße 5 statt. Der Eintritt betrug 10 €. Die zahlreichen Besucher wurden belohnt mit erstklassig vorgetragener klassischer Musik. Fidi Schildmann verwandelte das Foyer mit eigenen Kulissenwänden in eine Bühne, die eine angenehme, auf die Musiker konzentrierte, Atmosphäre bot. Die Zuhörer saßen im Bereich der Treppen auf drei Höhen. So konnten alle Konzertbesucher gut sehen und hören. Die Musiker und Zuhörer attestierten dem Voyer einen sehr guten Raumklang.

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Presseberichte:

Autorenlesung “Capitán Vadell und die Stasi” Kriminalroman von Dr. Günther Fischer

Am Freitag, dem 27.10.2017 fand im Museum in Borgholzhausen, Freistraße 25, eine Autorenlesung statt:

Dr. Günther Fischer stellte seinen Kriminalroman “Capitán Vadell und die Stasi” vor.

Günther Fischer                                     Foto: © 2017 Gisela Fischer

Dr. Günther Fischer (Jahrgang 1951) ist promovierter Medienwissenschaftler und hat viele Jahre als Fernsehjournalist für ARD und ZDF gearbeitet. 1997 machte er sich selbständig und produzierte Industriefilme und Medien für den internationalen Markt. Später entdeckte er für sich auch das Buch als ein geeignetes Ausdrucksmittel und begann zuerst mit Kurzgeschichten.
Zur Zeit arbeitet er an einer Krimireihe um den malorquinischen Ermittler Capitán Vadell. Mallorco ist ihm durch viele Besuche seit den 60er Jahren vertraut. Er hat dort auch persönliche Kontakte, die ihm Einblicke in malorquinische Polizeiarbeit ermöglichen. Andererseits hat er in Berlin-Hohenschönhausen einen Zeitzeugen kennengelernt, der als Stasi-Sträfling Haft und Folter ertragen musste, und darüber hinaus Experimente mit Psychopharmaka erleiden musste. Beide Seiten, auf detailierte Recherche aufbauend, bringt er in seinem Roman zusammen. Er schreibt zum Buch:

“Capitán Pedro Vadell war in Madrid Verbindungsbeamter zum BKA, hat gegen das organisierte Verbrechen ermittelt und ist froh, wieder in seiner ruhigen mallorquinischen Heimat zu sein. Er arbeitet bei der Mordkommission der Guardia Civil in Palma. Aber von Ruhe keine Spur:
Denn mit dem Tourismus kamen nicht nur harmlose Besucher auf die ehemalige »Insel der Stille«.

Der Besuch seiner Freunde, die mit ihm Mallorca kennenlernen wollen, verheißt ein paar entspannte Tage. Aber der Unfall eines deutschen Urlaubers aus Porto Cristo macht seinem eigenen Kurzurlaub ein jähes Ende.

Stattdessen sieht er sich mit bisher für ihn unbekannten Machenschaften der Stasi konfrontiert. Die Stasi? Jahre nach der Wende? Auf Mallorca?
Ein aufwendig recherchierter und anspruchsvoll geschriebener Thriller, der Politik, jüngste deutsche Geschichte, menschliche Schicksale und den klassischen Kriminalroman auf eine Weise verbindet und schildert, die die Leser nicht mehr loslässt. Die Geschichte beruht auf Tatsachen.”

Ablauf der Lesung:

  • Kurzer Powerpointvortrag über die Stasi.
  • Lesung Teil eins.
  • Pause
  • Kurzer Film: Lernen Sie die Orte der Handlung und den »echten Capitán Vadell« kennen.
  • Lesung Teil zwei.
  • Fragerunde mit dem Autor, Kauf- und Signierrunde.

Buchbestellung möglich über den Link: Buchbestellung Fischer

(Bilder: Ulf Richter)

Beginn war 19 Uhr, Eintritt 3 € (an der Abendkasse).

Presseberichte:

Johan Sol – strukturierter UNSINN

Am Sonntag, dem 15.10.2017 zeigte der Kulturverein Borgholzhausen in einer Ausstellungseröffnung strukturierten Unsinn über Wesen und andere Menschen, die man noch nicht gesehen hat. Verzapft hat diesen Unsinn Johan Sol.
Wer wissen wollte, was sich dahinter versteckt, der konnte sich in der Rathausgalerie in Borgholzhausen einen Eindruck verschaffen. Wer den Termin nicht wahrnehmen konnte, der kann das bis zum 29.11.2017 zu den Öffnungszeiten des Rathauses nachholen. Es lohnt sich! Es ist angebracht, sich etwas Zeit mitzubringen.

Die Begrüßung erfolgte durch Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins.

Die einführenden Worte zur Ausstellung sprach Barbara Remmert vom Gütersloher Künstlerkreis.

Der Künstler, gebürtiger Niederländer, studierte Grafik und war Chefdesigner bei der Königlichen Niederländischen Textilunion. Danach war er bei der Firma Vossen in Gütersloh tätig. Später machte er sich selbstständig als Designer von Teppichkunst. Im Ruhestand fand er keine Ruhe und begann, strukutrierten Unsinn zu schaffen. Frido Jacobs vom Gütersloher Kunstverein sagte dazu : „Hier wurde die alte Tradition, Bild und Wort miteinander zu kombinieren, wieder aufgenommen. Die Arbeiten besitzen eine spielerische Anmutung. Karikaturen, die weder zynisch noch boshaft sind. Ein herrlicher Unsinn.“

Leider keine Fotos zur Ausstellung!

Presseberichte:

Angelika Flaig – Widerschein der Steine

Am Sonntag, dem 3. September 2017 lud der Kulturverein Borgholzhausen wieder zu einer Vernissage ein: Die Künstlerin Angelika Flaig stellt Arbeiten unter dem Titel “Widerschein der Steine” aus.Dier Eröffnung war um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, begrüsste die Künstlerin und die Gäste und gab einen kurzen Lebensüberblick über Angelika Flaig.

Zur Einführung sprach die Künstlerin. Sie stellte das Steindruckverfahren (Lithografie) vor. Es wurde 1798 von Alois Senefelder erfunden und ist ein Flachdruckverfahren (Farbe führende und nicht führende Schicht sind in einer Ebene), das seit dem 19. Jahrhundert  zur meist angewendeten Drucktechnik gehörte (heute durch die Offsetdruck abgelöst). Es ermöglichte die Herstellung von mehrfarbigen Drucken, die preislich für eine sehr viel größeren Bevölkerungsgruppe erschwinglich war (davor eigentlich nur für Adlige, reiche Bürger oder den Klerus). Auf die völlig plan geschliffenen Steine kann mit allen möglichen Stoffen, die fetthaltig sind, bildliche Darstellungen aufgetragen werden. Abschließend muss der Stein mit einer Salpetersäure haltigen Ätze behandelt werden. Die Technik verlangt sehr viel Fachwissen, weshalb oft Künstler ihre Arbeiten von einem Lithografen weiterverarbeiten lassen. Sie selbst führt alle Schritte bis zur Fertigstellung selbst durch, da sie dadurch alles selbst steuern und beeinflussen kann. Ihre Arbeiten sind alles Unikate, keine gleicht der anderen. Ihre Druckstöcke hebt sie auf in einem “Druckstockarchiv”. Deshalb findet man in ihren Werken auch immer wiederkehrende  Motive, d.h. der gleiche Druckstock findet in unterschiedlichen Zusammenhängen wiederholt Verwendung. Andererseits sammelt sie auch Probedrucke und verwendet sie in Collagagen.

Angelika Flaig trug ein Gedicht von Immanuel Weißglas vor, das sie als inspirierend für ihre Arbeit empfindet:

MONDQUELLE

ENTSPRINGE, NASSER
MOND, IM GEMÄUER:
EINE QUELLE WASSER,
EINE QUELLE FEUER.

IM MOOS, IM SANDE,
UND FELSGEBOREN,
GEHT IHR IM LANDE,
MONDTROPFEN, VERLOREN.

DIE TAGE FLIESSEN,
IM TRÄNENFERNE,
UND NÄCHTE VERGIESSEN
DIE TRÄNENSTERNE.

DASS WANGENBLASSER
DEIN ANTLITZ MIR BLIEBE:
EIN SPRUCH WASSER,
EIN SPRUCH LIEBE.

Leider keine Fotos zur Ausstellung!

Die Ausstellung kann vom 3.September bis zum 12. Oktober zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Kürzlich wurde Angelika Flaig in Stuttgart von der Kunststiftung Sabine Hoffmann für ihr Lebenswerk geehrt. Informationen über die Künstlerin könnt ihr auf ihrer Hompage angelika-flaig.de erhalten.

Leider kann das angekündigte kleine Konzert der klassischen Akkordeon-Künstlerin Nancy Laufer aus Berlin nicht stattfinden, da sie aus familiären Gründen an diesem Tag verhindert ist. Schade!

Presseberichte:

 

Feuerabend im Steinbruch

Am Freitag, dem 1.9.2017 kommt ab 19 Uhr in den Steinbruch! Fiddi (Elfriede Schildmann)s großartige Idee: Wir treffen uns, sitzen am Feuer, wer kann und mag, musiziert. Wir schauen in die Flammen und freuen uns an der Illumination der Felswände, philosophieren vor uns hin und genießen das Leben … (Würstchen und Getränk dabei).

Diesem Aufruf kamen mehr als 60 Menschen nach. Das Wetter spielte mit. Nach dem Regen am Nachmittag war alles wieder trocken. Die Temperaturen passten durchaus. Wem es nicht warm genug war, konnte näher an das Feuer rücken, das in einer großen Feuerschale genug Wärme abgab.

Familie Schäfer sorgte für Getränke und Essen, alle waren also bestens versorgt.

Feuer, Gespräche und Musik brachten die Menschen einander näher. Einige hatten ihre Musikinstrumente, sogar eine ganze Truhe mit verschiedenen Rhythmusinstrumenten mitgebracht, in der Mundorgel fand man Lieder zum gemeinsamen Singen. Alexander Heim trug mit seiner Gitarre und seinem Gesang sehr zum Gelingen des Abends bei. Er konnte viele Liederwünsche erfüllen und unterstützte andere bei dem Vortrag ihrer Lieder. Etwas später kam Medo Al Tewini und spielte einige Solostücke auf seiner Laute aus seiner syrischen Heimat. Allmählich wurde es dunkel und der Schein des Feuer zusammen mit der Beleuchtung am Felshang tauchte den Steinbruch in einen stimmungsvollen Gesamtklang.

Ein gelungener Abend. Dank an Elfriede Schildmann mit ihrer Idee und alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Hier noch ein musikalischer Beitrag zu fortgeschrittener Stunde:

 

Presseberichte:

Skulptur-Projekte Münster

Wir konnten Christiane Hoffmann für Samstag, 26.8. gewinnen, uns eine Führung in Münster anzubieten. Vormittags hin, späteren Nachmittag zurück. Kosten inklusive Anreise mit einem Bus betrugen 20 Euro. Mehr als 20 Personen hatten sich angemeldet.
– Abfahrt um 9.30 Uhr am Museum in Borgholzhausen
– Rückfahrt um ca. 16 Uhr in Münster

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Presseberichte:

Siehe folgende Links oder Dokumente

Kulturfrühstück 2017

Auch dieses Jahr wurde wieder zum Kulturfrühstück eingeladen. Dieses Mal fand das unterhaltsame Beisammensein am 23.7.2017 im Heimatmuseum statt. Anke Wienke hatte wieder alles mit viel Sorgfalt vorbereitet. Vielen Dank!

Etwa 50 Mitglieder und Freunde fanden sich ein, um bei selbstkreierten und mitgebrachten Leckereien und bei Musik von Helmut Neuhaus (Gitarre und Gesang) einen schönen Sonntagmorgen zu genießen. Das Wetter war nicht sehr vertrauenswürdig. Deshalb fand das Essen im Heimatmuseum und davor auf dem Bürgersteig statt. Der Regen hatte aber ein Einsehen und hielt sich bis kurz vor dem Ende zurück. Es war etwas windig, immer, wenn die Sonne schien, waren die Temperaturen angenehm, sonst etwas dürftig.

Helmut Neuhaus wärmte die Gäste mit seinen unterhaltsamen Liedern auf, war in seinen Texten sehr improvisativ (huch, was für ein Wort).

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Presseberichte: