Worried Men Skiffle Group

Am Samstag, dem 29. August 2015 um 19:30 Uhr, trat die Gruppe Worried Men Skiffle Group im Schafstall im Bönkerschen Steinbruch in Borgholzhausen auf. Bei bestem Wetter und bester Stimmung lauschten etwa 70 Zuhörern den fünf Musikern.

Plakat

Presseberichte:

Kulturfrühstück 2015 bei Ehepaar Schepp

Am Sonntag, dem 21. Juni 2015 fand das Kulturfrühstück bei Angela und Johannes Schepp statt. Etwa 100 Gäste hatten Glück mit dem Wetter. Es blieb trocken, die Lufttemperaturen ließen etwas zu wünschen übrig. In der großen Gartenanlage rund um die Mühle ließ es sich sehr angenehm essen, trinken, unterhalten, umsehen und auch der Musik zuhören. Denn es spielte das Balaleika-Orchester der Kreismusikschule Osnabrück, das auf einer Steinterasse vor der Mühle von Blumentöpfen und Metallskultpuren umgeben ihre Musik zum Besten gab.

KF_2015_Einladung_2Ein kleiner Höhepunkt war ein Geigensolo eines achtjährigen Jungen, der seit mehrern Jahren das Geigespielen nach der Suzuki-Methode lernt, die sich gerade an sehr junge Menschen richtet. Schließlich animierte das Balaleika-Orchester einige Zuschauer zum Tanzen. Ein rundherum schöner Sonntag in herrlicher Athmosphäre. Vielen Dank dem Ehepaar Schepp und den Nachbarn.

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Presseberichte:

Saitenzungenspiel – großartiger Konzertabend!

Die jungen Musikerinnen Elisabeth Horn (Violine) und Stefanie Mirwald (Akkordeon), spielten im fast ausverkauften Museum und begeisterten die Besucher mit ihrer Musik, ihren Erzählungen und ihrer ungeheuer sympathischen Ausstrahlung!

Zunächst erklärte Stefanie Mirwald ihr technisch sehr kompliziertes Instrument. Nach einem, eher scherzhaft gemeinten, bayrischen Volksstück auf dem Akkordeon, hörten die Gäste zunächst einen ursprünglichen argentinischen “Volks”-Tango.

Der Hauptteil des Abends war aber dem Tango Nuevo des Musikers und Komponosten Astor Piazolla gewidmet.

Einzig ein Auszug aus dem Stück “Saitenzungenspiel”, komponiert von Georg Katzer, spannte den Bogen bis zu “Neuer Musik”. Hier ein Hörbeispiel: 

Nach begeistertem Applaus und mehreren “Vorhängen” endete der Abend sehr berührend mit “Adios nonino”, komponiert von Piazolla für seinen verstorbenen Vater.

Hier einige Fotos von Joseph Schräder, der das Duo Saitenzungenspiel für Borgholzhausen “entdeckt” hat.

Besprechung im Haller Kreisblatt vom 8.9.2014: Musikalische Reise zum Tango Nuevo

Besprechung im Westfalenblatt vom 8.9.2014: Tango für die Ohren

Duo SaitenZungenspiel – “Tango Nuevo” – Akkordeon und Violine

Elisabeth Horn und Stefanie Mirwald bilden das Duo “SaitenZungenspiel”

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(Foto von Duo SaitenZungenspiel)

Sie spielen klassische Tangovariationen (Astor Piazolla) und Anderes und traten am Freitag, dem 5. September 2014 um 19:30 Uhr im Museum in Borgholzhausen, Freistraße 25 vor knapp 40 Zuschauern auf.

Ankündigung im Haller Kreisblatt vom 30.8.2014: Tango Nuevo

Vom September 2008 mit dem Stück “SaitenZungenspiel” von Georg Katzer (1935) eine Kostprobe auf Youtube. Das Stück war Namensgeber für das Duo.

Laut Wickipedia bezeichnet man “als Tango Nuevo (spanisch für neuer Tango, manchmal auch Neotango) (…) die Stilentwicklung, den Tango Argentino zu zeitgenössischen Formen und Kunstansprüchen weiterzuentwickeln. Dies beinhaltet die Weiterentwicklung und Synthese der klassischen Tangomusik mit modernen, meist populärmusikalischen Mitteln und die Weiterentwicklung und Variation der Formen und Elemente im Tango Argentino.”

Über die Künstlerinnen: 

Elisabeth Horn studiert seit 2011 an der Musikhochschule Lübeck im Hauptfach Violine bei Prof. Maria Egelhof.

Stefanie Mirwald (Akkordeon) hat im Juli bei Prof. Stefan Hussong an der Musikhochschule Würzburg ihr Diplom mit Auszeichnung abgeschlossen. Sie beginnt Ende September in Basel den Master.

Seit der gemeinsamen Teilnahme am Wettbewerb Jugend musiziert besteht das Duo SaitenZungenspiel als festes Ensemble.

2008 gewannen Stefanie und Elisabeth in Freiburg im Rahmen des Wettbewerbs WESPE (Wochenende der Sonderpreise/Anschlusswettbewerb von Jugend musiziert – Bundesebene) den Sonderpreis der Stadt Erlangen für die „Beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes“.

2012 erhielt das Duo auf dem Wettbewerb DAM (Deutschen Akkordeon Musikpreis) den 1. Preis in der Kategorie Kammermusik, Professionals mit voller Punktzahl.

Die beiden Musikerinnen sind seit 2013 Stipendiaten der Förderergesellschaft der Musikhochschule Lübeck im Rahmen des Projektes Musikerkennen. 

Bernhard Wöstheinrich – Malerei

Bernhard Wöstheinrich – Malerei

Eröffnung war am Sonntag, den 24. August 2014 im Rathaus Borgholzhausen. Die Begrüßung übernahm Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins. Die Einführungsrede hielt Dr. Judith Krafczyk (Kleinkunstbühne Gütersloh). Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Tim Motzer (Video bei Youtube), Gitarrist aus Philadelphia. Die Ausstellung ist bis zum 22. September zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

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“Bernhard malt Verben und Adjektive, doch niemals beschränkte Substantive. Manchmal ist seine Arbeit organisch, schroff, biologisch; manchmal zart; immer aber leidenschaftlich, intelligent. Seidige Lichtwellen beleuchten ausufernde Rätsel, harte misstönende Kontraste, Gegenüberstellungen bringen die Vorstellungskraft der Betrachter ins Schleudern” – Kathy Melaas

Bernhard Wöstheinrich ist am 28.6.1968 in Herzebrock geboren und lebt heute in Berlin, wird aber zur Ausstellungseröffnung da sein. Er ist ein vielfältiger Künstler, der sich als Komponist, Musiker, Maler und Multimedia-Künstler einen Namen gemacht hat. Er ist Diplom-Designer und studierte an der Fachhochschule in Bielefeld visuelle Kommunikation. Das Thema seiner Diplomarbeit war “Visualisierung von Klang und Musik”. Seit 1996 ist er Mitglied in der Band Centrozoon, deren Musikrichtung der elektronischen Musik zuzuordnen ist. Unter dem Pseudonym “The Redundant Rocker” veröffentlicht er Soloalben. Als Multimedia-Künstler hat er zahleiche Auftritte gehabt und an vielen Ausstellungen teilgenommen, auch im Ausland (aus Wikipedia).

Bilder zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Bernhard Wöstheinrich liebt das an sich spannungslose quadratische Format und legt keinen großen Wert auf den goldenen Schnitt. Die Spannungen kommen durch die Abweichungen, dadurch, wie das Dargestellte sich im Bild verteilt. Räumlichkeit dient der Orientierung im Bild. Die Bilder sind Ausdruck von Stimmungen, aber nicht solchen wie Trauer oder dergleichen. Die Motive könnten auch aus dem Mikrokosmos oder Makrokosmos entlehnt sein.

Beitrag zur Ausstellung im Haller Kreisblatt vom 25.8.2014: HK Appell an die Gefühle des Betrachters

Ankündigung im Westfalenblatt vom 15.8.2014:
WB Ankuendigung

Ankündigung im Haller Kreisblatt vom 18.8.2014:
HK Ein digitales Ergebnis auf analogem Weg

Liederabend und Ausstellung zu Alma Rosé – “Don’t forget me …”

Zum Gedenken an Alma Rosé, Leiterin des Frauenorchsters in Ausschwitz fanden zum Jahresbeginn zwei Veranstaltungen statt:

Therese Berger, Heidi Kommerell und Sabine Ritterbusch

Therese Berger, Heidi Kommerell und Sabine Ritterbusch (von links)

  • Am Freitag, dem 17.1.2014 gab es im Evangelischen Gemeindesaal, Kamgarten 1 einen Liederabend. Die Pianistin Heidi Kommerell ist seit vielen Jahren bemüht, vergessene Komponisten und Komponistinnen wieder in das heutige Bewusstsein zurückzuholen: So auch Alma Rosé, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Wien geboren, aus einer Musikerfamile stammend, jüdischer Abstammung, selbst Geigenvirtuosin, nach Auschwitz deportiert dort das Frauenorchester leitete.
    Begleitet von Heidi Kommerell sang die Sopranistin Sabine Ritterbusch Lieder aus der damaligen Zeit von Alma Schindler-Mahler, Gustav Maler und Erich Wolfgang Kornfeld. Damit abwechselnd las die Schauspielerin Therese Berger auszugsweise Passagen aus Alma Rosés Biographie, die einen tiefen Eindruck von ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebenssituation hinterlies.
  • Am folgenden Sonntag, dem 19.1.2014 folgte dazu eine Ausstellungseröffnung mit 18 großformatigen Tuschezeichnungen von Michaela Berning-Tournier. Die Arbeiten zeigen Alma Rosé in verschiedenen Lebensabschnitten, beginnend in Wien als “Die glückliche Debütantin” über “Flucht vor den Nationalsozialisten” , “Spielen für die Lagerleitung” bis zu zwei Zeichnungen zu “Sterbelied” aus Korngolds “Liedern des Abschieds”, die er bereits zu Beginn der 20er Jahre der 15-jährigen Alma Rosé gewidmet hatte. In einem eindrucksvollen Gespräch mit Heidi Kommerell erzählen beide von dem Entsehungsprozess, ihren Gedanken und Gefühlen, die beiden Veranstaltungen zugrunde liegen.

Bilder zum Liederabend und der Ausstellungeröffung, Tuschezeichnungen von Michaela Berning-Tournier (Fotos: Ulf Richter):

Beitrag aus dem Haller Kreisblatt: HK_Ein Liederzyklus, der berührt

Kulturfrühstück 2013

Am 21.Juli haben wir uns im Garten des Museums zum gemeinsamen Frühstück getroffen, das war eine zu 110% gelungene Veranstaltung!

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Super organisiert von Anke Wienke – riesengroßes DANKE, liebe Anke!

Musik vom Feinsten, Los Elegantos (Wilma Pilz, Hansi Reinhardt, Willem Tönsing und Wolfgang Köhler)          –        und hier gibt es  Hörproben

Buffet wieder reichhaltig, vielfältig, köstlich!!! – haben wir alle selber gemacht!

Und den wunderschönen, gepflegten, lauschigen Garten verdanken wir den Mittwochsmännern vom  Heimatverein Borgholzhausen – danke dafür!

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

 

Anton Rothmeier – Knopfbilder und Assemblagen

Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 7. April 2013 um 15 Uhr                                        im Museum Borgholzhausen, Freistr. 25

geöffnet mittwochs und sonntags von 15 – 18 Uhr

Anton Rothmeier Knopfbild Hahn

Anton Rothmeier Knopfbild Hahn

 

Zur Museumseröffnung nach der Winterpause zeigen der Heimat- und der Kulturverein Borgholzhausen die einzigartige Knopfbildsammlung des vor 8 Jahren gestorbenen Alterskünstlers Anton Rothmeier. Rothmeier lebte bis 2002 mit seiner Frau Marie in Feldatal-Ermenrod im Vogelsberg/Hessen und wäre, wie der Borgholzhauser Maler Kroe, im Jahr 2012  100 Jahre geworden.

Rothmeiers  künstlerische  Laufbahn begann allerdings erst im Jahre 1983, als er  bei einem Wettbewerb der „Hörzu“ ein selbst gefertigtes Knopfbild mit dem Motiv eines Adlers einreichte. Die Prämierung in Wien innerhalb der Ausstellung „Festival der Fantasie“ spornte den damals 70-jährigen an, auf diesem Wege weiterzuarbeiten.

Rothmeier schuf zwischen 1983 und 2000 über 40 Knopfbilder, die Motive aus der Grimmschen Märchenwelt, aus Alltag und Tierwelt zeigen ,aber auch aktuelles aus Politik und Show Phantasie- und humorvoll darstellen. Bunte, schillernde Knöpfe wurden von Rothmeier wie Schuppen oder Schindeln zusammengenäht , und die dabei entstandenen leicht erhabenen Flächen bilden zusammengesetzt die Körper der Motivfiguren. Dem aufmerksamen Betrachter kommt es vor, als hätten die Figuren einen Panzer oder eine Rüstung aus bunten Knöpfen. Die einmalige Kombination von Rahmen aus 50erJahre-Schranktüren, planairer Hintergrundmalerei auf einfacher Wellpappe, Ausschnitten aus Fernsehzeitungen der 60- 80er Jahre für die Köpfe und andere Körperteile, sowie die angenähten Knöpfe selbst hätte Rothmeier ohne weiteres Mitglied berühmter Künstlergruppierungen der 60er Jahre werden lassen (Neo-Realisten, Neo-Surrealisten).So aber lebte er mit seiner Frau unbehelligt und bescheiden in einem 3-geschossigen Haus im Vogelsberg ,deren Hauptwohnräume allerdings von seiner Frau Marie knopffrei gehalten wurden. Immerhin hat Anton Rothmeier bei seiner Kunst fast 35.000 Knöpfe verarbeitet!

Die Ausstellung im Heimathaus offenbart uns nicht nur einen großen Künstler und Sammler, sondern zeigt uns eindrucksvoll, wie man im Alter mithilfe von Humor und Kreativität ein erfülltes Leben gestalten kann.

Musik: Christine Weghoff und Olaf Pyras

Das Musikerpaar Olaf Pyras und Christine Weghoff  aus Gudensberg-Deute  begleiten die Eröffnung der Ausstellung Anton Rothmeier mit  einem Stück von John Cage, sowie eigenen Musikexperimenten. Passend zum Sujet wird es kleine poetische und musikalische Reisen durch Knopfkataloge und Knopfgedichte geben, die die beiden Kulturförderpreisträger (2007 und 2012) der Stadt Kassel exklusiv für die Rothmeier-Vernissage in Borgholzhausen komponiert haben.

Till Thomas Schneider – Raum & Rhytmus

Ausstellungseröffnung am 17. März um 11:15 Uhr

Rathausgalerie Borgholzhausen, Schulstr. 5

Atelier und Informationen Till Thomas Schneider

Musikalische Begleitung von Art Zen & Friends , jazzorientierter Rock mit hohem Improvisationsanteil (dr I b I git I p I voc )

"CALYPSONIANS" Öl auf Leinwand 2012

“CALYPSONIANS”
Öl auf Leinwand 2012

Till Schneiders Berufswunsch war es von Kindesbeinen an, Maler zu werden. Schon im Vorschulalter hatte er bei seinem Großvater Hugo Bergerhof einem Apotheker, zu dessem Berufsbild auch die Malerei in der Tradition von Cranach gehörte, ein Eckchen, wo er sich ausprobieren konnte. Begriffe wie Chromgelb oder Zinnober waren für ihn die reinste Magie. Gegen alle Widerstände, die das Leben so zu bieten hatte, ist er seinem Berufswunsch treu geblieben auch wenn er dafür lange Tage auf dem LKW verbringen muß.

Schneiders Bilder folgen der barocken Idee der Raumauflösung. Durch kalkulierte Farbebenen entstehen “Raumangebote” für den Betrachter. Die Vieldeutigkeit der räumlichen Wahrnehmung entfacht dessen Imagination, indem dieser immer wieder neue Zusammenhänge zwischen Formen und Farben herstellen kann. Diesem Gedanken folgte Schneider schon in seinen seriellen Arbeiten. Inzwischen gelingt es ihm durch mehr Komplexität Rhythmus und Raum in einem Bild zu vereinen. Dazu wendet er die malerischen Mittel wie Spiegelung, Reihung oder Drehung an, was eine Analogie zur Polyphonie der Fuge oder des Jazz herstellt.                                                                                                                                                     Was für den Beobachter eben noch Vordergrund war, wird beim nächsten Hinschauen zum Hintergrund. Hier wird er zum Gestalter eigener Wahrnehmung, wenn er durch intensives Schauen in einen meditativ improvisierenden Zustand gerät.

Bei der Ausstellungseröffnung werden Schneiders Bilder durch die Musik von ART ZEN & Friends unterstützt, die jazzbeeinflusste Rockmusik mit großem Improvisationsanteil darbieten.

Amor ist mein Lied

Amor ist mein Lied – Musik der Empfindsamkeit für Traversflöte und Laute

Samstag, 10. Nov. um 20 Uhr im Museum Borgholzhausen, Freistraße 25

Anne Freitag (Traversflöte) und Thorsten Bleich (Laute) spielen

Carl Friedrich Abel, C. Ph. Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Adam Falckenhagen und Johann Adolf Hesse