Mitgliederausstellung 2017

Wie jedes Jahr zeigen Mitglieder des Kulturvereins Borgholzhausen ihre Arbeiten und feiern den kulturellen Jahresausklang.

Blick in die Ausstellung 2017                                          Foto: Ulf Richter

Die Ausstellung wurde am 3.12.2017 um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen, Schulstraße 5, eröffnet. 20 Künstler nutzten die Gelegenheit, ihre Werke zur Schau zu stellen und sie bis zum 15.1.2018 dem Publikum des Rathauses weiter zu präsentieren. Mehr als 50 Gäste erfreuten sich an den Werken und dem Vortrag von Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, die einige passende Worte zu jedem Künstler und seinen Arbeiten fand. Ein Buffet aus mitgebrachten Leckereien sorgte bei allen Anwesenden zusätzlich für Gaumenfreude.

Kurzfristig ergab sich eine musikalische Premiere. Die beiden neuen Mitglieder des Kunstvereins Barbara Lequis (Violine) und Rainer Bähr-Lequis (Gitarre) trugen mehrere Musikstücke vor. Wir danken ihnen für ihren Beitrag.

Eine Bildergalerie zu den Arbeiten (Fotos: Ulf Richter).

Eine weitere Bildergalerie zu der Vernissage (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Johan Sol – strukturierter UNSINN

Am Sonntag, dem 15.10.2017 zeigte der Kulturverein Borgholzhausen in einer Ausstellungseröffnung strukturierten Unsinn über Wesen und andere Menschen, die man noch nicht gesehen hat. Verzapft hat diesen Unsinn Johan Sol.
Wer wissen wollte, was sich dahinter versteckt, der konnte sich in der Rathausgalerie in Borgholzhausen einen Eindruck verschaffen. Wer den Termin nicht wahrnehmen konnte, der kann das bis zum 29.11.2017 zu den Öffnungszeiten des Rathauses nachholen. Es lohnt sich! Es ist angebracht, sich etwas Zeit mitzubringen.

Die Begrüßung erfolgte durch Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins.

Die einführenden Worte zur Ausstellung sprach Barbara Remmert vom Gütersloher Künstlerkreis.

Der Künstler, gebürtiger Niederländer, studierte Grafik und war Chefdesigner bei der Königlichen Niederländischen Textilunion. Danach war er bei der Firma Vossen in Gütersloh tätig. Später machte er sich selbstständig als Designer von Teppichkunst. Im Ruhestand fand er keine Ruhe und begann, strukutrierten Unsinn zu schaffen. Frido Jacobs vom Gütersloher Kunstverein sagte dazu : „Hier wurde die alte Tradition, Bild und Wort miteinander zu kombinieren, wieder aufgenommen. Die Arbeiten besitzen eine spielerische Anmutung. Karikaturen, die weder zynisch noch boshaft sind. Ein herrlicher Unsinn.“

Einige Fotos zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Angelika Flaig – Widerschein der Steine

Am Sonntag, dem 3. September 2017 lud der Kulturverein Borgholzhausen wieder zu einer Vernissage ein: Die Künstlerin Angelika Flaig stellt Arbeiten unter dem Titel “Widerschein der Steine” aus.Dier Eröffnung war um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, begrüsste die Künstlerin und die Gäste und gab einen kurzen Lebensüberblick über Angelika Flaig.

Zur Einführung sprach die Künstlerin. Sie stellte das Steindruckverfahren (Lithografie) vor. Es wurde 1798 von Alois Senefelder erfunden und ist ein Flachdruckverfahren (Farbe führende und nicht führende Schicht sind in einer Ebene), das seit dem 19. Jahrhundert  zur meist angewendeten Drucktechnik gehörte (heute durch die Offsetdruck abgelöst). Es ermöglichte die Herstellung von mehrfarbigen Drucken, die preislich für eine sehr viel größeren Bevölkerungsgruppe erschwinglich war (davor eigentlich nur für Adlige, reiche Bürger oder den Klerus). Auf die völlig plan geschliffenen Steine kann mit allen möglichen Stoffen, die fetthaltig sind, bildliche Darstellungen aufgetragen werden. Abschließend muss der Stein mit einer Salpetersäure haltigen Ätze behandelt werden. Die Technik verlangt sehr viel Fachwissen, weshalb oft Künstler ihre Arbeiten von einem Lithografen weiterverarbeiten lassen. Sie selbst führt alle Schritte bis zur Fertigstellung selbst durch, da sie dadurch alles selbst steuern und beeinflussen kann. Ihre Arbeiten sind alles Unikate, keine gleicht der anderen. Ihre Druckstöcke hebt sie auf in einem “Druckstockarchiv”. Deshalb findet man in ihren Werken auch immer wiederkehrende  Motive, d.h. der gleiche Druckstock findet in unterschiedlichen Zusammenhängen wiederholt Verwendung. Andererseits sammelt sie auch Probedrucke und verwendet sie in Collagagen.

Angelika Flaig trug ein Gedicht von Immanuel Weißglas vor, das sie als inspirierend für ihre Arbeit empfindet:

MONDQUELLE

ENTSPRINGE, NASSER
MOND, IM GEMÄUER:
EINE QUELLE WASSER,
EINE QUELLE FEUER.

IM MOOS, IM SANDE,
UND FELSGEBOREN,
GEHT IHR IM LANDE,
MONDTROPFEN, VERLOREN.

DIE TAGE FLIESSEN,
IM TRÄNENFERNE,
UND NÄCHTE VERGIESSEN
DIE TRÄNENSTERNE.

DASS WANGENBLASSER
DEIN ANTLITZ MIR BLIEBE:
EIN SPRUCH WASSER,
EIN SPRUCH LIEBE.

Einige Fotos zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

 

Die Ausstellung kann vom 3.September bis zum 12. Oktober zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Kürzlich wurde Angelika Flaig in Stuttgart von der Kunststiftung Sabine Hoffmann für ihr Lebenswerk geehrt. Informationen über die Künstlerin könnt ihr auf ihrer Hompage angelika-flaig.de erhalten.

Leider kann das angekündigte kleine Konzert der klassischen Akkordeon-Künstlerin Nancy Laufer aus Berlin nicht stattfinden, da sie aus familiären Gründen an diesem Tag verhindert ist. Schade!

Presseberichte:

 

Skulptur-Projekte Münster

Wir konnten Christiane Hoffmann für Samstag, 26.8. gewinnen, uns eine Führung in Münster anzubieten. Vormittags hin, späteren Nachmittag zurück. Kosten inklusive Anreise mit einem Bus betrugen 20 Euro. Mehr als 20 Personen hatten sich angemeldet.
– Abfahrt um 9.30 Uhr am Museum in Borgholzhausen
– Rückfahrt um ca. 16 Uhr in Münster

FOTO: EKKEHARD HUFENDIEK (Siehe Artikel im Haller Kreisblatt)

Hier von Joseph Schräder einige Aufnahmen zur Veranstaltung in Münster:

Presseberichte:

Siehe folgende Links:

Violenbachschule Nord – Wir malen durch die Stadt

Am 12. Juli 2017 war die Eröffnung der Ausstellung “Wir malen durch die Stadt” der vierten Klassen der Violenbachschule Nord in Borgholzhausen.

Um 11 Uhr eröffnete der Bürgermeister Dirk Speckmann die Veranstaltung in der Rathausgalerie, Schulstraße 5.

Titelblatt des Stadtführers

Dann übernahmen die Schüler es selbst, ihr Projekt vorzustellen, das im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule läuft. Idee und Konzept stammen von Susanne Kinski. Es wurde von ihr und den Schülern in diesem Schuljahr umgesetzt und fand mit der Herausgabe eines Stadtführers und der Ausstellung ihren Abschluss.

Sandro, einer der Schüler, sagt dazu im Stadtführer:

“Jeden Mittwoch haben wir mit Frau Kinski Kunst. Ein Jahr lang haben wir an diesem Stadtführer gearbeitet. In unserem Stadtführer sind gemalte Bilder über Borgholzhausen, über Lieblingsplätze, Sehenswürdigkeiten und über das, was wir in Borgholzhausen gerne machen. Besonders das Freibad und der Sportplatz liegen den Leuten am Herzen, die lebensfreudig sind.”

Einige Bilder aus der Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Prof. Jochen Geilen – ZWEIRAD

Am 11. Juni 2017 wurde die Grafikausstellung ZWEIRAD von Prof. Jochen Geilen eröffnet. Sie begann wie üblich um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen. Die rund 50 Gäste und der Künstler wurden von Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, begrüßt. Sie skizzierte mit einigen Worten den Lebenslauf von  Prof. Jochen Geilen.

Die Einführung in sein Werk nahm Jochen Geilen selbst vor. Er betonte, dass das Fahrrad in der Kunst bisher keine große Rolle gespielt hat, es aber derzeit zwei Jubiläen gibt:
Sein erstes Fahrradbild, eine Collage – auch in dieser Ausstellung, hat er vor 50 Jahre geschaffen, und 200 Jahre sind vergangen, seit der Forstbeamte Karl Drais seine Laufmaschine (später Draisine genannt) vorstellte (-> weiter Infos bei Wikipedia). Weiterhin gibt es an diesem Wochenende in Bielefeld an der Radrennbahn das diesjährige Stadtradeln. Einige der Zeichnungen von Jochen Geilen sind eine Hommage auf Bildende Künstler, die sie in eine Beziehung zum Fahrrad bringen: Pablo Picasso, Maurice de Vlamink, Marcel Duchamp, Max Ernst, Boccioni Marinetti, Lyonel Feininger, Paul Klee, Marino Marini und Christo. Viele der Arbeiten sind in den letzten drei Monaten entstanden. Das Thema wird Jochen Geilen auch noch in nächster Zeit beschäftigen.

Jochen Geilen schreibt zu seiner Ausstellung: Zweirad (bitte anklicken)

 

(Eine erste Fotogalerie zur Ausstellung, Fotos: Ulf Richter)

(Eine zweite Fotogalerie zur Ausstellung, Fotos: Ulf Richter)

Auf der Internetseite des Bielefelder Fördervereins Cafewelt wurde am 7.11.2013 über Prof. Jochen Geilen folgendes geschrieben:

“Prof. Jochen Geilen ist gelernter Bleisetzer. Schon sehr früh interessierte er sich für die Druckgrafik. Von 1965 – 1969 studierte er an der Bielefelder Werk­kunstschule, erst unter Otto Kraft, später unter Karl-Heinz Meyer, der sein künstlerisches Verständnis entscheidend prägte. (Wer hätte damals gedacht, dass er, Geilen, später dessen Stelle einmal übernehmen würde?) Es folgte der Besuch der Düsseldorfer Kunstakademie, die Geilen als Meisterschüler abschloss. „Die Studienzeit war sehr wichtig für mich – und ist sie auch heute noch für junge Menschen. Es ist toll zu sehen, wie sich Menschen entwickeln, mit den Jahren und Semestern reifen“, so Geilen. In seinen Werken fühlt er sich ver­pflichtet, Inhalte zu transportieren, Stellung zu nehmen auch zu politischen Themen, so z.B. in der Radierung „Schach hält wach“ (1971) oder in seinem Werk „Schmorbraten“ (1994) oder auch mit seinem Kupferstich  „Schäuble“ (1995), der ihn fast seine Professur gekostet hätte. Die Professur an der Fachhochschule Bielefeld war für ihn wie ein Geschenk. „Das Schönste am Job war der ständige Kontakt mit jungen Studenten, die einen immer neu fordern und antreiben“, resümiert Geilen.”

Über Aktivitäten von Prof. Jochen Geilen aus diesem Jahr kann man auf dem Online-Portal des Westfalen-Blattes unter der Überschrift “Die Neunte” ist da etwas erfahren.

Presseberichte:

Doris Papenbreer – Perspektiven

Am 30.4.2017 um 11:15 Uhr wurde in der Rathausgalerie, Schulstr. 5 in Borgholzhausen die Ausstellung Perspektiven der Gütersloher Künstlerin Doris Papenbreer eröffnet. Die Ausstellung dauert bis zum 7.Juni. Es werden vor allem großformatige Motive aus der Natur gezeigt: Pflanzen, Tiere und Landschaften.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins begrüßte die Künstlerin und die Gäste.

Einführung in das Werk erfolgte durch Christiane Hoffmann, Kunsthistorikerin aus Rheda-Wiedenbrück.

Fotos zur Ausstellung von Joseph Schräder:

Doris Papenbreer sagt zu ihren Arbeiten:

“Durch meine Malerei erschaffe ich Bilder, in denen gleichermaßen das Geschehene, das Erlebte und das Gefühlte einen künstlerischen Ausdruck finden.”

Einen Eindruck von ihren Arbeiten kann man sich auch auf ihrer Homepage (bitte anklicken) verschaffen.

Die Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann in ihrem Metier (Fotos von Josepf Schräder):

Presseberichte:

OTTO Piene – ZERO lebt!

Mit der nächsten Ausstellung richtet sich die Aufmerksamkeit auf Otto Piene, der 1958 zusammen mit Heinz Mack in Düsseldorf die Künstlergruppe ZERO gegründet hatte.

Die Eröffnung war dieses Mal an einem Freitag, dem 24.2.2017 um 19 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen, Schulstraße 5. Etwa 50 Interessierte ließen sich von der Kunst Pienes beeindrucken.

Joseph Schräder, stellvertretender Vorsitzender des Kulturvereins, begrüßte die Gäste und sprach über die Künstlergruppe ZERO.

Hans-Gerd Tantius, Leihgeber dieser Ausstellung, stammt wie Piene aus Lübecke und sammelt schon seit jungen Jahren Piene-Kunstwerke. Er äußerte sich zu Pienes Werk, seinem Bemühen um friedliches Licht in der Kunst, statt dem Licht, mit dem er als junger Flakhelfer den Himmel nach gegnerischen Flugzeugen absuchen musste.

Zur Einführung in das Werk Pienes wurde ein eindrucksvoller Dokumentarfilm über Pienes Lebenswerk gezeigt.

Anschließend war Zeit, um durch die Ausstellung zu gehen.

Wir möchten besonders auf die aktuell in Bielefeld, Niederwall 10, laufende Piene-Ausstellung in der Galerie Samuelis Baumgarte aufmerksam machen. Sie läuft bis zum 18.März 2017. Ein Besuch lohnt sich!

Bei Wikipedia steht über ZERO:

ZERO war eine DüsseldorferKünstlergruppe, die am 24. April1958 von Heinz Mack und Otto Piene offiziell gegründet wurde. Im Jahr 1961 kam Günther Uecker hinzu. Mack und Piene sahen die Nachkriegskunst „mit einem Übermaß an Ballast befrachtet“. Die Künstler suchten einen neuen Anfang, eine „Stunde Null“, die von der Vergangenheit unbelastet sein sollte. Sie wollten dem aufgezwungenen Drama des Zweiten Weltkriegs und seinen Gräueln eine reinere, heilere Welt entgegensetzen, indem sie in der Alternative zu den alten Kunstwertigkeiten, die sie im Informel und im Tachismus der Nachkriegszeit repräsentiert fanden, eine hoffnungsvolle und idealistische Lebensauffassung sahen. ZERO bezeichnete eine Phase des Schweigens und der Stille, eine Zwischenzone, in der ein alter Zustand in einen neuen übergeht. Die Mitglieder erzeugten mit ihren lichtkinetischen Objekten, die mit ihrem Licht und ihrer Kinetik in den Raum greifen und ihn miteinbeziehen, eine neue puristische Ästhetik, die in der Erscheinung zwischen Bild und Skulptur anzusiedeln ist. Die Gruppe löste sich 1966 auf, nachdem sich die künstlerischen und biografischen Wege ihrer Mitglieder getrennt hatten.” (-> Wikipedia ZERO)

Zu Otto Pienes Werk steht in Wikipedia:

Die bei der Gründung der Gruppe „ZERO“ vorherrschende Idee war ein von der Ebene „Null“ ausgehender kompletter Neubeginn in der Malerei und die Einbeziehung in das künstlerische Schaffen von Licht (und Schatten) sowie – für Piene – auch von Feuer. Ihre Anschauung verbreiteten Mack und Piene bis 1961 in der Zeitschrift „ZERO“.

Im Jahr 1959 entwarf Piene unter Bezugnahme auf elementare Naturenergien Lichtballette und Rauchbilder. Die Spuren von Feuer und Rauch sind wichtige Elemente dieser Werke. Er experimentierte außerdem mit Multimedia-Kombinationen (1960). Bekannt ist Piene insbesondere durch das Lichtballett und weitere lichtkinetische Arbeiten. Außerdem schuf er aufgrund seiner intensiven Auseinandersetzung mit Licht und Bewegung Luft- und Lichtskulpturen.

Einer der bekannten Werk-Zyklen von Otto Piene steht unter dem Titel „Blue Planet / Blauer Planet“. Piene setzt sich damit für den Erhalt unseres Blauen Planeten ein, indem er fordert: „Keep the Blue Planet green! / Der Blaue Planet soll grün bleiben!“ Bis zum Jahr 2009 schuf Otto Piene auf der Basis dieses Mottos jährlich neu die Trophäe des Internationalen Blue Planet Awards der Stiftung ethecon (Ethik und Ökonomie) als Unikat. (-> Wikipedia Otto Piene)

Presseberichte:

Joseph Schräder – Gegensichten

Werkschau zu seinem 80. Geburtstag

Am Sonntag, dem 15. Januar 2017 hat eine Werkschau zum 80. Geburtstag von Joseph Schräder begonnen, stellvertretender Vorsitzender des Kulturvereins Borgholzhausen. Die Ausstellung wurde mit einer sehr gut besuchten Vernissage um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen eröffnet. Wir freuen uns, dass so viele interessierte Gäste den Weg ins Rathaus gefunden haben.

Der Bürgermeister Dirk Speckmann sprach als Hausherr einige einleitende Worte, Die Begrüßung und ein Rückblick auf das bisherige Engagement von Joseph Schräder im Kulturverein erfolgte durch Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins. Sie hob hervor, dass die Ausstellungen in der Rathausgalerie in ihrer Vielfältigkeit das Hauptstandbein des Vereins sind. Dazu sind Joseph Schräder und seine Frau sehr viel unterwegs, schauen sich Ausstellungen an, gehen in Museen, Galerien, zu Messen oder in Hochschulen. Auf sein fundiertes Wissen in Sachen Kunst ist Verlass. Seine Ideen für neue Ausstellungen gehen ihm nie aus. Er bekommt auch immer wieder Anfragen von Künstlern, die gerne bei uns ausstellen wollen. Er führt die Ausstellungen hier am Ort mit großer Akribie durch, egal wie bekannt oder wie jung die Künstler sind.

Professor Dr. Tassilo Knauf führte in das Werk von Joseph Schräder ein und betonte die hohe Menge und Vielfalt seiner Werke, die in über 6 Jahrzehnten enstanden sind. Seine Werke zeichnen sich durch eine hohe Experimentierfreudigkeit aus. Er arbeitet auch mit modernen Kunststoffmaterialien und findet immmer dazu die geeignete Technik, sie in das Kunstwerk einzubauen. Gegenständliches und Abstraktes findet sich gleichermaßen. Schräder schäut nicht, beides in einer Arbeit aufeinander treffen zu lassen. Es gibt Schattenbilder, die das Gegenständliche und Abstrakte “inklusiv” in sich tragen. Es finden sich aber auch rein konstruktivistische Arbeiten, die an Piet Mondrian anknüpfen, Fotos und Landschaftszeichnungen.

Jan-Josef Bzdega sorgte auf der Trompete mit drei Stücken für die musikalische Untermalung.

Ein Gang durch die Ausstellung:

Joseph Schräder hatte die sehr schöne Idee, eines seiner Werke einem Besucher per Los zu schenken. Er merkte sich eine Zahl und jeder Besucher schrieb eine Zahl mit seinem Namen auf einen Zettel. Wer am nächsten war, erhielt das Bild. Die Gewinnerin suchte sich das Bild Herbstfelder aus.

Presseberichte:

Mitgliederausstellung 2016

Die Ausstellung mit Arbeiten unserer Mitlgieder wurde am 1. Advent, dem 27. November um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie eröffnet. Es gab viele Besucher, die mit ihren mitgebrachten Speisen zu einem sehr schmackhaften Buffet beitrugen. Vielen Dank!

Bildr für die Ausstellung treffen ein (Joseph Schräder)

Joseph Schräder erwartet die Bilder für die Ausstellung

Galerie zu den ausgestellten Werken:

Am Donnerstag, dem 12. Januar 2017 müssen die Arbeiten zwischen 17 und 19 Uhr nach der Ausstellung wieder abgeholt werden.

Presseberichte: