Job Schräder – Farb-Gedanken

Am 6. September 2018 wurde um 18 Uhr in der Alten Posthalterei in Melle die Ausstellung “Farb-Gedanken” von Job Schräder eröffnet, eine Veranstaltung der Stadt Melle.

Job Schräder ist seit etlichen Jahren 2. Vorsitzender des Kulturvereins Borgholzhausen und organisiert hier in der Rathausgalerie die Ausstellungen. Vielen Dank für das Interesse der Besucher! Ein großer Teil hat den Weg aus Borgholzhausen nach Melle gefunden.

Die Einführung an diesem Abend hielt der Kunsthistoriker Dr. Jürgen Jesse aus Bielefeld, der bei uns in diesem Frühjahr die Ausstellung “Kunstspenden – Stiftung Bethel – Brockensammlung” durchgeführt hatte.

Einige Impressionen von der Ausstellungseröffnung (Fotos: Ulf Richter)

Ein sehr reizvolles Aufeindertreffen von Fachwerkarchitektur aus dem Jahre 1644 (älteste Gebäude der Stadt Melle) mit aktueller Kunst umschrieben mit den Begriffen “Konstruktiv”, “Farbreliefs”, “Strukturell” und “Landschaften”.

Tariq Alsaadi – “Von Leben zu Leben” – Grafic Novel

Der Künstler Tariq Alsaadi aus Syrien erzählt die Fluchtgeschichte einer jungen Syrerin und das Leben junger Menschen in Syrien.

Er hat an der Faculty of Fine Arts der Universität Damaskus studiert und mit dem Bachelor abgeschlossen. Während dieser Zeit arbeitete er schon für einige Firmen und Verlage als Zeichner. Es sollte sich der Masterstudiengang mit Schwerpunkt Buchillustration anschließen. Da sich aber die politische Lage in seinem Heimatland drastisch verschlechterte und eine erhebliche Angst um sich griff, flüchtete er und kam Anfang 2016 nach Deutschland. Seine neuer Lebensmittelpunkt wurde Osnabrück. Er lernte Manfred Blieffert von der Kunst- und Musikschule Osnabrück kennen. Es entstand die Idee einer Ausstellung über Flucht. Aber nicht seine Flucht, sondern die der jungen Syrerin Sarah wurde zum Mittelpunkt der Graphic Novell “Von Leben zu Leben”. Neben der Flucht thematisiert die Ausstellung auch das Leben der Menschen in Syrien. Anfang diesen Jahres wurde die Ausstellung bereits in der Lagerhalle in Osnabrück gezeigt.
(Quelle: Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge

Flyer-Text auf arabisch

Die Ausstellung wurde am 2.9.2018 um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie Schulstr. 5 eröffnet. Bis zum 18. Oktober kann sie zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, sprach die Begrüßungsworte und übergab das Wort an Alexander Daum aus Münster, der den Künstler und seine Arbeiten vorstellte. Alexander Daum berichtete von dessen bisherigen Lebensweg einschließlich Flucht und Finden eines neuen Zuhauses. Er benutzt nicht gerne das Wort Flüchtling, sondern lieber Geflüchteter, um deutlich zu machen, dass es auch ein Leben davor gab und dieses eine Ereignis in einem Leben nicht allein die Person charakterisiert. So beschäftigt sich die  Ausstellung nicht so sehr mit der Flucht, sondern mit dem Leben junger Menschen in Syrien, ihren Konflikten, denen sie durch die Proteste gegen das autoritäre Regime und den kriegerischen Handlungen seit 2011 ausgesetzt sind. Es sind nicht die Syrer, sondern lauter Einzelpersonen, die mit ihrem Leben und Lebensumständen versuchen klar zu kommen.

Der “Graphic Novell” liegt eine Geschichte zugrunde, die sich Tariq Alsaadi aus seinen persönlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Personen aufgebaut hat. Die Hauptperson ist die junge Syrerin Sarah, die hier an der Eröffnung teilgenommen hat. Die ausgehängten 18 Arbeiten sind eine stichpunktartige Auswahl aus der Geschichte und müssen nicht in einer bestimmten Reihenfolge betrachtet werden.

Einige Fotos zur Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

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Feuerabend mit Beleuchtung

Nach einer gelungenen Premiere im letzten Jahr hatten wir am 31.08.2018 um 19 Uhr wieder zum “Feuerabend mit Beleuchtung” in den Bönkerschen Steinbruch eingeladen:

Sitzen am Lagerfeuer, Schaefers versorgen uns mit Bratwurst und Getränken und Alexander Heim unterstützt uns bei “Gesang und Klang – selbst gemacht”!

Auch dieses Mal ist das Konzept aufgegangen. Angefangen beim Wetter: Zwei Nächte zuvor hatte heftiger Regen dafür gesorgt, dass der Wald wieder aus seiner Trockenstarre erwacht ist und wir ohne Angst in der großen Feuerschale das Lagerfeuer anzünden konnten. Mit einer dicken Jacke konnte man es bei trockenem Wetter gut aushalten. Es waren genug Menschen versammelt mit Liederwünschen, eigener Gitarre oder Mundharmonika. Es wurde mitgesungen, egal ob man den Text kannte oder nicht. Alexander Heim sorgte mit musikalische Begleitung und Liedvorträgen für das Gelingen des Abends – an ihn dafür vielen Dank. Er konnte sich aber auch Mal ausruhen, dann sorgten andere für musikalische Untermalung und Liedbeiträge. Familie Schaefer kümmerte sich mit Getränken, Bratwürsten und Käsespießen um das leibliche Wohl. Die Atmosphäre des Steinbruchs mit der Beleuchtung der Felswände führten zu einem abgerundeten Gesamtbild.

Einige Bilder zum Abend (Fotos: Ulf Richter)

Presseberichte:

DRK-Sommerfest am Haus Ravensberg

Hervorgehoben

Am Samstag, dem 25.08.2018 gab es im DRK-Haus Ravensberg wieder ein Sommerfest. Die Veranstaltung begann um 14:30 Uhr und endete gegen 18:30 Uhr.

DRK-Haus Ravensberg (Foto: Ulf Richter)

Jedes Jahr wird dazu ein lokaler Verein als Kooperationspartner ausgesucht. Organisatorin Ulrike Welpinghus hatte sich dieses Mal an den Kulturverein Borgholzhausen gewandt. Anke Wienke, selbst mit dem Haus Ravensberg verbunden, war vom Kulturverein aus Ansprechpartnerin und Mitorganisatorin. Für die Kaffeezeit mussten viele Kuchen und Torten gebacken werden, und es wurden Leute zur Bedienung benötigt. Der Musiker Dietmar Taube aus Bielefeld spielte alte Schlager, Job Schräder hatte ein Bilderrätsel mit Darstellungen aus dem Borgholzhausener Umfeld erstellt.

Es kann “ein Fest für die ganze Stadt” werden. „Willkommen sind alle, die sich einmal gern in dem Haus umsehen wollen und mit uns feiern möchten“, so die Aufforderung von Ulrike Welpinghus. Dieser Aufforderung wurde durchaus entsprochen. Wegen des schlechten Wetters musste die Veranstaltungen in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss stattfinden, es kamen aber so viele Besucher, dass auch im Außenbereich einige Tische eingedeckt werden mussten. 

Fotos zum Fest (von Job Schräder und Ulf Richter)

Presseberichte:

 

Kita Sonnenschein – Alles Theater oder was

Am 11.07.2018 fand in der Rathausgalerie in Borgholzhausen um 11 Uhr die Eröffnung der Ausstellung “Alles Theater oder was” statt. Die Kita Sonnenschein am Bahnhof zeigt ihre Theaterkunst aufbereitet für eine Ausstellung. Es sind genug Kostüme von den bisherigen Aufführungen da, von denen einige in Rahmen gespannt hier ausgestellt werden. Zusätzlich gab es noch eine Perfomance von den “Kometen”, den Kindern die nach dem Sommerferien in die Schule kommen. Anlass für die Ausstellung ist der 50. Geburtstag der Kita.

Ein Blick in die Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Presseberichte:

Ilka Meschke – Lieblingsplätze

Am Sonntag, dem 13.05.2018 um 11:15 Uhr veranstaltete der Kulturverein in der Rathausgalerie in Borgholzhausen wieder eine Vernissage:

Ilka Meschke – Lieblingsplätze

Ilka Maeschke ist in Dresden geboren, hat nach einer Lehre als Schreinerin ab 1999 an der Kunstakademie in Düsseldorf Freie Malerei studiert. Sie war Schülerin und später Tutorin bei Prof. Markus Lüpertz.

Astrid Schütze vom Kulturverein begrüßte die Künstlerin und die Gäste.

Christiane Hoffmann, Kunsthistorikerin aus Gütersloh, führte in das Werk von Ilka Meschke ein. Sie verwies auf den heutigen internationalen Museumstag, an dem das Kroe-Haus geöffnet ist und auf die Parallelität von Musik und Bildender Kunst, die sowohl in der Familie Krömmelbein als auch hier zusammen von Mutter und Sohn eine wichtige Rolle spielt. Denn für die musikalische Begleitung sorgte ihr Sohn Silvan Meschke.

Weiter wurde hier auf drei verschiedene Themenbereiche in der Ausstellung hingewiesen:

  • Landschaftsmalerei in klassischem Stil, aber mit bestimmten Details, die die gewohnte Betrachtung aus dem Gleichgewicht bringt.
  • Stillleben von gedeckten Tischen, über die die Gäste herfallen, versehen mit Verweisen auf die aktuelle Gegenwart: Smartphone und Wirtschaftsmagazin.
  • Brandgefährliche Orte und andere Verwerfungen, Bildtitel, die einen in die Irre führen und damit die Ausseinandersetzung mit dem Bild beflügeln.

Die Ausstellung kann bis zum 5 7.2018 zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Leider keine Fotos zur Ausstellung!

Weitere Informationen dazu:

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PAB-Gesamtschule – Endstation Ausschwitz

Seit 2016 fahren regelmäßig Schüler der PAB-Gesamtschule aus beiden Standorten zum ehemaligen Konzentrationslager Ausschwitz.Die Fahrten werden organisiert von der Organisation “Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage” unter der Schirmherrrschaft der “Falken” Gütersloh.

178 Schüler der PAB-Gesamtschule nahmen an der Fahrt teil. In der am 26.04.2018 im Rathaus Borgholzhausen eröffneten Ausstellung werden Bilder, Texte und Objekte gezeigt, die Schüler in Projektarbeit erstellt haben. Bei der Eröffnung waren neben Schülern die Lehrer Tobias Trier und Dr. Günal Inescu, Schulleiterin Ursula Husemann, Markus Kollmeyer von den “Falken” und Bürgermeister Dirk Speckmann anwesend.

Leider keine Fotos zur Ausstellung!

Presseberichte:

Weiter Informationen über Ausschwitz bei Wikipedia: KZ Ausschwitz

Jahreshauptversammlung 2018

Am 18. April 2018 fand im Schulze Ladencafé die Jahreshauptversammlung des Kulturvereins statt. 20 Mitglieder nahmen an der Veranstaltung teil. Dieses Jahr standen keine Vorstandswahlen an. Neben einem Rückblick auf das Jahr 2017 und einem Ausblick auf das aktuelle Jahr unter Einbeziehung der Veranstaltungen, die bereits stattgefunden haben, wurde betont, wie wichtig und erfreulich die finanzielle und anderweitige Unterstützungen von örtlich ansässigen Firmen und Banken ist:

  • Kreissparkasse Halle
  • Volksbank Borgholzhausen
  • Dreisparrendruck
  • Weinkontor Freund

Zwei Veranstaltungen in diesem Jahr seien besonders erwähnt:

  • Das DRK-Sommerfest, das Ulrike Welpinghus als Leiterin des Sozialen Dienstes des Alten- und Pflegeheims dieses Jahr am 25. August organisiert und dafür den Kulturverein Borgholzhausen als Kooperationspartner gewonnen hat. Es ist für die Organisation und Durchführung wichtig, dass viele Mitglieder sich daran beteiligen, insbesondere beim Kuchenbacken.
  • Am 15. September steht ein Museumsbesuch in Bremen an. Ermöglicht wird er durch den persönlichen Kontakt, den Dieter Rerucha mit der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung hat. Es handelt sich um ein Privatmuseum mit einer Sammlung von mehr als 600 zeitgenössischen Kunstwerken. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Andreas Kreul übernimmt die Führung. Die Fahrt wird mit einem Bus durchgeführt. Die Kosten betragen 25 € pro Person. Um 9 Uhr ist Abfahrt und um 16 Uhr geht es von Bremen wieder zurück. Weitere Details dazu werden noch bekannt gegeben.

Ein Highlight des Abends war der Poetry-Slam-Vortrag von Felix Frey: Keks-Kosequenzen. Er war mit damit als Gewinner aus der diesjährigen Poetry-Slam-Veranstaltung in der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule hervorgegangen. Der Beitrag passte bestens an diesen Ort der Gebäckspezialitäten.

Presseberichte:

Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann – Easter Suite

Am Freitag, den 16.3.2018 veranstaltete der Kulturverein Borgholzhausen ein Jazzkonzert in der Evangelischen Kirche in Borgholzhausen, Kirchstraße.

Es spielte das Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann

Easter Suite von Oscar Peterson

und eigene Kompositionen und Arrangements.

Sowohl die Kreissparkasse Halle als auch die evangelische Kirche in Borgholzhausen haben durch ihre Unterstützung dieses Konzert erst möglich gemacht. Vielen Dank! Dadurch konnten zahlreiche Besucher mit einem erstklassigen Jazzkonzert belohnt werden. Der kirchliche Rahmen mit Akkustik und Räumlichkeit und die Easter Suite, die die Passionsgeschichte zum Thema hat, passen in der vorösterlichgen Zeit sehr gut zusammen.

Olaf Kordes (Klavier) – Wolfgang Tetzlaff (Kontrabass) – Karl Godejohann (Schlagzeug)

Oscar Petersons Easter Suite:

Oscar Peterson komponierte die „Easter Suite“ 1984 im Auftrag der BBC. Es entstand eine zutiefst berührende Jazz-Trio-Version der Passionsgeschichte, in welcher das Sujet aufs Feinsinnigste musikalisch umgesetzt wurde. Dabei birgt die Komposition selbst schon eine theologische Interpretation, stellt sie doch die Versöhnung und Vergebung programmatisch ins Zentrum der 9 kurzen Sätze. Eine bisher wenig bekannte, aber sehr bereichernde Ergänzung des Kanons der traditionellen Passionsmusiken. Dem Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann kommt das große Verdienst zu, dem lange in Vergessenheit geratenen Werk Petersons nach 22 Jahren wieder den Weg aufs Podium geebnet zu haben.

„Perfekt abgestimmtes und sensibel agierendes Triospiel, enorme Klangfülle, faszinierendes Spiel auf dem Flügel“, urteilt das renommierte Jazzpodium. Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis.

Biographische Angaben:

Olaf Kordes

studierte von 1989 – 1992 Klavier bei Martin Hansen (Uni Bielefeld, Uni Osnabrück) und von 1992 – 1995 bei Jochen Kilian (Uni Dortmund, Folkwanghochschule Essen) sowie das Fach „Jazz Arrangement“ an der Uni Dortmund. Neben seiner regen Konzerttätigkeit – allein die Easter Suite präsentierte er bisher in über 100 Konzerten im In- und Ausland – schrieb er für unterschiedlichste (Jazz)Ensembles, wie beispielsweise die Uni-Big-Band Bielefeld oder das Saxophon-Quartett „Forty Fingers“ sowie für verschiedenste Ausbildungsformationen und war viele Jahre als Komponist, Arrangeur sowie musikalischer Leiter unterschiedlichster Konzert- und Bühnenprojekte tätig. Olaf Kordes ist – neben seiner Konzert- und Ausbildungstätigkeit – ein gefragter Begleiter in der Improvisationstheaterszene. Seit 2005 liegt der Schwerpunkt seines Schaffens im Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann.

Wolfgang Tetzlaff

darf mit Recht als Urgestein der Bielefelder Jazzszene bezeichnet werden. Er ist Gründungsmitglied der mehr als 25 Jahre alten Universitäts-Big-Band, war lange Jahre Bassist der Band „Quinteto Java“ um die Sängerin und heutige Gesangsprofessorin Maria de Fatima und Begleiter zahlloser musikalischer Projekte.

 Karl Godejohann

arbeitet seit 1980 als freiberuflicher Musiker und Schlagzeuglehrer. Seitdem u.a. mit den Jazzbands „Alte Leidenschaften“ und „Die Konferenz“ in Deutschland und dem europäischen Ausland erfolgreich (z.B. „Berliner Jazztage“, „Leverkusener Jazztage“, „Int. Jazzfestival Kopenhagen“, „Jazz a Mulhouse“, „Int. Jazzfestival Münster“, Preisträger des „Stadtmusik“- Wettbewerbs des WDR/ Köln, 1. Preisträger „Westfalen-Jazz“, verschiedene CD- Veröffentlichungen). Tanztheater- und Schauspielmusik u.a. für das Theaterlabor/ Bielefeld. Seit 2006 Mitglied im Trio „Kordes-Tetzlaff-Godejohann“. Darüberhinaus auch als freiberuflicher Toningenieur tätig.

Die Sätze:

1. The Last Supper – Das letzte Abendmahl
2. The Garden Of Gethsemane  – Der Garten Gethsemane
3. Denial  – Verleugnung
4. Why Have You Betrayed Me? – Warum hast Du mich verraten?
5. The Trial – Das Verhör
6. Are You Really King Of The Jews? – Bist Du der König der Juden?
7. Why Hast You Forsaken Me? – Warum hast Du mich verlassen?
8. Jesus Christ Lies Here Tonight – Passionschoral
9. He Has Risen – Er ist auferstanden

Die Musiker:

Olaf Kordes (Klavier)
Wolfgang Tetzlaff (Kontrabass)
Karl Godejohann (Schlagzeug)

Weitere Informationen zu dem Jazztrio und ihrer Musik findet man auf ihrer Homepage.

Leider keine Fotos zur Veranstaltung!

Eintritt 12 € – Abendkasse und Vorverkauf in der Borgholzhausener Filiale der Kreissparkasse Halle. Beginn 19 Uhr.

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Kunstspenden – Stiftung Bethel – Brockensammlung

Am Sonntag, den 11.3.2018 um 11:15 Uhr eröffnete in der Rathausgalerie Borgholzhausen die Ausstellung

Kunstspenden Stiftung Bethel – Brockensammlung

Der Bielefelder Kunsthistoriker Dr. Jürgen Jesse führte in die Ausstellung ein. Seine Rede können Sie hier nachlesen: Secondhand-Kunst-Austellung

Es ist eine ungewöhnliche Ausstellungspremiere. Über 60 Gäste ließen sich überraschen, was für Ausstellungstücke in der Brockensammlung zusammengetragen wurden und hier der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Was bedeutet der Ausdruck Brockensammlung? Wikipedia sagt dazu:

“In der Brockensammlung werden Kleider- und andere Sachspenden aufbereitet und entweder im Stiftungsbetrieb genutzt oder weiterverkauft. Der Name der Einrichtung leitet sich ab aus dem Johannesevangelium: „Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkommt!“ (Joh 6,12 LUT). Im Herbst 1890 begann man in Bethel systematisch, gebrauchte Dinge aller Art zu sammeln, herzurichten, auszubessern und wiederzuverwerten. Die „Brockensammlung“ wurde 1891 durch Karl Schnitger aus Lemgo, einen Onkel von Marianne Weber, zusammen mit Friedrich von Bodelschwingh dem Älteren gegründet.

Schnitger erstellte eine Liste von kleinen Gegenständen, die Menschen einfach wegwürfen. Von Bodelschwingh veröffentlichte diese Liste im Boten von Bethel. Der Erfolg war unerwartet gut. Bald reichte Schnitgers alleinige Arbeitskraft nicht mehr aus. Immer mehr Hilfskräfte sowie neue Räumlichkeiten für die Brockensammlung folgten. “

Ein Überblick in die Ausstellung (Fotos: Ulf Richter):

Die Brockensammlung in den neuen Räumen in Bielefeld zu besuchen, lohnt sich in jedem Fall. Montag bis Freitag: 10:00 – 18:00 Uhr Samstag 10:00 – 14:00 Uhr können Sie sich An der Tonkuhle 1 in 33617 Bielefeld über das Angebot informieren. 

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