Skulptur-Projekte Münster

Wir konnten Christiane Hoffmann für Samstag, 26.8. gewinnen, uns eine Führung in Münster anzubieten. Vormittags hin, späteren Nachmittag zurück. Jeder, der Interesse hat, melde sich bitte bei mir – Anmeldung bis kurz vor Abfahrtstermin möglich:
Astrid Schütze
– per E-Mail: info@kulturverein-borgholzhausen.de oder
– telefonisch 05425-932 588
Kosten inklusive Anreise mit einem Bus betragen 20 Euro. Ca. 20 Personen haben sich bisher schon angemeldet! Es ist noch Platz für 20 weitere Personen!
– Abfahrt um 9.30 Uhr am Museum in Borgholzhausen
– Rückfahrt um ca. 16 Uhr in Münster

Münster, Skulpturen, Frau Hoffmann und wir

FOTO: EKKEHARD HUFENDIEK (Siehe Artikel im Haller Kreisblatt)

Presseberichte:

Siehe folgende Links:

Feuerabend im Steinbruch

Am Freitag, dem 1.9.2017 kommt ab 19 Uhr in den Steinbruch! Fiddi (Elfriede Schildmann)s großartige Idee: Wir treffen uns, sitzen am Feuer, wer kann und mag, musiziert. Wir schauen in die Flammen und freuen uns an der Illumination der Felswände, philosophieren vor uns hin und genießen das Leben … (Würstchen und Getränk dabei).

Jeder, der Lust hat, ist eingeladen! Kein Eintritt. keine Anmeldung!

Angelika Flaig – Widerschein der Steine

Am Sonntag, dem 3. September 2017 lädt der Kulturverein Borgholzhausen wieder zu einer Vernissage ein: Die Künstlerin Angelika Flaig stellt Arbeiten unter dem Titel „Widerschein der Steine“ aus.Dier Eröffnung ist um 11:15 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen. Wir laden alle Interessierten herzlich ein.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins, begrüsst die Künstlerin und die Gäste.

Zur Einführung spricht die Künstlerin.

Die Ausstellung kann vom 3.Setember bis zum 12. Oktober zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Kürzlich wurde Angelika Flaig in Stuttgart von der Kunststiftung Sabine Hoffmann für ihr Lebenswerk geehrt. Informationen über die Künstlerin könnt ihr auf ihrer Hompage angelika-flaig.de erhalten.

Vermittelt durch die Künstlerin können wir bei dieser Vernissage zu einem kleinen Konzert der klassischen Akkordeon-Künstlerin Nancy Laufer aus Berlin einladen.

 

 

Kulturfrühstück 2017

Auch dieses Jahr wurde wieder zum Kulturfrühstück eingeladen. Dieses Mal fand das unterhaltsame Beisammensein am 23.7.2017 im Heimatmuseum statt. Anke Wienke hatte wieder alles mit viel Sorgfalt vorbereitet. Vielen Dank!

Etwa 50 Mitglieder und Freunde fanden sich ein, um bei selbstkreierten und mitgebrachten Leckereien und bei Musik von Helmut Neuhaus (Gitarre und Gesang) einen schönen Sonntagmorgen zu genießen. Das Wetter war nicht sehr vertrauenswürdig. Deshalb fand das Essen im Heimatmuseum und davor auf dem Bürgersteig statt. Der Regen hatte aber ein Einsehen und hielt sich bis kurz vor dem Ende zurück. Es war etwas windig, immer, wenn die Sonne schien, waren die Temperaturen angenehm, sonst etwas dürftig.

Helmut Neuhaus wärmte die Gäste mit seinen unterhaltsamen Liedern auf, war in seinen Texten sehr improvisativ (huch, was für ein Wort). Auch ihm widmet sich die folgende Fotogalllerie:

Presseberichte:

Violenbachschule Nord – Wir malen durch die Stadt

Am 12. Juli 2017 war die Eröffnung der Ausstellung „Wir malen durch die Stadt“ der vierten Klassen der Violenbachschule Nord in Borgholzhausen.

Um 11 Uhr eröffnete der Bürgermeister Dirk Speckmann die Veranstaltung in der Rathausgalerie, Schulstraße 5.

Titelblatt des Stadtführers

Dann übernahmen die Schüler es selbst, ihr Projekt vorzustellen, das im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule läuft. Idee und Konzept stammen von Susanne Kinski. Es wurde von ihr und den Schülern in diesem Schuljahr umgesetzt und fand mit der Herausgabe eines Stadtführers und der Ausstellung ihren Abschluss.

Sandro, einer der Schüler, sagt dazu im Stadtführer:

„Jeden Mittwoch haben wir mit Frau Kinski Kunst. Ein Jahr lang haben wir an diesem Stadtführer gearbeitet. In unserem Stadtführer sind gemalte Bilder über Borgholzhausen, über Lieblingsplätze, Sehenswürdigkeiten und über das, was wir in Borgholzhausen gerne machen. Besonders das Freibad und der Sportplatz liegen den Leuten am Herzen, die lebensfreudig sind.“

Einige Bilder aus der Ausstellung:

Presseberichte:

Doris Papenbreer – Perspektiven

Am 30.4.2017 um 11:15 Uhr wurde in der Rathausgalerie, Schulstr. 5 in Borgholzhausen die Ausstellung Perspektiven der Gütersloher Künstlerin Doris Papenbreer eröffnet. Die Ausstellung dauert bis zum 7.Juni. Es werden vor allem großformatige Motive aus der Natur gezeigt: Pflanzen, Tiere und Landschaften.

Astrid Schütze, Vorsitzende des Kulturvereins begrüßte die Künstlerin und die Gäste.

Einführung in das Werk erfolgte durch Christiane Hoffmann, Kunsthistorikerin aus Rheda-Wiedenbrück.

Fotos zur Ausstellung von Joseph Schräder:

Doris Papenbreer sagt zu ihren Arbeiten:

„Durch meine Malerei erschaffe ich Bilder, in denen gleichermaßen das Geschehene, das Erlebte und das Gefühlte einen künstlerischen Ausdruck finden.“

Einen Eindruck von ihren Arbeiten kann man sich auch auf ihrer Homepage (bitte anklicken) verschaffen.

Die Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann in ihrem Metier (Fotos von Josepf Schräder):

Presseberichte:

Jahreshauptversammlung 2017

Am 5.4.2017 fand im Schulze Ladencafé die Jahreshauptversammlung des Kulturvereins statt. Es waren 24 Mitglieder anwesend. Neben einem Rückblick auf das erfolgreiche Jahr 2016 und eine Vorschau auf dieses Jahr trug Manfred Warias den Rechenschaftsbericht vor. Erfreulich ist ein Anstieg der Mitglieder im letzten Jahr von 143 auf 150 Personen.

Der Vorstand wurde in seinen bisherigen Funktionen wieder gewählt und erfreulicherweise um einen Beisitzer erweitert. Elfriede Schildmann, bekannt durch ihre Leitung der Sommerakademie und ihr Schaffen als Holzbildhauerin, ist hinzugekommen.

Gruppenfoto Vorstand JHV 2017 (von links): Ulf Richter, Joseph Schräder, Detlef Reuter, Manfred Warias, Elfriede Schildmann, Astrid Schütze, Anke Wienke (Foto Karin Warias)

Presseberichte:

Burkhard Engel – Jüdische Satiren

Am 31.3.2017 gastierte wieder Burkhard Engel in unserer Stadt. Er trat um 19:30 Uhr im Kultur- und Heimatmuseum, Freistraße 25 auf. Die Zuschauer hörten Texte, Lieder und Gedichte zu dem Thema:

Jüdische Satiren – Ein literarisch-musikalischer Abend.

„Mit Lesung und Rezitation, Gitarre und Gesang lädt Burkhard Engel vom Erbacher Cantaton Theater ein zu einer vergnüglichen Begegnung mit Satiren jüdischer Autoren.
Alle Satiriker brauchen ein außergewöhnliches Gespür dafür, die Paradoxien des Lebens aufzuspüren und zu beschreiben. Es scheint so zu sein, dass unter den jüdischen Autoren besonders viele mit dieser delikaten Fähigkeit begabt sind. Treffsicher, geistvoll und ironisch über eigene und fremde Schwächen lachen zu können – das unterhält und hilft zugleich manche Kränkung zu parieren oder wenigstens zu ertragen.
Das traditionelle jüdische Leben, bezogen auf die Schrift und die Herausforderung ihre richtige Auslegung zu finden, bot immer schon eine Chance den Geist zu schulen mit feinen Überlegungen, mit hintergründigen Interpretationen und Differenzierungen und auch mit der Notwendigkeit Widersprüche zu beleuchten und vielleicht aufzulösen.
Die gut bekannte Tradition ist Folie, gemeinsamer Bezugsort und Themenpool ebenso für Heinrich Heines Geschichte von seinem Hauswirt, der von schönen biblischen Frauen träumt, wenig toleriert von seiner eifersüchtigen Gattin, wie für Kishons Schilderung einer jüdischen Pokerpartie am Fuße des Berges Sinai, wo man gemeinsam auf Moses‘ Rückkehr wartet.
Doch auch das bürgerliche, nichtreligiöse, aufgeklärte Leben bietet genug Stoff für Satiren, ob es um das Leben eines Schriftstellers geht oder um die Liebe. Alfred Polgar, Wolfgang Hildesheimer, Ephraim Kishon, Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky und Heinrich Heine schreiben darüber mit Schlagfertigkeit und wunderbarer Ironie.“

 

Der Eintrittspreis betrug 8 Euro. Das Geld war für einen unterhaltsamen Abend sehr gut angelegt. Die Texte waren teilweise bissig, aber auch die dichterische Ausdrucksweise beispielsweise eines Heinrich Heines war schon bemerkenswert.

Presseberichte:

Poetry Slam – Poetischer Wettstreit auch dieses Jahr

Am 17. März 2017 um 19:30 Uhr fand in der Aula der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule in Borgholzhausen, Osningstraße 14, wieder ein Poetry Slam statt. Der Wettkampf wurde von Marc Oliver Schuster, bekannt als die Katze, begleitet. Er leitete den Workshop, in dem die Schüler ihre Texte verfassten und das Vortragen probten, und moderierte schließlich auch die Veranstaltung.

18 Schüler hatten sich gefunden und traten wie letztes Jahr in drei Altersstufen an. Einige bekannte Gesichter aus dem Vorjahr, aber auch neue Gesichter zeigten diesmal ihr Können. Jeder hatte 6 min. Zeit für seinen Vortrag und wurde mit Applaus begrüßt und nach dem Vortrag mit Applaus belohnt. Im Publikum gab es sechs Gruppen, die mit Punktekarten von 1 bis 10 die Vorträge bewerteten.

Gruppenfoto der Teilnehmer 2016

Teilnehmer 2017

An dem Projekt waren wieder beteiligt:

  • die KSK Kreissparkasse Halle, deren finanzielle Unterstützung diese Veranstaltung ermöglicht,
  • die PAB Peter-Augst-Böckstiegel Schule, die offen und interessiert ist an besonderen Projekten,
  • Marc-Oliver (Katze) Schuster, der geniale Texter und Schüler-Workshopper!
  • und der Kulturverein Borgholzhausen e. V.

Wikipedia sagt zu dem Begriff Poetry Slam:

„Poetry Slam setzt sich zusammen aus den englischen Substantiven poetry („Dichtung“) und slam. Das Verb slam bedeutet etwa „zuschlagen, zuknallen; jemanden ins Gesicht schlagen“. Im Sport bezeichnet slam auch einen Volltreffer (Slam Dunk) oder ein wichtiges Turnier (Grand Slam). Alltagssprachlich wird slam auch für „scharfe Kritik“ verwendet; im US-amerikanischen Slang steht es für „jemanden runtermachen, vernichtend schlagen“. Im Wörterbuch Black American English findet sich unter dem Stichwort „slam“ erstmals 1994 die Erklärung: „competitive performance“. Marc Kelly Smith, Gründer des ersten Poetry Slams und selbsternannter Slampapi, will die Bezeichnung Poetry Slam eingefallen sein, als ihn ein Journalist am Telefon nach dem Namen seines neuen Veranstaltungsformats fragte, während Smith gerade ein Baseball-Spiel im Fernsehen ansah.“

Presseberichte:

OTTO Piene – ZERO lebt!

Mit der nächsten Ausstellung richtet sich die Aufmerksamkeit auf Otto Piene, der 1958 zusammen mit Heinz Mack in Düsseldorf die Künstlergruppe ZERO gegründet hatte.

Die Eröffnung war dieses Mal an einem Freitag, dem 24.2.2017 um 19 Uhr in der Rathausgalerie in Borgholzhausen, Schulstraße 5. Etwa 50 Interessierte ließen sich von der Kunst Pienes beeindrucken.

Joseph Schräder, stellvertretender Vorsitzender des Kulturvereins, begrüßte die Gäste und sprach über die Künstlergruppe ZERO.

Hans-Gerd Tantius, Leihgeber dieser Ausstellung, stammt wie Piene aus Lübecke und sammelt schon seit jungen Jahren Piene-Kunstwerke. Er äußerte sich zu Pienes Werk, seinem Bemühen um friedliches Licht in der Kunst, statt dem Licht, mit dem er als junger Flakhelfer den Himmel nach gegnerischen Flugzeugen absuchen musste.

Zur Einführung in das Werk Pienes wurde ein eindrucksvoller Dokumentarfilm über Pienes Lebenswerk gezeigt.

Anschließend war Zeit, um durch die Ausstellung zu gehen.

Wir möchten besonders auf die aktuell in Bielefeld, Niederwall 10, laufende Piene-Ausstellung in der Galerie Samuelis Baumgarte aufmerksam machen. Sie läuft bis zum 18.März 2017. Ein Besuch lohnt sich!

Bei Wikipedia steht über ZERO:

ZERO war eine DüsseldorferKünstlergruppe, die am 24. April1958 von Heinz Mack und Otto Piene offiziell gegründet wurde. Im Jahr 1961 kam Günther Uecker hinzu. Mack und Piene sahen die Nachkriegskunst „mit einem Übermaß an Ballast befrachtet“. Die Künstler suchten einen neuen Anfang, eine „Stunde Null“, die von der Vergangenheit unbelastet sein sollte. Sie wollten dem aufgezwungenen Drama des Zweiten Weltkriegs und seinen Gräueln eine reinere, heilere Welt entgegensetzen, indem sie in der Alternative zu den alten Kunstwertigkeiten, die sie im Informel und im Tachismus der Nachkriegszeit repräsentiert fanden, eine hoffnungsvolle und idealistische Lebensauffassung sahen. ZERO bezeichnete eine Phase des Schweigens und der Stille, eine Zwischenzone, in der ein alter Zustand in einen neuen übergeht. Die Mitglieder erzeugten mit ihren lichtkinetischen Objekten, die mit ihrem Licht und ihrer Kinetik in den Raum greifen und ihn miteinbeziehen, eine neue puristische Ästhetik, die in der Erscheinung zwischen Bild und Skulptur anzusiedeln ist. Die Gruppe löste sich 1966 auf, nachdem sich die künstlerischen und biografischen Wege ihrer Mitglieder getrennt hatten.“ (-> Wikipedia ZERO)

Zu Otto Pienes Werk steht in Wikipedia:

Die bei der Gründung der Gruppe „ZERO“ vorherrschende Idee war ein von der Ebene „Null“ ausgehender kompletter Neubeginn in der Malerei und die Einbeziehung in das künstlerische Schaffen von Licht (und Schatten) sowie – für Piene – auch von Feuer. Ihre Anschauung verbreiteten Mack und Piene bis 1961 in der Zeitschrift „ZERO“.

Im Jahr 1959 entwarf Piene unter Bezugnahme auf elementare Naturenergien Lichtballette und Rauchbilder. Die Spuren von Feuer und Rauch sind wichtige Elemente dieser Werke. Er experimentierte außerdem mit Multimedia-Kombinationen (1960). Bekannt ist Piene insbesondere durch das Lichtballett und weitere lichtkinetische Arbeiten. Außerdem schuf er aufgrund seiner intensiven Auseinandersetzung mit Licht und Bewegung Luft- und Lichtskulpturen.

Einer der bekannten Werk-Zyklen von Otto Piene steht unter dem Titel „Blue Planet / Blauer Planet“. Piene setzt sich damit für den Erhalt unseres Blauen Planeten ein, indem er fordert: „Keep the Blue Planet green! / Der Blaue Planet soll grün bleiben!“ Bis zum Jahr 2009 schuf Otto Piene auf der Basis dieses Mottos jährlich neu die Trophäe des Internationalen Blue Planet Awards der Stiftung ethecon (Ethik und Ökonomie) als Unikat. (-> Wikipedia Otto Piene)

Presseberichte: