Theaterlabor – Varieté – Die Goldenen Zwanziger Jahre

Am Samstagabend, dem 5.11.2016 traten in Rathausfoyer in Borgholzhausen Schauspieler vom Theaterlabor in Bielefeld zusammen mit einheimischen Gastkünstlern auf und entführten die rund 60 Besucher in einer Varieté-Veranstaltung in die „Goldenen Zwanziger“.

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Mit dem Porjekt Stadtflucht (2016) möchte das Theaterlabor „Stadt und Land mittels der Kultur verbinden. Dazu „flieht“ das Ensemble (…) aus der Stadt in ländlich geprägte Regionen in OWL.“ In diesem Rahmen gibt es drei verschiedene Inszenierungen, eine davon ist Varieté. Dazu wird gesagt:

„Unsere Entdeckungsreise führt uns diesmal in die Welt der VARIETÉ-Theater und des Cabarets – die Welt des Verruchten, des sinnlichen Vergnüglichen, der grenzenlosen Freiheit des Exotisch-Erotischen. Vom VARIETÉ inspirieren lassen bedeutet für uns, sich der Spiellaune der entfesselten Bühne ganz hinzugeben: Wir haben Lust zu tanzen, zu singen und Musik zu machen – und präsentieren ein Programm, das eine neue Farbe ins TOR 6 Theaterhaus bringt.

Das erste VARIETÉ-Programm des Theaterlabors orientiert sich an der aufgeregten Zeit vor 110 Jahren. Wir zeigen die neuesten Errungenschaften aus der medialen Welt der Photographie und des Films, den Beginn des Ausdruckstanzes, der futuristischen Musik und ergötzen uns an wortgewaltigen Prosa- und Lyrikergüssen. Wir begegnen Mata Hari und Else Lasker-Schüler, Erich Mühsam und René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, Asta Nielsen und Marinetti.

Vom VARIETÉ inspiriert bringen wir Prosa, Poesie und Persönliches aufs Podium und evozieren den zerstörerischen Zeitgeist des Expressionismus. Doch keine Angst – wir wollen ja nur spielen …“

Neben den Schauspielern Alina Tinnefeld, Lukas Pergande, Yuri Birte Anderson und Michael Grunert von Team Varieté stellte Cornelia Eickhof das Gedicht „Ein Skelett liebt ein Skelett“ vor und Alexander Heim trug mehrere Stücke mit Gitarrenbegleitung vor, beide aus Borgholzhausen. Franziska Röchter aus Verl präsentierte weitere Gedichte.

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